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Zen-Kunst «ikebana»

Die Ästhetik aus dem japanischen Mittelalter und ihre Aktualität in der Gegenwart

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Eva Dungl

Die original japanische Blumensteckkunst ikebana wurde in der Muromachi-Zeit im 14. bis 16. Jahrhundert unter dem Einfluss des Zen-Buddhismus ausgeprägt. Die streng formalisierte Ästhetik der offiziellen Empfangshalle des Kriegeradels geriet in ein befruchtendes Spannungsverhältnis zu den Idealen der Tee-Meister. Was ist der philosophische Gehalt der «Belebung der Blume» ( ikebana) und wie kann diese für den Frieden nutzbar gemacht werden? Für Zen-Meister Dōgen Kigen (1200-1253) war oftmals die Blume das Lehrbuch für die Frage nach Erkenntnis und Realisierung des allseitig offenen Bewusstseins. Der Katalog von den bekannten «Sieben Merkmalen» der Zen-Kunst nach dem Philosophen Hisamatsu Shin’ichi (1889-1980) wird hier erstmals für ikebana in deutscher Sprache erläutert.
Aus dem Inhalt: Drei Lehrreden des Zen-Lehrers Dōgen – Zen-Kultur und Alltag: ikebanaikebana - Blumensteckkunst aus dem japanischen Mittelalter – Zen Ästhetik mit besonderer Berücksichtigung der Werke von Hisamatsu – Zen-ikebana und Alltag – chabana - ikebana für die Tee-Zeremonie – Die Sieben Merkmale der Zen-Ästhetik nach Hisamatsu.