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Übertragungsbeschränkungen im deutschen und US-amerikanischen Gesellschaftsrecht

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Daniel Kaut

Der Autor untersucht in dieser Arbeit rechtsvergleichend und rechtsformübergreifend die Frage der Reichweite gesellschaftsrechtlicher Übertragungsbeschränkungen. Auf Basis eines rechtsformspezifisch geprägten, tendenziell restriktiven Ansatzes zeigt er, daß der durch Vinkulierungsklauseln vermittelte Schutz vor unerwünschter Einflußnahme Dritter geringer ist als gemeinhin angenommen. Im Zentrum der Arbeit steht dabei das Anliegen, eine argumentative Gegenposition zu der in jüngerer Zeit verstärkt zu beobachtenden Ausdehnung von Vinkulierungsklauseln auf nicht unmittelbar von ihnen erfaßte Sachverhalte zu entwickeln.
Aus dem Inhalt: Übertragbarkeit und Übertragung der Mitgliedschaft – Beschränkungen der Übertragbarkeit und der Übertragung – Auslegung von Übertragungsbeschränkungen – Anwendbarkeit von Übertragungsbeschränkungen auf nichtübertragende Rechtsgeschäfte unterhalb der dinglichen Ebene und die Übertragung der Anteile beteiligter Gesellschaften – Übertragungsbeschränkungen beim Übergang von Gesellschaftsanteilen kraft Gesetzes (insbesondere beim Übergang von Todes wegen, bei zwangsweiser Verwertung oder Umwandlungen).