Show Less
Restricted access

Untersuchungen zu Arthur Schnitzlers Roman 'Der Weg ins Freie'

Series:

Detlev Arens

Arthur Schnitzlers Roman «Der Weg ins Freie» ist von der Forschung bisher nicht mit der Gründlichkeit untersucht worden, die er wegen seiner Bedeutung für das Verständnis des Gesamtwerks verdient hätte. Umfassender noch als im «Professor Bernhardi» versucht hier der Autor, die weitreichenden Folgen des Antisemitismus als gesellschaftlicher Bewegung ästhetisch zu reflektieren, nirgendwo sonst sind denn auch sämtliche Figuren des Romans aus ihrer sozialen Position heraus entwickelt. Nirgendwo sonst tritt aber auch die Monomanie, mit der Schnitzler die eine Problematik des «impressionistischen Typus» immer wieder angegangen hat, derart offen zutage.
Aus dem Inhalt: U.a. Die ästhetische Integration der Judenproblematik - Soziale Realität und wirklichkeitsbezogenes Handeln - Die Reduktion der menschlichen Beziehungen - Bildungsroman und Typus - Autobiographische Bezüge - Die Betroffenheit des Autors.