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Die Literatur der Reformation und die Reformation in der deutschsprachigen Literatur

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Wolfgang Beutin

Das Vorhaben des Verfassers ist es, in einer zweiteiligen Untersuchung einen Überblick zu vermitteln über die Literaturgeschichte der Reformation von 1517 bis 1600 und über die Verwendung der Motive «Reformation» wie auch «Luther» in der Literatur des Zeitraums vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Als Textgrundlage hierfür dient das Schrifttum der Reformatoren, der Autoren der Gegenreformation sowie das dichterische und erörternde der Reformationsära und der Folgejahrhunderte. Das wichtigste Ergebnis ist, daß die Autoren der Reformation die Geschichte von Christus als nachrangiges historisches Faktum werten, um der Erkenntnis willen, Jesus sei «ein intrapsychisches Ereignis», das sich in der Seele jeder Gläubigen und jedes Gläubigen noch jederzeit wiederholen könne.

Reformatorisches Schrifttum (Luther / Karlstadt / Zwingli / Calvin / Müntzer) – Gegenreformation (Emser / Eck / Cochläus) – Säkulare Autoren (Hans Sachs / Jörg Wickram / Johann Fischart) – Barock und Aufklärung – Klassik (Goethe / Schiller / Hegel) und Romantik – 19. / 20. Jahrhundert (Heine / Ludwig Feuerbach / Marx und Engels / Ricarda Huch / Eugen Drewermann)