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Subtypen pathologischer Glücksspieler

Ergebnisse einer latenten Klassenanalyse

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Sven Buth

Die Lebenszeitprävalenz für pathologisches Glücksspielen liegt in Deutschland bei ca. 1%. Die Ergebnisse der Studie verweisen darauf, dass der Erfolg von Bemühungen zur Überwindung einer Spielsucht in hohem Maße davon abhängt, welchem Grad psychischer Belastungen die Betroffenen ausgesetzt sind. Mit Hilfe einer latenten Klassenanalyse wurden drei Subgruppen pathologischer Spieler identifiziert, die sich hinsichtlich ihres Niveaus der bestehenden emotionalen und psychischen Belastungen deutlich voneinander unterscheiden. So verschieden die Charakteristika dieser drei Spielergruppen sind, so unterschiedlich ist auch ihr Hilfebedarf. Somit verdeutlicht dieses Buch die Notwendigkeit einer problemgruppenspezifischen Diversifizierung des Hilfesystems bei gleichzeitiger Intensivierung von Prävention und Post-Treatment-Begleitung.

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