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Die «loutrophóros» im Hochzeits- und Begräbnisritual des 5. Jahrhunderts v. Chr. in Athen

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Rosemarie Mösch-Klingele

Diese Untersuchung befasst sich mit der rituellen Verwendung und Bedeutung einer Gefässform, die im antiken Athen für den Eigengebrauch hergestellt wurde und in der archäologischen Forschung unter dem Namen «Lutrophoros» bekannt ist. Bisherige kontroverse Thesen werden aufgrund von literarischen Quellen und Darstellungen der Lutrophoros auf attisch-rotfigurigen Vasen widerlegt und die neu gewonnenen Resultate anhand weiterer archäologischer Gesichtspunkte wie Gefässentwicklung und Fundort auf ihre Tauglichkeit hin überprüft.
Aus dem Inhalt: Zur Kontroverse zwischen literarischer und ikonographischer Überlieferung des Begriffs «Lutrophoros» – Analyse und Verifikation einzelner ikonographischer Methoden – Zur Bedeutung der bei Hochzeit und Begräbnis verwendeten Lutrophoros hinsichtlich der Geschlechterrollen.