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Sexualerziehung statt Sexualaufklärung

Von der biologistischen zur mehrperspektivisch-integrativen Betrachtungsweise sexualerziehlicher Programme- Streiflichter und Untersuchungsbefunde (1968-1985)

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Reformpädagogen und Politiker waren sich am Ausgang der sechziger Jahre einig, einer schulischen und ausserschulischen Sexualerziehung zum Durchbruch zu verhelfen, die im Gegensatz zur herkömmlichen, vornehmlich biologisch orientierten Sexualaufklärung von allen Erziehungsinstitutionen mehrdimensional-ganzheitlich und kontinuierlich angegangen werden sollte. Oberstes Ziel einer mehrperspektivischen Sexualerziehung war es, den jungen Menschen zu einem verantwortungsbewussten Sexualverhalten zu befähigen. Dieses moderne Verständnis von Sexualerziehung ist bis heute ein Desiderat geblieben. Über Schwierigkeiten, ihre Ursachen und Korrekturvorschläge wird in diesem Band berichtet.
Aus dem Inhalt: U.a. Retrospektive: Ausgangslage und Orientierung - Amtliche Verlautbarungen zur vorschulischen und schulischen Sexualerziehung - Gegenwärtige Perspektiven institutionalisierter Sexualerziehung - Prospektive: Konsequenzen und Wegmarken.