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Leben und Abenteuer des großen Königs Apollonius von Tyrus zu Land und zur See

Ein Abenteuerroman von Heinrich von Neustadt verfaßt zu Wien um 1300 nach Gottes Geburt- Übertragen mit allen Miniaturen der Wiener Handschrift C

Helmut Birkhan

Der Apolloniusroman des Wiener Arztes Heinrich von Neustadt (um 1300 entstanden) ist ein packender, in seiner Konzeption kühner und seiner Durchführung höchst eigenwilliger Abenteuer- und Unterhaltungsroman. Er entstand in der Zeit der beginnenden Habsburgerherrschaft und entwirft die Ideen eines weltumspannenden Imperiums eines römischen Kaisers Apollonius – zugleich Vorbild des Britenkönigs Artus –, von dem kein Geschichtsbuch weiß. Auf eine wilde Inzestgeschichte folgen Schiffbruch, abenteuerliche Erringung einer Gattin, deren Scheintod, der Verkauf der Tochter in ein Hurenhaus und die glückliche Wiedervereinigung der Familie nach 14-jährigen See- und Irrfahrten, in deren Zug der Held drei weitere Frauen, aber auch viele Reiche, unter anderem das irdische Paradies in Form des Goldlandes Chrysa, gewinnt. Dieser Abenteuerroman liegt in Birkhans Übertragung hier zum ersten Mal in Übersetzung vor.
Aus dem Inhalt: Vorgeschichte: Die Tochter des Antiochus – Lucina I – Lucina II – Cirilla – Diomena – Palmina – Tarsia – Wieder Lucina – Nachgeschichte: Apollonius und ich – Anmerkungen – Verzeichnis der Eigennamen – Nachwort des Übersetzers – Abkürzungen und bibliographische Hinweise – Bildanhang: 10 Farbminiaturen der Hs B – Bildnachweis.