Show Less
Restricted access

Dramenstoffe aus Karibik und Fernost im lateinischen Barocktheater der Alma Mater Benedictina zu Salzburg

Series:

Josef Rosenstatter

An der Benediktiner-Universität zu Salzburg tauchen im 18. Jahrhundert sechs Dramen aus dem Fernen Osten und ein Drama aus der Karibik auf. Wie kommen diese dem Jesuitentheater entlehnten Stoffe ins benediktinisch geprägte Fürsterzbistum Salzburg? Aus welchem historischen und literarischen Kontext stammen sie? Welche Funktion erfüllen sie im lateinischen Schul- und Universitätstheater? Wer sind die Autoren, wie ist die Quellenlage, welche Themen und Motive sind festzustellen, welche Struktur zeigen die Werke? Welche Funktion hat die musikalische Parallelhandlung, wer sind die Komponisten der Gesangseinlagen? Welche Intention liegt den Werken zu Grunde? Diesen und anderen Fragen spürt diese Arbeit anhand von drei exemplarisch ausgewählten Dramen nach.
Aus dem Inhalt: Ectypon filialis amoris (1726) von Werigand Kogler: Drei japanische Brüder versuchen ihrem verarmten Vater zu helfen, indem sich der Jüngste für die Familie opfert – Ozama in Indiis rex (1759) von Wolfgang Holzmayr: Der verloren geglaubte Sohn bekehrt den Vater und eine ganze Insel zum Christentum – Pietas christiana (1770) von Florian Reichssiegel: Der japanische Adelige Titus Ukondonus (Takayama Ukon) bleibt dem Herrscher treu, ohne seinen christlichen Glauben zu verleugnen.