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Sprache als Wert - Werte in der Sprache

Untersuchungen zu Bewertungen von Sprache allgemein und Komposita im Besonderen in der tschechischen Sprachgeschichte

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Claudia Woldt

Prozesse der Sprachentwicklung werden im Tschechischen in verstärktem Maße ab der Wiedergeburt von wertenden Äußerungen über die eigene Sprache begleitet, die zunächst ausgeprägt apologetische Züge aufweisen, um sich bis in die Gegenwart einer immer stärker wertneutralen Sprachbeschreibung anzunähern. Die Arbeit untersucht den Einfluss von Werthaltungen und damit verbundenen Sprachkritikkonzeptionen auf Sprachbewertungen durch Linguisten und Laien und geht der Vermutung nach, dass sich die Entwicklung des Tschechischen (insbesondere der Bildung und des Gebrauchs von Komposita) und ihre Bewertung gegenseitig beeinflusst haben. Methodisch wird ein dezidiert kulturlinguistischer Ansatz verfolgt, der sprachliche Axiologie, Wortbildung und Soziolinguistik zur Erklärung werte- und normenbasierter metasprachlicher Äußerungen zusammenführt.

I WERTE UND SPRACHE - WERTDIMENSIONEN - I.2 WERTE UND BEWERTUNGEN - II WERTE IN DER TSCHECHISCHEN SPRACHKRITIK - KONZEPTE -WIEDERGEBURT (CA.1790-1845) -  NASE REC UND PRAGER SCHULE (1917-1938) - SPRACHKRITIK ALS SPRACHKULTUR IN DER GEGENWART - III WERTE UND WORTBILDUNG - KOMPOSITA IN DER TSCHECHISCHEN WORTBILDUNG - KOMPOSITA IN DER ZEIT DER WIEDERGEBURT -  KOMPOSITA IN DEN 20ER/30ER JAHREN DES 20. JAHRHUNDERTS -  KOMPOSITA IN DER GEGENWART - IV UNTERSUCHUNGEN ZUR BEWERTUNG DURCH KOMPOSITA - LEXIKALISCHE KONZEPTE UND FUNKTIONALE OPERATIONEN -  KOMPOSITA MIT BEWERTENDEN ERSTKOMPONENTEN