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Kartellrechtliche Betrachtungen des Schutzes digitalisierter urheberrechtlicher Werke

Die Implikationen der Verwendung technischer Schutzmaßnahmen auf die Vorschriften der Art. 81 und 82 EG

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Christof Höhne

Mit der Digitalisierung von Werken stellt sich die Frage eines effektiven Urheberrechtsschutzes in der Informationsgesellschaft in besonderem Maße. Wesentliche Bedeutung kommt hierbei technischen Schutzmaßnahmen zu, deren nähere Ausgestaltung es ermöglicht, den Zugang zu einem Werk und dessen Vervielfältigung zu kontrollieren. Mit diesen praktischen Möglichkeiten und dem flankierenden rechtlichen Schutz technischer Schutzmaßnahmen vor Umgehung gelingt es nicht nur Werke effektiv zu schützen; es werden auch Möglichkeiten zur Beherrschung und Segmentierung von Märkten eröffnet. Diese Arbeit betrachtet technische Schutzmaßnahmen und den Kontext ihres rechtlichen Schutzes. Sie untersucht Konfliktfelder ihrer Verwendung zu Lasten des Wettbewerbs anhand der Vorschriften der Art. 81 und 82 EG und zeigt Lösungsansätze auf.
Aus dem Inhalt: Technische Schutzmaßnahmen zum Schutz urheberrechtlicher Werke und der rechtliche Schutz vor ihrer Umgehung – Verhältnis der Immaterialgüterrechte (insbesondere des Urheberrechts) zu den Vorschriften der Art. 81 und 82 EG – Analyse der spezifischen Konfliktfelder der Verwendung technischer Schutzmaßnahmen.