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Die Europäische Union und die Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen

Theorie und Praxis der europäischen Nichtverbreitungsstrategie

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Jana Hertwig

Die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen steht seit vielen Jahren im Blickpunkt des internationalen sicherheitspolitischen Geschehens. Im Vergleich mit anderen Gefahren stellt sie die «potenziell größte Bedrohung» für die Sicherheit dar. Um diese Gefahr schnellstmöglich zu bewältigen, hat die Europäische Union im Dezember 2003 im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik eine eigene Strategie zur Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen angenommen. Dieser Band analysiert Theorie und Praxis der Nichtverbreitungsstrategie und verdeutlicht, dass es der EU gelungen ist, eine eigenständige Politik für die kommenden Jahre zu formulieren. Mit der Umsetzung der Nichtverbreitungsstrategie ist die EU ein wichtiger Akteur im weltweiten Kampf gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie den Terrorismus mit diesen Waffen geworden.
Aus dem Inhalt: GASP – Nichtverbreitungsstrategie – UN-Sicherheitsratsresolution 1540 (2004) – Nichtverbreitung und Abrüstung in der Russischen Föderation – Nichtverbreitungsklausel in Drittstaatsabkommen – Vorgehen der EU und enge Zusammenarbeit mit den USA im Kampf gegen das Atomprogramm von Iran.