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Die urheberrechtliche Zulässigkeit der digitalen Aufzeichnung einer Sendung

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Mirko Bernhöft

In der Informationsgesellschaft der Gegenwart und vor allem der Zukunft avancieren Ortsungebundenheit und Zeitsouveränität zu Schlüsselfaktoren für den Erfolg kommerzieller Anwendungen und Dienste. Dies gilt auch im Bereich der Speicherung von TV-Sendungen und sonstigen audiovisuellen Inhalten. Wurden hierzu bislang in jedem Haushalt stationäre Aufzeichnungsgeräte verwendet, so werden diese Funktionen zunehmend ins Netz verlagert und können dort zentral für eine Vielzahl von Haushalten angeboten werden. Das entspricht dem Nutzerinteresse nach einem zeit- und ortsunabhängigen Zugang. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit die herkömmlichen und insbesondere neuen Erscheinungsformen der digitalen Aufzeichnung einer Sendung urheberrechtlich zulässig sind.
Aus dem Inhalt: Erscheinungsformen der digitalen Aufzeichnung einer Sendung – Internationale und gemeinschaftsrechtliche Rahmenbedingungen – Verfassungsrechtliche Direktiven für die Ausgestaltung und Anwendung des Urheberrechtsgesetzes – Untersuchung der verschiedenen Erscheinungsformen der digitalen Aufzeichnung nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes (insbesondere im Hinblick auf die Schranke der Privatkopie des § 53 Abs. 1 UrhG) – Vorschläge für eine Änderung des Urheberrechtsgesetzes.