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Siedlungsentwicklung und Energielogistik in Deutschland im Spannungsfeld von Zentralität und Dezentralität

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Annika Stelter

Das derzeitige System der Energieversorgung in Deutschland ist zentral geprägt. Lange Planungshorizonte und immense Investitionsaufwände erschweren dabei eine Anpassung in Richtung Dezentralität. Der zwischen den Jahren 2015 und 2020 notwendig werdende Erneuerungsbedarf des bestehenden Kraftwerksparks eröffnet jedoch ein Handlungsfenster für eine mögliche Umstrukturierung. Ausgehend von diesem Optionsfenster werden angebots- und nachfrageseitige Determinanten der Energiewirtschaft auf ihre strukturelle Wirkung untersucht. Die Verknüpfung von Aspekten der Stadtentwicklung mit den Herausforderungen der Bereitstellungsseite ist dabei von zentraler Bedeutung.
Aus dem Inhalt: Nachhaltige Infrastrukturen zwischen Zentralität und Dezentralität – Potenziale einer dezentralen Energielogistik – Einfluss von Demographie und Strukturwandel auf die Energieversorgungsstruktur – Ökologische, ökonomische und rechtliche Herausforderungen auf den Energiemärkten – Das virtuelle Kraftwerk als Lösungsansatz.