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Anlegerschutz durch Transparenz

Auswirkungen der Marktmissbrauchsrichtlinie auf das deutsche Insiderrecht und die daraus resultierenden Folgeprobleme für M&A-Transaktionen

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Alexandra Uhl

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Veränderungen im europäischen und nationalen Insiderrecht bei M&A-Transaktionen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem zur Vorbereitung einer Transaktion notwendigen Informationsfluss des Emittenten, sowie dessen Ad-hoc-Publizitätspflichten. Es wurden insbesondere die Veränderungen im Hinblick auf die Beteiligung der Organe und Berater des Emittenten sowie die Möglichkeiten des Emittenten, Insiderinformationen an Dritte weiterzugeben (z. B. im Rahmen einer Due Diligence), beleuchtet. Darüber hinaus wurde das Augenmerk auf die Veränderungen des Spannungsverhältnisses der Ad-hoc-Publizitätspflichten iSd. § 15 WpHG und den übernahmerechtlichen Veröffentlichungspflichten gemäß § 10 WpÜG gerichtet sowie auf die Besonderheit der Behandlung von Insiderinformationen bei konzernierten Unternehmen.
Aus dem Inhalt: Darstellung des neuen Umfangs des Begriffs der Insiderinformation – Auswirkung dieser Erweiterung auf die Ad-hoc-Publizitätspflichten und auf die Insiderverbotstatbestände – Auslegung der veränderten Insiderverbotstatbestände, Schwerpunkt auf Weitergabe und Verwendung der Insiderinformationen im Rahmen von M&A-Transaktionen insbesondere bei der Due Diligence – Untersuchung der Erweiterung der Ad-hoc-Publizitätspflichten, Schwerpunkt auf neue «spezielle» Ad-hoc-Publizitätspflicht.