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Jenseits der Parodie. Dmitrij A. Prigovs Werk als neues poetisches Paradigma

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Edited By Brigitte Obermayr

Dmitrij A. Prigov (1940-2007) faszinierte mit stimmgewaltigen Performances genauso wie mit einer beispiellosen, kontinuierlichen künstlerischen Präsenz und Produktivität. Das Projekt "DAP" kam ohne große Bühne aus, jede Situation konnte ihm zum Schauplatz werden. Die Beiträge des vorliegenden Bandes verorten die sich über vier Jahrzehnte erstreckende Tätigkeit Prigovs auf dem Gebiet der Literatur im größeren Kontext künstlerischer Entwicklungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum der Analysen und Essays stehen die innovative Spezifik sowie die grundlegende ästhetische Orientierung des literarischen Werks dieses herausragenden Schriftstellers, Wort- und Buchkünstlers der postsowjetischen russischen Literatur.

Prigov, ein Phänomenologe des Verses - Dasein und Sein in D. A. Prigovs Gedichten - „Ja vot vidite – Unreadabilities and/as Autophilology in (Prigov’s) Letter Work: Onegin as an Alphabet and the Azbuki - Date Poems, oder: Lyrik, die zur Sache geht - renat i Drakon (renat und der Drache): Das Dasein und das Ereignis des Seins - Der Milizionär: Das Ende eines Heldenepos - Poetische Performance: Schrift und Stimme - Prigovs Alphabete als mediales Ereignis - Seriality in Prigov: The Alphabet Poems - Prigov, Brecht und Warhol oder Golem sovieticus