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Die Schweiz als Erzählung

Nationale und narrative Identitätskonstruktionen in Max Frischs "Stiller</I>, "Wilhelm Tell für die Schule</I> und "Dienstbüchlein</I>

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Eszter Pabis

Ausgehend von Theorien über die Narration der Nation wird in diesem Buch das Verhältnis zwischen der narrativ strukturierten, sprachlich und sozial konstruierten Nation und der «explizit» narrativen, literarischen Narration (zwischen der «Schweiz» und der «Sprache») näher betrachtet. Dadurch wird einerseits die Schweiz als «Erzählung» behandelt und die geschichtliche Entwicklung der Narration, Struktur und Bildlichkeit der Nation Schweiz sowie die schriftlichen und mündlichen Konstruktionsmedien der nationalen Identität näher beleuchtet. Andererseits werden in den ausgewählten Frisch-Texten die Zusammenhänge zwischen dem Erzähldiskurs des literarischen Textes und verschiedenen Aspekten nationaler und kollektiver Identitätskonstruktion und ihren rhetorischen Strategien aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Die nationale Identität als narrative Identität – Nationenbildung in der Schweiz – Über die Konstruktionen der nationalen und der persönlichen Identität in Max Frischs Stiller, – Wilhelm Tell für die Schule: die Demontage des Tell-Mythos als Subversion substantialistischer Identitätskonstruktionen – Armee und Nation