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Dmitrij Tschižewskij und Ludolf Müller erinnernd: Abendland, Morgenland

von Sigrun Bielfeldt (Autor:in)
Monographie 295 Seiten

Zusammenfassung

Je ausschließlicher sich die deutsche Kultur in jüngster Zeit als eine westeurpäische begreift, desto größer die Bedeutung der slavischen Literaturen und Philologien. So ist es an der Zeit, sich zweier "Urväter" der bundesrepublikanischen Slavistik zu erinnern. Dmitrij Tschižewskij, Ukrainer und Russe, mußte seine Heimat kurz nach der Revolution verlassen und hat die Welt der Gegenstände, die er lehrte, nicht mehr wiedergesehen. Der junge Ludolf Müller, im Halleschen Vorkriegsdeutschland einer der ersten Schüler des emigranten Tschižewskij, faßte eine unerschüttliche Zuneigung zu allem Russischen. Gerade als deutscher Soldat auf russischer Erde ist er dieser Liebe treu geblieben. Bundesrepublikanische Schüler beschritten einen kritischen Weg insofern, als sie nach dem Fall des eisernen Vorhangs mit Tschižewskijs stupendem Wissen durch die Kulturen des Westens und Ostens eilten, vielem begegneten, vieles auswählten oder auch verwarfen. Schließlich durfte man einfach nur schauen: Kiev zum Beispiel, die Wiege ostslavischen Christentums. Oder Poltava, einen Kulminationspunkt ukrainisch-russischer Geschichte. So vereint dieser Band oftmals sehr persönliche Dokumente des Schaffens zweier bedeutender Gelehrter mit Erinnerungen, Reflexionen und Beobachtungen der Autorin.

Details

Seiten
295
ISBN (PDF)
9783866884830
ISBN (Paperback)
9783866884823
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015 (Januar)
Schlagworte
slavische Literaturen und Philologien Slavistik Dmitrij Tschižewskij Ludolf Müller Kulturgeschichte
Erschienen
München, Berlin, Leipzig, Washington D.C., 2015. 295 S. mit Abb.

Biographische Angaben

Sigrun Bielfeldt (Autor:in)

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Titel: Dmitrij Tschižewskij und Ludolf Müller erinnernd: Abendland, Morgenland