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Freizügigkeit von Ärzten innerhalb der EU

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Dimitrios Kremalis

Im Rahmen der Öffnung der Gesundheitsmärkte gewinnt die europaweite Mobilität von Ärzten zunehmend Bedeutung. Trotz langer Diskussion bleibt jedoch immer noch fraglich, in welchem Maße diese Mobilität genutzt werden kann. Denn gemeinschaftliche Rechtsangleichungsmaßnahmen kollidieren oftmals mit staatlichen Regelungen. Die Arbeit untersucht die Grenzen der Inanspruchnahme und Ausweitung des gemeinschaftlichen Freizügigkeitsrechts der Ärzte im Spannungsfeld zwischen europäischer Integration und einzelstaatlicher Souveränität. Sie konzentriert sich auf die Prüfung von wesentlichen Freizügigkeitsbeeinträchtigungen beim ärztlichen Berufszugang und der ärztlichen Berufsausübung im Hinblick auf die Verwirklichung ärztlicher Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit.
Aus dem Inhalt: Eigenheiten der ärztlichen Tätigkeit – Arztberuf zwischen staatlicher Regulierung und Europäisierung – Zuständigkeit der EU sowie der Mitgliedstaaten, aus Gemeinwohlgründen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens zu handeln – Übertragbarkeit eines Modells der abgestuften Verhältnismäßigkeit – Eingehende gemeinschaftsrechtliche Prüfung des ärztlichen Berufszugangs-/Berufsausübungsrechts – Systematisierung und exemplarische Behandlung von mitgliedstaatlichen Eingriffen in die Grundfreiheiten.