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Wissenschaftliches Schreiben interkulturell: Kontrastive Perspektiven

Edited By Lesław Cirko and Karin Pittner

Wissenschaftliche Texte sind durch unterschiedliche Bildungstraditionen und Schreibkulturen geprägt, die sich unter anderem in verschiedenen Schreibkonventionen und Formulierungsroutinen ausdrücken. Die Beiträge in diesem Band zeigen anhand detaillierter empirischer Analysen von Texten, die Wissenschaftler und Studierende verfasst haben, Merkmale und Unterschiede verschiedener Wissenschaftssprachen auf. Sie machen auf die Hürden und Schwierigkeiten aufmerksam, denen Studierende beim Verfassen von Arbeiten in der Fremdsprache Deutsch begegnen, woraus sich didaktische Implikationen ergeben. Berücksichtigt werden bislang teilweise weniger beachtete Herkunftssprachen wie das Polnische, Russische, Italienische und Chinesische.

Zofia Berdychowska: Personenreferenz in linguistischen Abschlussarbeiten – Leslaw Cirko: Genrespezifische Differenzen – Christina Gansel: Wissenschaftliches Schreiben im russisch-deutschen Sprachtransfer – Adam Gołębiowski: Syntaktische Kondensierung – Dorothee Heller: Textuell basierte Wissensvermittlung – Antonie Hornung: Der muttersprachliche Fingerabdruck – Agnieszka Nyenhuis: Metatexte in deutschen und polnischen wissenschaftliche Artikeln – Danuta Olszewska: Wann sagt ein Wissenschaftler ich? – Bogusława Rolek: Hedging in wissenschaftlichen Artikeln – Monika Schönherr: Artikelgebrauch polnischer Germanistikstudierender – Michael Szurawitzki: Schreibstrategien chinesischer Germanistikstudierender – Tadeusz Zuchewicz: Gliederung studentischer Texte