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Gewißheit durch das Wort

Eine sprachphilosophische Untersuchung von Luthers fundamentaltheologischer Einsicht

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Hannes Illge

Wie läßt sich Luthers Wort-Theologie sprachphilosophisch darstellen? Welche semantischen Implikationen sind in seinen bekannten Wendungen sola scriptura, claritas scripturae und nova grammatica gegeben? Kann man die gewißmachende Zusage ( promissio) mit Hilfe der Semantik Ockhams verständlich machen? Zur Beantwortung dieser Fragen werden in einem ersten Schritt die realistische Semantik (Ockham, früher Wittgenstein) und die pragmatische Semantik (später Wittgenstein, Putnam) in ihren Grundzügen dargestellt. In einem zweiten Schritt werden Luthers Ausführungen zur Sprache analysiert. Diese verweisen zwar auf die realistische Semantik, haben in der Sache aber eine deutliche Nähe zur pragmatischen Semantik.
Aus dem Inhalt: Semantik und Theologie: Ockhams realistische Semantik – Die Grenze des Sagbaren beim frühen Wittgenstein – Grundzüge der pragmatischen Semantik – Luthers Sprachtheologie in sprachphilosophischer Perspektive: Sola scriptura, claritas scripturae, Nova grammatica, praedicatio identica – Sprachgebundene Sagbarkeit und Unsagbarkeit.