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Die Kompatibilität islamischer Staatsauffassungen mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung

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Murad M. Daghles

Die Frage der Vereinbarkeit des Islam und der Demokratie wird in jüngster Zeit vermehrt gestellt und äußerst kontrovers diskutiert. In dieser Diskussion wird von vielen nichtmuslimischen wie auch muslimischen Autoren entweder eine uneingeschränkte Unvereinbarkeit von Islam und Demokratie vertreten oder von der uneingeschränkten Vereinbarkeit ausgegangen. Wie ist das Verhältnis von Islam und Demokratie tatsächlich? Im Rahmen der Arbeit wird untersucht, ob die Staatsauffassungen von ausgewählten muslimischen Autoren mit dem maßgeblichen Prinzip der Demokratie des Grundgesetzes – der freiheitlich demokratischen Grundordnung – vereinbar sind. Zum Verständnis der Rechtsquellen des Islam wird einleitend ein umfassender Überblick über das islamische Recht gegeben.
Aus dem Inhalt: Islam und Demokratie – Vereinbarkeit islamischer Staatsauffassungen mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung – Islamische Staatsauffassungen von Abduh, Afghani, Maududi und Qutb sowie Hofmann, Asad und Ramadan – Zusammenfassende Darstellung des Islamischen Rechts – Darstellung über Umfang und Rechtsquellen der Scharia – Darstellung von Rechtsfortentwicklungsmöglichkeiten im islamischen Recht – Verfassung von Medina.