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Amerika als «Zwischenlösung»

Eine generationsspezifische Untersuchung zu Amerikabildern in der Erzählprosa von Autoren der Bundesrepublik Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz bis 1990

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Sibille Tröml

Im Mittelpunkt der Studie stehen die Literatur von zwei aneinandergrenzenden Ländern mit gleicher Sprache, ein motivisch-thematischer Weltausschnitt, eine Generation, eine historische Epoche sowie eine Textsorte. Hauptgegenstand ist die Frage, inwieweit es sich bei der bundesdeutschen und der deutschsprachigen Schweizer Literatur um zwei deutschsprachige Literaturen handelt. Dazu werden zwischen 1955 und 1990 veröffentlichte Prosawerke auf ihre Amerikabilder hin untersucht. Ausgehend von der Interdependenz von Eigen- und Fremdbild wird gefragt, inwieweit sich die mit der Herkunft verknüpfte nationale Gebundenheit der 1926 bis 1931 geborenen Autoren in ihren fiktionalisierten Bildern vom anderen Land niederschlägt, welcher Art und von welcher Relevanz Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind.
Aus dem Inhalt: Variationen der «Selbstamerikanisierung»: Martin Walser – Herbert Heckmann – Das Vergangene ist nicht tot – Geschichten aus New York: Jürg Federspiel – Los Angeles und das Meer: Walter Vogt – Hugo Loetscher – «Fluchtzwang» und Weltsehnsucht – Zwei kollektive Formen der Ein- und Abgrenzung.