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Die Eingliederung bürgerlicher Elemente in die ländlichen Mahlzeiten Norwegens

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Beate-C. Matter

Am Beispiel der Verbreitung und Übernahme einiger Innovationen im Bereich des Essens und Trinkens, des Aufkommens des Kaffees, ursprünglich als Luxusgut betrachtet, dann schnell in den alltäglichen Speiseplan auch der ländlichen Bevölkerung aufgenommen, der Verlegung der Hauptmahlzeit und der Reduzierung der Zahl der Mahlzeiten am Tag sowie der Übernahme des heute üblichen Essbestecks, in ländlichen Bereichen Norwegens werden grundsätzliche Fragen zu Beharrung und Wandel in Bezug auf Nahrungsgewohnheiten und Nahrungsverhalten, zur Diffusion als städtisch-bürgerlich gewerteter Verhaltensformen in ländliche Gebiete, werden die historischen und wirtschaftlichen Hintergründe der Verbreitung diskutiert.
Aus dem Inhalt: Wandel und Konstanz des Mahlzeitensystems - Aufkommen und Übernahme des Kaffees - Kaffeeverbrauch - Soziale Funktion des Kaffeetrinkens - Übernahme neuer Essitten und Essgeräte - Erklärung der Neuerungsverläufe - Wege der Übermittlung - Beschleunigende und hemmende Faktoren - Bürgerliche und ländliche Speisenkultur - Diskussion allgemeiner theoretischer Konzepte.