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Die verfassungsrechtliche Stellung des Deutschen Kaisers nach der Reichsverfassung von 1871

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Tim Ostermann

Zur verfassungsrechtlichen Beurteilung der Stellung des Deutschen Kaisers des 1871 geschaffenen Deutschen Reiches existieren in neuerer Zeit keine Untersuchungen. Im Rahmen dieser Arbeit wird in der gebotenen Ausführlichkeit unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse, vor allem auch aus der Geschichtswissenschaft, auf den Kaiser als zentrales Organ des sich auf der Schwelle vom Konstitutionalismus zum Parlamentarismus befindenden Deutschen Reiches eingegangen. Der Verfasser beschäftigt sich dabei mit den folgenden Fragen: Welche historischen Vorbilder hatte der deutsche Kaiser? Welche Aufgaben und Befugnisse kamen ihm zu? Wie waren seine Kompetenzen im Detail ausgestaltet? Ergaben sich die kaiserlichen Befugnisse ausschließlich aus dem Text der Reichsverfassung oder speisten sie sich auch aus anderen, außerhalb des Verfassungstextes liegenden Quellen? Inwiefern wichen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit voneinander ab? In welchem Umfang wirkte sich auf die Funktion des Kaisers im Reich das gleichzeitige Innehalten der preußischen Königswürde aus? Welche Entwicklung nahm das Kaisertum von 1871 bis 1918?
Aus dem Inhalt: Das Kaisertum in der deutschen Geschichte – Der Deutsche Kaiser in der Reichsverfassung von 1871 – Die einzelnen Kompetenzen des Deutschen Kaisers – Die Rechtsnatur der Kaiserwürde.