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Das spätmittelalterliche Wallfahrtswesen im Erzstift Magdeburg, im Fürstentum Anhalt und im sächsischen Kurkreis

Entwicklung, Strukturen und Erscheinungsformen frommer Mobilität in Mitteldeutschland vom 13. bis zum 16. Jahrhundert

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Carina Brumme

Religiöse Mobilität war ein markantes Charakteristikum der spätmittelalterlichen Gesellschaft: AngehGesellschaft: Angehörige aller sozialer Schichten waren als Pilger unterwegs in einem dichten Netz von Gnadenstätten, welches das ganze Abendland überzog. Anhand von Sachzeugnissen und Schriftquellen wird in diesem Band das Spektrum der vielfältigen Erscheinungsformen des mittelalterlichen Wallfahrtswesens im heutigen Sachsen-Anhalt und seine Entwicklung vom 13. bis zum beginnenden 16. Jahrhundert am Beispiel dreier Territorien, dem Erzstift Magdeburg, dem Fürstentum Anhalt und dem sächsischen Kurkreis, dargestellt. Behandelt werden sowohl die Wallfahrtsorte und die zugehörige Infrastruktur im Untersuchungsgebiet, als auch die Wallfahrten, zu denen seine damalige Bevölkerung aufbrach.
Inhalt: Quellen (Pilgerzeichen, Sühnekreuze und -verträge, Mirakel, Bruderschaftsbücher, Itinerare, Rechnungen, Chroniken) – Wallfahrten nach Süd- und Westeuropa, Palästina und zum Niederrhein – Gnadenstätten im Untersuchungsgebiet (Heiltumsweisungen, Ablasskonkurse und Reliquienkulte, Gnadenbilder) – Transitwallfahrer – Infrastruktur.