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Slavisches Drama und Theater in Vergangenheit und Gegenwart

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Edited By Birgit Krehl

Der vorliegende Sammelband umfasst Beiträge einer Tagung zum slavischen Drama und Theater, mit der Herta Schmid als eine der bedeutendsten Dramen- und Theaterwissenschaftlerinnen der deutschen Slavistik anlässlich ihres 65. Geburtstages geehrt wurde. Die komplexe Themenstellung verfolgte das Ziel, einen möglichst breiten interdisziplinären und internationalen Austausch zu dramen- und theatertheoretischen Fragen herbeizuführen. Es werden gattungspoetische, theaterästhetische, individualkünstlerische oder epochenspezifische Aspekte sowie Fragen des Performativen und Semiotischen diskutiert.
I. Theater- und Dramentheorie  Peter Zajac:   Wahrnehmung, Erlebnishaftigkeit und modale Semiotik -  Walter Koschmal :  Einfühlung: Zu den Ursprüngen von Stanislavskijs Theatersprache -   II. Gattungs- und Dramenspezifik  Reinhard Ibler:  „Der Tod auch hatte mich gar manches Mal schon im Visier ...“:  Vladimir Nabokovs Einakter Deduška (1923; Der Großvater) -  Ulrike Jekutsch: Libretti für den Hof Anna Ioannovnas.   Anmerkungen zur Etablierung einer Theaterkultur -  Henriette Stößl: Brama Tryumfalna als Beispiel für Bild-Text-Beziehungen im polnischen   Barocktheater  -  Wolfgang F. Schwarz: Kafka-Translationen im polnischen und tschechischen Drama: Tadeusz Różewicz und David Radok/Josef Kroutvor -   Veronika Ambros: Keine so zufällige Begegnung von Kunst und Theorie: Der Golem und die Prager Schule -   III. Drama und dramatische Aspekte tschechischer Autoren  Andreas Ohme Schach dem Sprachmissbrauch!  Das Schach-Motiv als bedeutungskonstituierendes Element in Václav Havels  Drama Zahradní slavnost (Das Gartenfest) -  Aleš Haman: Das letzte gemeinsame Werk der Brüder Čapek – Adam Stvořitel  (Der Schöpfer Adam) und dessen Handschrift -  Dalibor Tureček: Drama als Schnittpunkt der Normen, Kodes und Sprachen:  zur tschechischen Dramatik des 19. Jahrhunderts -  Aleksandar Flaker  Im entleerten Raum   (Persönliches Erlebnis eines tschechischen Theaters) -   IV. Dramen und dramatische Aspekte russischer Autoren  Jenny Stelleman:  Gibt es einen Lermontovschen Horizont in Čechovs großen Dramen? -  Anna Hörath: Anton Čechovs Tina und der Dionysos-Mythos -   V. Dramen und dramatische Aspekte polnischer Autoren  Rolf Fieguth: Lilla Weneda als deformierte Tragödie -  Brigitta Helbig-Mischewski:  Maria Komornickas Skrzywdzeni (Die Zurückgesetzten) als frühes   psychologisches und feministisches Drama -  Birgit Krehl: Jan Lechońs dramatische Fragmente Kwiat pomarańczowy (Orangenblüte)  und Jarzębina (Die Eberesche) -  Andrea Meyer-Fraatz:  Vorwärts zu den Klassikern: Janusz Głowackis Transformationen von   Dramen der Weltliteratur -   VI. Die Wirkung Shakespeares   Brigitte Schultze:  Nochmal nachgeschaut: Shakespeare als „Patron“ polnischer Dramen des   19. und 20. Jahrhunderts -  Irina Wutsdorff:  Ambivalenz versus Ironie. Shakespeare als Gewährsmann für eine Poetik   des Romans bei Bachtin und in der deutschen Frühromantik -   VII. Theater und Theaterpraxis  Angela Huber:  „Nicht mehr nach Moskau?!?“ – Anmerkungen zu aktuellen   Čechov-Inszenierungen auf Berliner Bühnen -  Jan Michalik: Die Krakauer Uraufführungen von Wyspiańskis Dramen aus einer  Zuschauerperspektive