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Der chronische Schmerz – eine interdisziplinäre Herausforderung

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Lorenz Fischer

Die Problematik chronischer Schmerzen ist nach wie vor ungelöst. Chronische Schmerzen können sich unter dem Einfluss verschiedener körperlicher und psychosozialer Faktoren zur Schmerzkrankheit verselbständigen. Der chronische Schmerz ist ein individuelles, subjektives Erleben. Demzufolge kann er nicht als lineares Geschehen betrachtet werden. Lineare, monodisziplinäre Ansätze sind diesbezüglich meist zum Scheitern verurteilt. Ein individueller, interdisziplinärer Therapieansatz, welcher mit moderner Schmerzphysiologie durchaus im Einklang ist, kann mithelfen, Leiden zu mindern und Kosten zu sparen. Dieser Band enthält die schriftlichen Beiträge der im Wintersemester 2003/04 an der Universität Bern zu diesem Thema durchgeführten interdisziplinären Vorlesungsreihe.
Aus dem Inhalt: Esther Fischer-Homberger: Schmerzfreiheit und Schmerzverlust - zur Geschichte des Umgangs mit dem Schmerz – Hans Barop: Grundlagen des Herd-/Störfeldgeschehens – Lorenz Fischer: Pathophysiologie des Schmerzes - die Logik der Neuraltherapie – Beat Dejung: Schmerzmedizin 2004 - Unsere Probleme sind nicht gelöst – Gérard Hämmerle: Manuelle Medizin - nur indiziert bei akuten Schmerzproblemen? – Theo Rudolf: Osteopathische Medizin - Schmerzregulierung über die Diagnose und Therapie der somatischen Funktionsstörung – Hans Spring: Chronischer Schmerz - warum Aktivtherapie und Training in der Rehabilitation. Trainingstherapie bei Rückenschmerzen – Brigitte Ausfeld-Hafter: Der chinesische Weg - Akupunktur und mehr – André Thurneysen: Was heisst für den Homöopathen chronischer Schmerz? – Peter Heusser: Über die Leib-Seele-Interaktion beim Schmerz – Frédéric von Orelli: Organisch nicht erklärbare Schmerzen - alles psychisch? – Walter Kopp: Schmerz zwischen Mangel und Notwendigkeit.