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Der hippokratische Eid und die heutige Medizin

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Brigitte Ausfeld-Hafter

Dieser Band vereinigt Beiträge verschiedener Fachrichtungen zu fundamentalen ethischen Grundsätzen, die alle auf dem zweitausend Jahre alten Gelübde des Hippokrates beruhen. Die Beschäftigung mit dem Eid in der heutigen Zeit, in der ethische Konflikte vermehrt zur Sprache kommen – zum Beispiel durch Diskussionen über die Gentechnik am Menschen oder aktive Sterbehilfe – lässt in dem Gelübde von Hippokrates ein zeitloses ärztliches Monument der Ethik erkennen. Die Beiträge beruhen auf einer interdisziplinären Vorlesungsreihe des Wintersemesters 2001/2002 an der Universität Bern.
Aus dem Inhalt: U. Boschung: Der hippokratische Eid - Überlieferung, Wirkungsgeschichte und medizinhistorische Interpretation – A. Arz de Falco: Zum Verhältnis von hippokratischem Eid und moderner Medizinethik – A. Berner-Hürbin: Hippokratischer Eid und antike Heilkunst – U. Draesner: Das fiktive Alphabet - Spekulationen ins Unsichtbare – P. Bavastro: Was bedeutet die Würde des Menschen heute? Von Salus zu Voluntas – Ch. Schaefer: Die Molekulare Genetik in der modernen Labormedizin – L. Dubs: Evidence Based Medicine - Die Differenzierung zwischen Krankheit und Kranksein – A. Thurneysen: Gibt es ethische Bedenken gegen die Homöopathie? – K. von Ammon: Der hippokratische Eid und die Neurochirurgie der Gegenwart – P. Heusser: Euthanasie - Gibt es lebensunwertes Leben? – B. Ausfeld-Hafter: Primum nil nocere.