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Der Schuldnerschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Vollstreckung von Geldforderungen in bewegliche und unbewegliche Sachen

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Björn Torben Strehl

Das Zwangsvollstreckungsrecht ist ein Rechtsbereich der an der Schnittstelle von Zivilprozess und Verwaltungsrecht liegt. Der Staat hat das Ziel ein Vollstreckungsverfahren zu gestalten, welches zur Begleichung der Geldforderung führt und dabei den Schuldner nicht über Gebühr belastet. Dabei beruht der Vollstreckungsschutz in den untersuchten Rechtsordnungen zwar auf ähnlichen Schutzzielen, deren unterschiedliche Umsetzung führt aber zu verschiedenen Belastungen des Schuldners. Insbesondere bei der wirtschaftlichen Verwertung lassen sich daraus für das deutsche Recht neue, moderne Schutzkonzepte entwickeln, welche sowohl ein effizienteres Vollstreckungsverfahren ermöglichen als auch den Schutz des Schuldners gewährleisten und einen besseren Verwertungserlös ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Zeitliche Beschränkung der Vollstreckung – Schutz der Wohnung – Pfändungsschutzkatalog – gradus executionis – Auskunftspflichten – Verwertungsaufschub – Wirtschaftlichkeit des Verwertungsverfahrens – Mindestgebot – Besichtigungsrechte – Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung – Effizienz des Vollstreckungsschutzes.