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85 Jahre Forschung zu Schicksalsbegriffen, Göttern und Selbstverständnis bei Homer: eine Synopse

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Efstratios Sarischoulis

Die wissenschaftliche Diskussion über das homerische Schicksalskonzept im Hinblick auf die den Göttern zugeschriebene Rolle und auch auf die Selbstauffassung der in den Epen Homers dargestellten Figuren hat eine zentrale Stellung in der homerischen Forschung. Das Ziel dieser Arbeit ist, die wichtigsten Schritte in der Erforschung der homerischen Epen anhand repräsentativer Studien und Aufsätze darzustellen. Behandelt werden zum einen die Beziehung zwischen dem Eingreifen der Götter und dem Wirken des vermeintlichen Schicksals, zum anderen das damit verbundene Menschenverständnis. Der Gewinn dieser Auseinandersetzung ist ein Überblick über die verschiedenen Stadien, die diese Diskussion im Laufe des 20. Jahrhunderts erfahren hat.
Aus dem Inhalt: Schicksal – Götter Griechenlands – Moira – Das Bewußtsein von eigenen Entscheidungen – Überlegung und Entscheidung – Charakter – Selbständigkeit des Menschen – Willensfreiheit – Göttliche und menschliche Motivation – Funktion der Götter – Selbständigkeit und Abhängigkeit menschlichen Handelns.