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Schulbildung und ihre Weiterentwicklung

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Edited By Gerhard Giesemann and Hans Rothe

Zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Alfred Rammelmeyer im Jahre 2010 haben sich seine Schüler mehrerer Generationen, Weggefährten und Freunde in diesem Sammelband zusammengefunden. Er stellt ein eindrucksvolles Zeugnis der durch den Lehrer angeregten und seine Schüler weiter entwickelten Forschungsinitiativen dar, die Impulse der Frankfurter Schule Alfred Rammelmeyers in die Welt hinaustragen wollen. An persönliche Erinnerungen schließen sich Forschungsbeiträge zu vielen Feldern der slavischen und europäischen Kultur an. Sie finden in den von Alfred Rammelmeyer ausgehenden Anstößen zur Theologie der Ost- und Westkirche, zur Philosophie der östlichen Slavia, zur Stilistik, zur vergleichenden Literaturwissenschaft, zur Gattungspoetik, zu Korrespondenzen ihren lebendigen zeitgenössischen Widerhall. Der Sammelband legt Zeugnis ab von europäischer Kultur und wendet sich besonders an Slavisten, Germanisten, Theologen und Historiker.

Matthias Rammelmeyer: Wie kam die Familie Rammelmeyer nach Russland? Was Tante Elsa erzählte … - Helmut Wilhelm Schaller:Alfred Rammelmeyer und Königsberg - Herbert Pilch: Erinnerungen an Alfred Rammelmeyer - Catherine von Tsurikov: Russische Emigration in Frankfurt am Main und Umgebung in der Zeit bis 1990 - Walter Schamschula: Wie slavisch ist die slavische Antithese? - Reinhard Lauer: Die Besonderheiten der russischen Literatur - Volkmar Lehmann: Zur Stilistik des Aspekts von (ne) prijti / (ne) prichodit’ - Dagmar Christians: Zur Adaption byzantinischer Ephymnia im ostslavischen Gottesdienstmenäum - Tinatin Chronz: Jerusalem und die slavische liturgische Euchologie für Kranke. Beobachtungen zum Cod. Hieros. slav. 12 (14. Jh.) - Gerhard Giesemann: Das Problem mit Trubar: Theologisches, Nationales, Originales auf dem Prüfstand - Hans Rothe: Leibniz und die Entstehung europäischer Russlandbilder - Rainer Grübel: Grenzgänger zwischen Mittelalter und Neuzeit, zwischen West und Ost: Hryhorij Savič Skovoroda und der Beginn der Philosophie in der östlichen Slavia - Ulrike Jekutsch: „I slavy fundament rastuščij založili…“. Zur Auflöung der Gattung poėa in den 1790-er Jahren - Alfred Sproede: Gerichtssatire, Rechtsbewusstsein und ukrainische Autonomie. Ein Versuch über den ideengeschichtlichen Horizont von Vasilij Kapnists Komödie Jabeda (Die Justizintrige) (1791/93, 1798) - Holger Siegel: Aleksandr Turgenevs westeuropäische Korrespondenzen nach gedruckten und ungedruckten Quellen - Andrea Meyer-Fraatz: Lermontov in Ost und West – Zur übersetzerischen Rezeption seiner Lyrik zwischen 1945 und 1989 - Peter Thiergen: Der Teufel als Regisseur. Die Welt als Marionettentheater bei Nikolaj Gogol’ - Karl Ernst Laage: Theodor Storm und Iwan Turgenjew: Ein Nachtrag zu ihrer Begegnung in Baden-Baden im September 1865 - Anne Hultsch: „Sovetuju imeť tonkij, izjaščnyj stol“. I. A. Gončarov als Ernährungsratgeber - Ulrich Steltner: Dämonen und Satans Kinder oder: Die Zerstörung der Welt - Peter Scherber: Zyklus und Zyklisierung als Strukturprinzipien im Werk Ivan Cankars - Ludger Udolph: Fedor Stepuns Auseinandersetzumg mit Tolstoj