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«Gewerkschaftsmäßig könnten die sich ja vor allem für Deutsche einsetzen»

Rechte Orientierungen unter jungen Gewerkschaftsmitgliedern

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Marcus Meier

Die Arbeit wurde mit dem Herbert Steiner-Anerkennungspreis 2009 ausgezeichnet.
Auf rassistische und chauvinistische Weltanschauungen unter jungen Gewerkschaftsmitgliedern ist in mehreren Untersuchungen bereits hingewiesen worden. Diese Studie greift diese Erkenntnisse auf und fragt vor allem nach den subjektiven Verarbeitungsformen im Kontext der Restrukturierungsprozesse in der Arbeitswelt. Im Zentrum stehen dabei nicht geschlossene rechte Weltbilder, sondern vielmehr werden Spannungen, Widersprüche und Konflikte in den «Alltagsphilosophien» junger Gewerkschaftsmitglieder untersucht, die für Bemühungen der Identitätsbestimmungen bedeutsam sind. Der Autor verbindet dabei theoretische Reflexionsebenen mit Einzelinterviews und Gruppendiskussionen.
Aus dem Inhalt: Spezifische Ursachen rechter Orientierung unter jungen Gewerkschaftsmitgliedern – Zusammenhang zwischen Umbrüchen in der Arbeitswelt und rechten Orientierungen – Verbindung von theoretischer Reflexion und empirischer Befragung – Untersuchung gewerkschaftlicher Politik in Zeiten der Migration und Globalisierung.