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Das interregionale Recht in Spanien

Darstellung unter besonderer Berücksichtigung des Ehegüter- und Erbrechts

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Peter Stadler

Spanien verfügt seit jeher über partikularrechtliche Besonderheiten im Zivilrecht, die so genannten Foralrechte. Das anwendbare spanische Recht wird durch das interregionale Recht bestimmt. Die Arbeit stellt das aktuelle interregionale Recht umfassend dar und ordnet es in den Kontext der gesamtspanischen Rechtsordnung ein. Dabei geht die Untersuchung insbesondere auf das Spannungsverhältnis zwischen den autonomen Gesetzgebern und dem spanischen Gesamtstaat ein. Neben Stellungnahmen zur spanischen Rechtslage gibt der Autor dem ausländischen Rechtsanwender konkrete Lösungsvorschläge für den Fall, dass er sich konkurrierenden spanischen Rechtsanwendungsbefehlen ausgesetzt sieht. Im Besonderen Teil konzentriert sich die Arbeit auf den traditionellen Kernbereich des interregionalen Rechts, das Ehegüter- und Erbrecht.
Aus dem Inhalt: Die historische Entwicklung der Foralrechte – Zivilrechtlicher Partikularismus in der Verfassung von 1978 – Das interregionale Recht als Teil der spanischen Gesamtrechtsordnung: Das staatliche und daher einheitliche interregionale Recht – Die bürgerlichrechtliche Gebietszugehörigkeit als Personalstatut – Qualifikation, Renvoi, Ordre public und Gesetzesumgehung – Das Ehegüterrecht – Das Erbrecht.