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Aufsätze zum Deutschunterricht und zur Literaturdidaktik

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Jürgen Kreft

Die hier wieder veröffentlichten Aufsätze dokumentieren wesentliche Themen der Deutsch- und Literaturdidaktik, die in den letzten vier Jahrzehnten aktuell waren und es noch sind. Sie dokumentieren andererseits die Entwicklung einer Konzeption eines anderen Deutschunterrichts. Diese verwirft traditionelle Auffassungen des Deutschunterrichts als eines verkleinerten Abbilds von Fachwissenschaften und setzt ihnen ein Verständnis des Deutschunterrichts als eines praktisch-kommunikativen Unterrichts entgegen. Dieser bezieht sich vielfältig auf die sprachliche Lebenspraxis und die in ihr enthaltene und sie thematisierende Literatur. Im Gegensatz zu heute mit dem Zentralabitur wieder erneuerten Konzeptionen wird die Produktion literarischer Texte bis ins Abitur gefordert und begründet.
Aus dem Inhalt: Die Determination und Irreleitung der Lehrer durch ihre universitäre Ausbildung – Der Irrweg der Abbilddidaktik – Die Herkunft der Inhalte und Ziele: wissenschaftliche Schulfächer: Wissenschaften – Praktisch-kommunikative Schulfächer: Lebenspraxis – Aus Fachwissenschaften (Empirie) lassen sich keine Ziele (Sollen) ableiten – Schulfächer und Allgemeinbildung – Textverstehen, eine praktische, keine wissenschaftliche Kompetenz – Wissenschaftliche Komponenten in kommunikativen Schulfächern – Entwicklungsabhängige Strukturen praktischer Kompetenzen – Rezeption und Produktion literarischer Texte – Bildungstheorie und Didaktik – Theorie/Reflexion und Praxis/Produktion.