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Globalisierungsdiskurse in Literatur und Film des 20. und 21. Jahrhunderts

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Edited By Ewa Wojno-Owczarska and Ulrike Stamm

Der vorliegende Band widmet sich verschiedenen, bisher weniger untersuchten Aspekten der Globalisierung. Dies betrifft die literarische Auseinandersetzung mit den Folgen der Globalisierung für die Arbeitswelt, die Frage nach deren Auswirkungen auf Subjektvorstellungen, die filmische Reflexion über die Vermischung von Kulturen oder die Untersuchung der deutsch-jüdischen Reaktionen auf die globalisierte Migration im Kontext der jüdischen Diaspora-Erfahrungen. Darüber hinaus werden literarische Texte analysiert, die sich mit weniger offensichtlichen Facetten der Globalisierung auseinander setzen wie mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Nahrung oder mit einer Perspektive auf Natur, die in den Flüssen Träger und Bilder einer der Migration vergleichbaren Mobilität und Vernetzung entdeckt.

Ewa Wojno-Owczarska und Ulrike Stamm: Einleitung – Ewa Wojno-Owczarska: „globalisierungsgewinner" und Schuldner in ausgewählten Werken von Martin Suter und Kathrin Röggla – Anna Górajek: Zuwanderung nach Deutschland – Migrationswellen nach 1945 in Ton und Bild – Sibylle Benninghoff-Lühl: Selbstentwürfe des wissenschaftlichen Autors angesichts globaler Katastrophenszenarios – Anna Warakomska: Osman Engins scheherazadeartige Erzählung als Abwehr gegen die moderne ‘Wegrationalisierung‘ der Arbeit – Alan Rymarczyk: Die Weltwirtschaftskrise in Elfriede Jelineks Aber sicher! – Svetlana Arnaudova: Arbeit und neoliberale Strategien in Texten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Jonas Lüschers Frühling der Barbaren – Andree Michaelis-König: Topoi der Globalisierung in einer jüdisch-deutschen Gegenwartsliteratur der Migration – Ewelina Michta: Zu Karen Duves Werk Anständig Essen. Ein Selbstversuch – Ulrike Stamm: „The Condition of everything is river" – Esther Kinskys Roman Am Fluss und die Globalisierung – Anna Damięcka-Wójcik: „Meine große deutsche Hochzeit" – Migrantenkinder in „culture clash comedies" – Martin Hainz: Zufluchtsort: NIRGENDS – Bilder globalen Flüchtens als Zombieimaginationen