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Zum Verhältnis von Anstiftung und Beihilfe

Überlegungen insbesondere zur Abgrenzung von Anstiftung und psychischer Beihilfe sowie zur Durchführung einer Wahlfeststellung zwischen den Teilnahmeformen

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Markus Welz

Im Mittelpunkt dieser strafrechtlichen Abhandlung stehen zwei Untersuchungsgegenstände: Die Abgrenzung zwischen der Anstiftung und der voluntativ-wirkenden psychischen Beihilfe sowie das allgemeine Verhältnis von Anstiftung und Beihilfe, welches anhand einer Wahlfeststellung dargestellt wird. Im Grundlagenteil werden die dogmengeschichtlichen und rechtstheoretischen Grundlagen der für die Arbeit relevanten Fragen dargelegt. Dazu gehören der hinter den §§ 25ff steckende Täterbegriff, der Strafgrund der Teilnahme und das Kausalitätserfordernis bei der Beihilfe. Im anschließenden zweiten Teil werden u. a. die Tathandlung des § 27 Abs. 1 («Hilfe leisten») und die des § 26 («bestimmen») ausgelegt und eine Lösung zur Abgrenzung von psychischer Beihilfe, Beihilfe durch Unterlassen sowie Beihilfe durch Tun und ebenfalls eine Lösung zur Abgrenzung der voluntativ-wirkenden psychischen Beihilfe zur Anstiftung entwickelt. Im dritten Teil geht es um das abstrakte Verhältnis von Anstiftung und Beihilfe. Hierbei wird untersucht, ob ein Einschließlichkeitsverhältnis (sei es ein Stufenverhältnis, sei es eine Konstruktion eines Auffangtatbestands) oder aber ein Exklusivitätsverhältnis besteht.
Aus dem Inhalt: StGB – Teilnahme – Anstiftung – Beihilfe – Psychische Beihilfe – Wahlfeststellung – Abgrenzung – Beihilfe durch Unterlassen – Strafgrund der Teilnahme – Kausalität – Omnimodo facturusNon facturus – Labiler Haupttäter – Auslegung § 26 StGB – Auslegung § 27 StGB – Staubhemdenfall – Aufstiftung – Abstiftung – Umstiftung – Vorsatz – Dolus eventualisDolus directus 2. Grades – Dolus directus 1. Grades – Absicht – Beweisbarkeit des Vorsatzes – Konkurrenzlehre – Konsumtion – Subsidiarität – Stufenverhältnis.