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Russische nationale Identität im Spiegel der Geschlechtermetaphorik. Vom 18. Jahrhundert bis in die Zeit der Romantik

(Vladimir Odoevskij, Fedor Tjutčev)

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Regine Nohejl

Spätestens seit dem 18. Jahrhundert unterscheidet sich das russische Selbstbild gravierend von den Vorstellungen, die sich der Westen von Russland macht. In der Geschlechtermetaphorik, in die sich die Diskurse der nationalen Selbstfindung bzw. Fremdbestimmung kleiden, kommen solche Differenzen besonders deutlich zum Ausdruck. Im vorliegenden Buch wird untersucht, wie bis heute wirksame Diskurse um die "russische Idee" im 18. Jahrhundert in Gang kommen, am Beispiel von Vladimir Odoevskij und Fedor Tjutčev wird gezeigt, wie sie sich im Lauf des 19. Jahrhunderts verfestigt haben.

Nation(alismus) und Russland. Eine problematische Verbindung - Das 18. Jahrhundert − Portal zur Moderne. Westeuropa und Russland im Vergleich. Eine Hinführung zum Thema „Gender und Nation“ - „Das neunzehnte Jahrhundert gehört Russland“. Vladimir F. Odoevskij  Russland als Retter und Vollender westlicher Zivilisation - Das ist das russische Reich – und es wird in Ewigkeit nicht vergehen“. Fedor I. Tjutčev – Vom Pantheismus zum Panrussismus - Zusammenfassung Russische Identität im Labyrinth von Eigen- und Fremdbildern