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Das Reichsjustizministerium unter Otto Thierack (1943–1945)

Teil 2: Die Arbeitstagungen auf der «Reichsburg Kochem» von April bis August 1944 (Protokolle und Berichte)

von Werner Schubert (Band-Herausgeber:in)
©2018 Andere XLIV, 532 Seiten
Reihe: Rechtshistorische Reihe, Band 473

Zusammenfassung

Die Edition bringt bisher nicht veröffentlichte Quellen (Protokolle und Berichte) zu den Arbeitstagungen des Reichsjustizministeriums von Ende April bis August 1944. Diese Tagungen waren neben den Richterbriefen ein «neues Mittel der Lenkung» und der «allgemeinen Menschenführung» in der nationalsozialistischen Justiz. Die Tagungen betrafen alle wichtigen Bereiche der Justiz: die Juristenausbildung, die Nachwuchskräfte, die Hochverratssenate bei den OLG, die Sondergerichtsvorsitzenden, die Personalsachbearbeiter des gehobenen und höheren Justizdienstes, die Aufgaben der Vermundschafts-, Ehescheidungs- und Erbhofrichter, die Kriminologie sowie die «Wandlungen der Privatrechtsordnung». Die Edition vermittelt einen umfassenden Einblick in die Zielsetzungen des Reichsjustizministeriums für eine nationalsozialistische Justiz.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • I. Die Quellen und der Umfang der Edition
  • II. Die Arbeitstagungen im Einzelnen
  • III. Die Tagungsleiter und Referenten
  • Protokolle und Berichte über die Arbeitstagungen
  • I. Arbeitstagung der Leiter von Praktikerarbeitsgemeinschaften vom 21.–24.4.1944
  • A. Verlaufsprotokoll
  • B. Teilnehmer der Arbeitstagung
  • C. Referate (Bericht des OLG-Rats Dr. Franz Müller, Jena) und Aussprachen
  • OLG-Rat Dr. Braun und LG-Rat Dr. Feilbach: Der äußere Aufbau der Arbeitsgemeinschaft
  • Aussprache
  • AG-Rade Schrade/KG-Rat Dr. Schmidt-Leichner: Die Stoffauswahl
  • OLG-Rat Dr. Beyer/LG-Rat Dr. Ophüls: Der Sachverhalt
  • LG-Rat Dr. Iftner/LG-Rat Dr. Frey: Die Lösung des Falles durch den Studenten
  • LG-Rat Dr. Dr. Zeller/AG-Rat Dr. Wiedemann: Praktisches Anschauungsmaterial
  • Dr. Scheffler: Schlussreferat
  • D. Anhang I
  • 1. OLG-Rat Dr. Scheffler: Ursachen, Werden und Zwecke der Praktikerarbeitsgemeinschaft (Eingangsreferat vom 21.4.1944)
  • 2. OLG-Rat Dr. Scheffler: Ergebnisse der Arbeitstagung
  • Anhang II: Zur Praxis der Arbeitsgemeinschaften
  • 1. Tagung der Leiter der studentischen Arbeitsgemeinschaften am 7.5.1943 (Aktenvermerk)
  • 2. Bericht des RJM über das Verhalten der Fakultäten gegenüber den Praktiker-Arbeitsgemeinschaften (bis März 1944)
  • 3. Stellungnahme der Konferenz der Dekane der Rechtswissenschaftlichen Fakultäten (26.–27.2.1943) zu den Praktiker-Arbeitsgemeinschaften
  • 4. Tagung des Reichsjustizministeriums mit Rechtslehrern der Universitäten am 30.7.1943 in München
  • a) Mitteilung über die Tagung im „Deutschen Recht“
  • b) Ansprache des Reichsjustizministers Thierack: Lebensnahe Rechtswissenschaft (gekürzt)
  • c) Vortrag des Staatssekretärs Dr. Curt Rothenberger: Die Praktikerarbeitsgemeinschaften an den Universitäten
  • 5. Vortragsnotiz des RJM vom 10.11.1944 (Chronologie der Arbeitsgemeinschaften von Sept. 1943 Nov. 1944)
  • II. Arbeitstagung für Nachwuchskräfte vom 27.4.–2.5.1944 (Bericht)
  • Erster Staatsanwalt Rothe (Kattowitz): Beherrschende Volkstumsfragen im Recht während des Krieges
  • OLG-Rat Dr. J. Wiefels: Kurzer Aufriß der leitenden Gedanken der nationalsozialistischen Rechtserneuerung
  • LG-Dir. Göbel, Essen: Das Führerprinzip in der Rechtspflege
  • AG-Rat Dr. Molkow: Möglichkeiten der Auslese der Tüchtigsten in den einzelnen Laufbahnen der Justiz
  • LG-Rat Dr. Paul Grund (Prag): Beherrschende Volkstumsfragen im Recht während des Krieges
  • III. Arbeitstagung für Personalsachbearbeiter für den höheren Dienst vom 5.–8.5.1944 (Bericht)
  • MinDir. Letz: Der Mensch in der Justiz
  • MinRat Dr. Grussendorf: Nachwuchsfragen der Justiz
  • MinRat Dr. Köhler: Der Richter
  • MinRat Dr. Haag: Die Eignung zum Staatsanwalt
  • MinDirig. Willers: Auswirkungen des Krieges auf die Personal-verwaltung in der Justiz
  • MinRat Miethsam: Fürsorge für die zum Kriegswehrdienst einberufenen und kriegsversehrten Beamten
  • MinRat Schoetensack: Kriegsproblem der Rechtsanwälte und Notare
  • MinRat Wittland: Personalbeurteilungen und ihre Grundlage
  • Staatssekretär Dr. Klopfer: Menschenführung in der NSDAP
  • IV. Arbeitstagung der Sondergerichtsvorsitzenden vom 11.–14.5.1944
  • MinDir. Vollmer: Einleitender Vortrag
  • MinDirig. Mettgenberg: Anordnungspraxis in Heimtücke-Sachen
  • Korreferat von SenPräs. Friedrich
  • MinRat Stolzenburg: Heimtücke und Wehrkraftzersetzung
  • SS-Obersturmbannführer Dr. Schefe: Straftaten im Zusammenhang mit feindlichen Luftangriffen
  • MinRat Dr. Franke: Kriegswirtschaftsstrafrecht
  • Korreferat von Oberstaatsanwalt Burchardi
  • Allgemeine Aussprache
  • MinDir. Vollmer: Hinweise auf „Urteilsbegründungen“
  • Reichsanwalt Richter: Straftrechtliche Behandlung der Gewohnheits und Sittlichkeitsverbrecher im Kriege
  • OLG-Rat Kühn: Seuchenhafte Kriegsdelikte
  • KG-Rat Schmidt-Leichner: Wert und Unwert der Typenlehre
  • Anhang: Auszug aus dem Manuskript des Vortrags von OLG-Rat Dr. Kühn
  • V. Arbeitstagung der Vorsitzenden der Hochverratssenate bei den Oberlandesgerichten und der Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaften bei den Oberlandesgerichten vom 17.–20.5.1944. (Bericht)
  • MinDir. Vollmer: Einführung
  • MinRat Reichelt: Feindbegünstigung
  • MinRat Franke: Zersetzungsrechtsprechung
  • SS-Obersturmbannführer Lischka: Widerstandsbewegungen
  • KG-Rat Schmidt-Leichner: Entwicklungslinien nationalsozialistischen Strafrechts
  • Oberst von Münch: Der militärische Sachverständige
  • Oberreichsanwalt Lautz: Die Abgabepraxis des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof
  • Generalstaatsanwalt Sturm (Breslau): Die Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht
  • Präs. des Volksgerichtshofs Dr. Freisler: Hochverrat und Defaitismus in der Rechtsprechung des Volksgerichtshofs
  • VI. Arbeitstagung der Justiz- und Kassenräte, der Personalsachbearbeiter des gehobenen Justizdienstes sowie der Leiter der Rechtspfleger- und Justizschulen vom 31.5.–2.6.1944
  • MinDir. Letz: Einführung
  • MinRat Singer: Allgemeine Fragen des Rechtspflegernachwuchses
  • OLGRat Kuhbier: Die Reichsentlastungsverfügung
  • MinDirig. Willers: Personalfragen des gehobenen Dienstes
  • MinRat Dr. Anders: Haushalts- und Besoldungsfragen
  • MinRat Singer: Die Ausbildung der Rechtspflegeranwärter
  • Justizamtmann Otto Meyer: Die Ausbildung der Kriegsteilnehmer und
  • Regierungsoberinspektor Fred Meyer: Die Erziehung der Justizschüler zu Rechtspflegeranwärtern
  • AG-Dir. Schnürholz: Fragen der Arbeitsteilung zwischen gehobenem und mittlerem Dienst
  • Justizamtmann Otto Meyer: Fortbildung der Rechtspfleger
  • Justiz- und Kassenrat Lückmann: Welche Aufgaben stellt die Nachwuchserziehung dem Justiz- und Kassenrat?
  • VII. Arbeitstagung der Vormundschaftsrichter vom 5.–8.6.1944 (Bericht)
  • MinDir. Altstötter: Stellung des Vormundschaftsrichters in der heutigen Volksordnung
  • LG-Rat Dr. Klemer (Reichsjugendführung): Jugendbetreuung und Vormundschaftsrichter
  • Hauptmann für Volkswohlfahrt Dr. Eiffert: Erziehungsberatung und Jugendhilfe
  • ORR Dr. Kümmerlein: Jugendstrafrecht und Vormundschaftsrichter
  • Landesrat Dr. Hecker: Die Fürsorgeerziehung, die Erziehungsfürsorge und die übrigen Maßnahmen der behördlichen Ersatzerziehung
  • Prof. Dr. Ritter (Reichskriminalpolizeiamt): Kriminalbiologische Grundlagen und Praxis der Jugendverwahrung
  • KG-Rat Dr. Müller: Rechtsfragen der vormundschaftsgerichtlichen Praxis
  • LG-Dir. Dr. Blötz: Rechtsfragen der vormundschaftsgerichtlichen Praxis
  • MinDir. Altstötter: Schlusswort
  • VIII. Erste Arbeitstagung für Ehescheidungsrichter auf der Reichsburg Kochem vom 3.7.–5.7.1944 (Protokoll)
  • Verlaufsprotokoll
  • Vorträge von Altstötter, Rexrodt, Fechner und Jonas
  • Aussprache (Theaterprozesse, Sühneversuch, Aussageverweigerung des Ehebruchzeugen, Scheidung nach § 49 EEG, Unfruchtbarkeit)
  • Vortrag von Hinrichs
  • Aussprache zu den §§ 49, 55, 50/51 und 56 EheG, Armenrecht, Verfahrensfragen
  • Vortrag von Frau Dr. Vorwerck
  • (Anlage 1): Teilnehmer an der ersten Arbeitstagung für Ehescheidungsrichter vom 3.–5.7.1944
  • (Anlage 2) MinDir. Altstötter: Der Scheidungsrichter und seine Aufgabe
  • (Anlage 3) MinRat Rexrodt: Kriegsprobleme des Ehescheidungsrechts
  • (Anlage 4) MinRat Fechner: Das Verfahren in Ehesachen
  • (Anlage 5) SenPräs. (RG) Martin Jonas: Revisionsgründe des Scheidungsrechts
  • (Anlage 6) OLGRat Hinrichs: Scheidung ohne Verschulden
  • (Anlage 8) Frau Dr. Vorwerck (Reichsfrauenführung): Familienpolitik im Kriege
  • IX. Arbeitstagung der Erbhofrichter vom 18.–21.7.1944 (Protokoll)
  • Inhaltsübersicht nach dem Tagungsablauf
  • 1. Alphabetische Liste der Teilnehmer
  • 2. MinDir. Altstötter: Eröffnungsansprache
  • 3. MinDir. Altstötter: Der Einfluss des Erbhofrechts auf das allgemeine volksgenössische Recht
  • a) Bauernrecht als rechtsgeschichtliche Insel
  • b) Verhältnis des REG zum BGB
  • c) Wandlung des Eigentumsbegriffs. Erbhofhypothek
  • d) Einflüsse auf das sonstige Wirtschaftsrecht
  • e) Einflüsse auf dem Gebiet des Familienrechts
  • f) Einflüsse auf dem Gebiet des allgemeinen Erbrechts
  • g) Verfahrensrecht
  • 4. MinRat. Dr. Schulze: Grundsätzliches zur Erbhoffortbildungsverordnung
  • 5. OAR Dr. Dinkhauser: Die Erbhoffortbildungsverordnung und die Ostmark
  • Rechtslage vor der Einführung des REG
  • Die ostmärkischen Höfegesetze und Bräuche im Vergleich mit dem REG
  • 6. SenPräs. Fischer: Zwischenwirtschaftsverträge und Zwischenwirtschaftsregelungen
  • 7. AG-Dir. Dr. Hauck: Abweichende Bestimmung des Anerbens durch Verwaltungsentscheidung
  • 8. KG-Rat Dermietzel (RJM): Hofsatzung und Bruderrecht
  • 9. Ausflug
  • 10. SenPräs. Dr. Ehard: Erbhofrecht und Güterrecht des Altreichs – Inhalt und Wirkungen der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung
  • 11. OLG-Rat Dr. Etz: Erbhofrecht und Güterrecht im ostmärkischen Rechtskreis (weggelassen)
  • 12. OLG-Rat Dr. Neumann: Rechtzeitige Hofabgabe
  • 13. Einzelbesprechungen der Arbeitsgemeinschaften Arbeitsgemeinschaft: Zum neuen Recht der Ehegattenerbhöfe (Leitsätze und Aussprache)
  • 14. Kameradschaftsabend. LG-Dir. Schaffer: Deutschtum und Tschechentum, der Volkskampf im sudetendeutschen Raum im Laufe der Jahrhunderte
  • 15. SenPräs. Starcke: Erweiterte Zuständigkeit der Anerbenbehörden
  • 16. AG-Rat von Schenck: Konzentration des Verfahrens in der Anerbengerichtspraxis
  • I. Allgemeines
  • II. Die Führungsaufgabe des Vorsitzers des Anerbengerichts
  • 17. Arbeitsgemeinschaft: Konzentration des Verfahrens in der erbhofrechtlichen Praxis: Leitsätze und Aussprache
  • 18. Arbeitsgemeinschaft: Stellung der Witwe und der Kinder des zum Anerben in Aussicht genommenen und später gefallenen Sohnes: Leitsätze und Aussprache
  • 19. Arbeitsgemeinschaft: Die Rechtsgeschäfte in der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung, ihre Durchführung und Abwicklung: Leitsätze und Aussprache
  • 20. Arbeitsgemeinschaft: Nähere Ausgestaltung der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung durch die Praxis in sonstiger Hinsicht: Leitsätze und Aussprache
  • 21. Arbeitsgemeinschaft: Der Verzicht auf die bäuerliche Verwaltung und Nutznießung: Leitsätze und Aussprache
  • 22. Arbeitsgemeinschaft: Die Konkurrenz zwischen der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung der EHFV und den Güterständen des bürgerlichen Rechts im Altreich und in den Alpen- und Donau-Reichsgauen: Leitsätze und Aussprache
  • 23. Arbeitsgemeinschaft: Zur Frage der Verlautbarung der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung im Güterrechtsregister in der Erbhöferolle, im Grundbuche und im Erbschein und Hoffolgezeugnis: Leitsätze und Aussprache
  • 24. Erfahrungsbericht für den Herrn Minister: Zweite Erbhofrechtliche Arbeitstagung vom 18. bis 21. Juli 1944 auf der Reichsburg Kochem
  • X. Projektierte Arbeitstagung mit Hochschullehrern vom 30.7.–1.8.1944 in der Reichsburg Kochem über „Wandlungen der Privatrechtsordnung“
  • 1. Schreiben des RJM (MinDir. Altstötter) vom 27.6.1944 an Praktiker (Bitte um skizzenartige Aufzeichnung zu dem Thema: „Wandlungen der Privatrechtsordnung“)
  • 2. Skizze von OLGRat Dr. Schilling vom 10.7.1944
  • 3. Skizze von Kammergerichtsrat Dr. Jäkel
  • 4. Skizze von OLGRat Kretschmer (Jena)
  • 5. Skizze von LG Dr. Seiler, Münster, vom 14.7.1944
  • 6. Skizze von LGDir. von C.F. Ophüls (Frankfurt a.M.)
  • 7. Skizze von OLGRat Dr. Heinrich Eppinger, Leitmeritz, vom 16.7.194
  • 8. Leitsätze von Prof. de Boor
  • 9. Leitsätze von Prof. Gieseke
  • 10. Geplantes Referat aus dem RJM zum Thema: Wandlungen der Privatrechtsordnung
  • 11. Von Thierack am 25.7.1944 gebilligte Leitsätze zu dem Referat „Wandlungen des Privatrechts“
  • XI. Arbeitstagung für Kriminologie vom 3.–6.8.1944
  • A. Überblick über die Tagung
  • B. Die einzelnen Vorträge
  • 1. Prof. Raestrup: Gerichtliche Medizin und naturwissenschaftliche Kriminalistik
  • 2. Prof. Bohne: Besondere Einsatzmöglichkeiten der kriminalwissenschaftlichen Institute
  • 3. Prof. Flügel: Allgemeine Kriminalpsychiatrie und kriminalpsychiatrische Einzelprobleme
  • 4. Prof. Seelig: Allgemeine Untersuchungslehre
  • 5. Generalstaatsanwalt Jung: Hauptgruppen der Sachverständigen und die Grundsätze für ihren Einsatz
  • 6. Generalstaatsanwalt Jung: Die Bedeutung kriminologischer Kenntnisse in den einzelnen Verfahrensstadien
  • 7. Prof. Seelig: System der kriminologischen Wissenschaften
  • 8. Prof. Stumpf: Kriminalbiologie und kriminalbiologische Einzelprobleme
  • XII. Entwurf zu einem Vortrag von Bergmann für die Tagung der kriegsversehrten Referendare auf der „Reichsburg Kochem“ Ende August 1944: Der deutsche Richter
  • XIII. Kurzvortrag von OStA Dr. Kleinod für die für Ende August 1944 geplante Tagung für die Spitzenkräfte der Justiz: Gibt es Fehlleistungen in der Rechtspflege? (Worauf beruhen sie?)
  • Nachtrag (Tagesordnungen, Teilnehmerlisten)
  • I. Arbeitstagung für Nachwuchskräfte (27.4.–2.5.1944) – Tagesordnung, Teilnehmerliste
  • II. Tagesordnung für Sondergerichtsvorsitzende (11.–14.5.1944) – Tagesordnung und Teilnehmerliste
  • III. Arbeitstagung der Vorsitzenden der Hochverratssenate bei den Oberlandesgerichten (17.–20.5.1944) – Tagesordnung
  • IV. Arbeitstagung der Justiz- und Kassenräte, der Personalsachbearbeiter des gehobenen Justizdienstes und der Leiter der Reichs-Rechtspfleger- bzw. Reichsjustizschulen (31.5.–2.6.1944) – Tagesordnung
  • V. Arbeitstagung für Vormundschaftsrichter (5–8.6.1944) – Tagesordnung
  • VI. Arbeitstagung für den Jugendstrafvollzug (12.–15.7.1944) – Tagesordnung
  • Anhang: Betreuung straffälliger Jugendlicher und Minderjähriger – Zusammenstellung des RJM vom 17.11.1944 aufgrund der Arbeitstagungen für Jugendstrafrecht und Jugendstrafvollzug vom Oktober 1943 und in Kochem vom Juli 1944 und der Erhebungen über die Betreuung straffälliger Jugendlicher und Minderjähriger durch die Generalstaatsanwaltschaft
  • Quellennachweis
  • Reihenübersicht

Werner Schubert (Hrsg.)

Das Reichsjustizministerium
unter Otto Thierack (1942-1945)

Teil 2:
Die Arbeitstagungen auf der
„Reichsburg Kochem“ von April bis
August 1944 (Protokolle und Berichte)

Autorenangaben

Werner Schubert war bis 2001 Professor für Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Rechtsgeschichte der Neuzeit an der Universität zu Kiel. Er ist Herausgeber diverser Rechtshistorischer Quellen- und Nachschlagewerke.

Über das Buch

Die Edition bringt bisher nicht veröffentlichte Quellen (Protokolle und Berichte) zu den Arbeitstagungen des Reichsjustizministeriums von Ende April bis August 1944. Diese Tagungen waren neben den Richterbriefen ein „neues Mittel der Lenkung“ und der „allgemeinen Menschenführung“ in der nationalsozialistischen Justiz. Die Tagungen betrafen alle wichtigen Bereiche der Justiz: die Juristenausbildung, die Nachwuchskräfte, die Hochverratssenate bei den OLG, die Sondergerichtsvorsitzenden, die Personalsachbearbeiter des gehobenen und höheren Justizdienstes, die Aufgaben der Vermundschafts-, Ehescheidungs- und Erbhofrichter, die Kriminologie sowie die „Wandlungen der Privatrechtsordnung“. Die Edition vermittelt einen umfassenden Einblick in die Zielsetzungen des Reichsjustizministeriums für eine nationalsozialistische Justiz.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Die Quellen und der Umfang der Edition

II. Die Arbeitstagungen im Einzelnen

III. Die Tagungsleiter und Referenten

Protokolle und Berichte über die Arbeitstagungen

I. Arbeitstagung der Leiter von Praktikerarbeitsgemeinschaften vom 21.–24.4.1944

A. Verlaufsprotokoll

B. Teilnehmer der Arbeitstagung

C. Referate (Bericht des OLG-Rats Dr. Franz Müller, Jena) und Aussprachen

OLG-Rat Dr. Braun und LG-Rat Dr. Feilbach: Der äußere Aufbau der Arbeitsgemeinschaft

Aussprache

AG-Rade Schrade/KG-Rat Dr. Schmidt-Leichner: Die Stoffauswahl

Aussprache

OLG-Rat Dr. Beyer/LG-Rat Dr. Ophüls: Der Sachverhalt

Aussprache

LG-Rat Dr. Iftner/LG-Rat Dr. Frey: Die Lösung des Falles durch den Studenten

Aussprache

LG-Rat Dr. Dr. Zeller/AG-Rat Dr. Wiedemann: Praktisches Anschauungsmaterial

Dr. Scheffler: Schlussreferat←V | VI→

D. Anhang I

1. OLG-Rat Dr. Scheffler: Ursachen, Werden und Zwecke der Praktikerarbeitsgemeinschaft (Eingangsreferat vom 21.4.1944)

2. OLG-Rat Dr. Scheffler: Ergebnisse der Arbeitstagung

Anhang II: Zur Praxis der Arbeitsgemeinschaften

1. Tagung der Leiter der studentischen Arbeitsgemeinschaften am 7.5.1943 (Aktenvermerk)

2. Bericht des RJM über das Verhalten der Fakultäten gegenüber den Praktiker-Arbeitsgemeinschaften (bis März 1944)

3. Stellungnahme der Konferenz der Dekane der Rechtswissenschaftlichen Fakultäten (26.–27.2.1943) zu den Praktiker-Arbeitsgemeinschaften

4. Tagung des Reichsjustizministeriums mit Rechtslehrern der Universitäten am 30.7.1943 in München

a) Mitteilung über die Tagung im „Deutschen Recht“

b) Ansprache des Reichsjustizministers Thierack: Lebensnahe Rechtswissenschaft (gekürzt)

c) Vortrag des Staatssekretärs Dr. Curt Rothenberger: Die Praktikerarbeitsgemeinschaften an den Universitäten

5. Vortragsnotiz des RJM vom 10.11.1944 (Chronologie der Arbeitsgemeinschaften von Sept. 1943 Nov. 1944)

II. Arbeitstagung für Nachwuchskräfte vom 27.4.–2.5.1944 (Bericht)

Erster Staatsanwalt Rothe (Kattowitz): Beherrschende Volkstumsfragen im Recht während des Krieges

OLG-Rat Dr. J. Wiefels: Kurzer Aufriß der leitenden Gedanken der nationalsozialistischen Rechtserneuerung

LG-Dir. Göbel, Essen: Das Führerprinzip in der Rechtspflege

AG-Rat Dr. Molkow: Möglichkeiten der Auslese der Tüchtigsten in den einzelnen Laufbahnen der Justiz

LG-Rat Dr. Paul Grund (Prag): Beherrschende Volkstumsfragen im Recht während des Krieges←VI | VII→

III. Arbeitstagung für Personalsachbearbeiter für den höheren Dienst vom 5.–8.5.1944 (Bericht)

MinDir. Letz: Der Mensch in der Justiz

MinRat Dr. Grussendorf: Nachwuchsfragen der Justiz

MinRat Dr. Köhler: Der Richter

MinRat Dr. Haag: Die Eignung zum Staatsanwalt

MinDirig. Willers: Auswirkungen des Krieges auf die Personal-verwaltung in der Justiz

MinRat Miethsam: Fürsorge für die zum Kriegswehrdienst einberufenen und kriegsversehrten Beamten

MinRat Schoetensack: Kriegsproblem der Rechtsanwälte und Notare

MinRat Wittland: Personalbeurteilungen und ihre Grundlage

Staatssekretär Dr. Klopfer: Menschenführung in der NSDAP

IV. Arbeitstagung der Sondergerichtsvorsitzenden vom 11.–14.5.1944

MinDir. Vollmer: Einleitender Vortrag

MinDirig. Mettgenberg: Anordnungspraxis in Heimtücke-Sachen

Korreferat von SenPräs. Friedrich

MinRat Stolzenburg: Heimtücke und Wehrkraftzersetzung

SS-Obersturmbannführer Dr. Schefe: Straftaten im Zusammenhang mit feindlichen Luftangriffen

MinRat Dr. Franke: Kriegswirtschaftsstrafrecht

Korreferat von Oberstaatsanwalt Burchardi

Allgemeine Aussprache

MinDir. Vollmer: Hinweise auf „Urteilsbegründungen“

Reichsanwalt Richter: Straftrechtliche Behandlung der Gewohnheits und Sittlichkeitsverbrecher im Kriege

OLG-Rat Kühn: Seuchenhafte Kriegsdelikte

KG-Rat Schmidt-Leichner: Wert und Unwert der Typenlehre←VII | VIII→

Anhang: Auszug aus dem Manuskript des Vortrags von OLG-Rat Dr. Kühn

V. Arbeitstagung der Vorsitzenden der Hochverratssenate bei den Oberlandesgerichten und der Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaften bei den Oberlandesgerichten vom 17.–20.5.1944. (Bericht)

MinDir. Vollmer: Einführung

MinRat Reichelt: Feindbegünstigung

MinRat Franke: Zersetzungsrechtsprechung

SS-Obersturmbannführer Lischka: Widerstandsbewegungen

KG-Rat Schmidt-Leichner: Entwicklungslinien nationalsozialistischen Strafrechts

Oberst von Münch: Der militärische Sachverständige

Oberreichsanwalt Lautz: Die Abgabepraxis des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof

Generalstaatsanwalt Sturm (Breslau): Die Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht

Präs. des Volksgerichtshofs Dr. Freisler: Hochverrat und Defaitismus in der Rechtsprechung des Volksgerichtshofs

VI. Arbeitstagung der Justiz- und Kassenräte, der Personalsachbearbeiter des gehobenen Justizdienstes sowie der Leiter der Rechtspfleger- und Justizschulen vom 31.5.–2.6.1944

MinDir. Letz: Einführung

MinRat Singer: Allgemeine Fragen des Rechtspflegernachwuchses

OLGRat Kuhbier: Die Reichsentlastungsverfügung

MinDirig. Willers: Personalfragen des gehobenen Dienstes

MinRat Dr. Anders: Haushalts- und Besoldungsfragen

MinRat Singer: Die Ausbildung der Rechtspflegeranwärter

Justizamtmann Otto Meyer: Die Ausbildung der Kriegsteilnehmer und←VIII | IX→ Aufstiegsbeamten

Regierungsoberinspektor Fred Meyer: Die Erziehung der Justizschüler zu Rechtspflegeranwärtern

AG-Dir. Schnürholz: Fragen der Arbeitsteilung zwischen gehobenem und mittlerem Dienst

Justizamtmann Otto Meyer: Fortbildung der Rechtspfleger

Justiz- und Kassenrat Lückmann: Welche Aufgaben stellt die Nachwuchserziehung dem Justiz- und Kassenrat?

VII. Arbeitstagung der Vormundschaftsrichter vom 5.–8.6.1944 (Bericht)

MinDir. Altstötter: Stellung des Vormundschaftsrichters in der heutigen Volksordnung

LG-Rat Dr. Klemer (Reichsjugendführung): Jugendbetreuung und Vormundschaftsrichter

Hauptmann für Volkswohlfahrt Dr. Eiffert: Erziehungsberatung und Jugendhilfe

ORR Dr. Kümmerlein: Jugendstrafrecht und Vormundschaftsrichter

Landesrat Dr. Hecker: Die Fürsorgeerziehung, die Erziehungsfürsorge und die übrigen Maßnahmen der behördlichen Ersatzerziehung

Prof. Dr. Ritter (Reichskriminalpolizeiamt): Kriminalbiologische Grundlagen und Praxis der Jugendverwahrung

KG-Rat Dr. Müller: Rechtsfragen der vormundschaftsgerichtlichen Praxis

LG-Dir. Dr. Blötz: Rechtsfragen der vormundschaftsgerichtlichen Praxis

Aussprache

MinDir. Altstötter: Schlusswort

VIII. Erste Arbeitstagung für Ehescheidungsrichter auf der Reichsburg Kochem vom 3.7.–5.7.1944 (Protokoll)

Verlaufsprotokoll←IX | X→

Vorträge von Altstötter, Rexrodt, Fechner und Jonas

Aussprache (Theaterprozesse, Sühneversuch, Aussageverweigerung des Ehebruchzeugen, Scheidung nach § 49 EEG, Unfruchtbarkeit)

Vortrag von Hinrichs

Aussprache zu den §§ 49, 55, 50/51 und 56 EheG, Armenrecht, Verfahrensfragen

Vortrag von Frau Dr. Vorwerck

(Anlage 1): Teilnehmer an der ersten Arbeitstagung für Ehescheidungsrichter vom 3.–5.7.1944

(Anlage 2) MinDir. Altstötter: Der Scheidungsrichter und seine Aufgabe

(Anlage 3) MinRat Rexrodt: Kriegsprobleme des Ehescheidungsrechts

(Anlage 4) MinRat Fechner: Das Verfahren in Ehesachen

(Anlage 5) SenPräs. (RG) Martin Jonas: Revisionsgründe des Scheidungsrechts

(Anlage 6) OLGRat Hinrichs: Scheidung ohne Verschulden

(Anlage 8) Frau Dr. Vorwerck (Reichsfrauenführung): Familienpolitik im Kriege

IX. Arbeitstagung der Erbhofrichter vom 18.–21.7.1944 (Protokoll)

Inhaltsübersicht nach dem Tagungsablauf

1. Alphabetische Liste der Teilnehmer

2. MinDir. Altstötter: Eröffnungsansprache

3. MinDir. Altstötter: Der Einfluss des Erbhofrechts auf das allgemeine volksgenössische Recht

a) Bauernrecht als rechtsgeschichtliche Insel

b) Verhältnis des REG zum BGB

c) Wandlung des Eigentumsbegriffs. Erbhofhypothek

d) Einflüsse auf das sonstige Wirtschaftsrecht←X | XI→

e) Einflüsse auf dem Gebiet des Familienrechts

f) Einflüsse auf dem Gebiet des allgemeinen Erbrechts

g) Verfahrensrecht

4. MinRat. Dr. Schulze: Grundsätzliches zur Erbhoffortbildungsverordnung

5. OAR Dr. Dinkhauser: Die Erbhoffortbildungsverordnung und die Ostmark

Einleitung

Rechtslage vor der Einführung des REG

Die ostmärkischen Höfegesetze und Bräuche im Vergleich mit dem REG

Aussprache

6. SenPräs. Fischer: Zwischenwirtschaftsverträge und Zwischenwirtschaftsregelungen

7. AG-Dir. Dr. Hauck: Abweichende Bestimmung des Anerbens durch Verwaltungsentscheidung

Aussprache

8. KG-Rat Dermietzel (RJM): Hofsatzung und Bruderrecht

9. Ausflug

10. SenPräs. Dr. Ehard: Erbhofrecht und Güterrecht des Altreichs – Inhalt und Wirkungen der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung

11. OLG-Rat Dr. Etz: Erbhofrecht und Güterrecht im ostmärkischen Rechtskreis (weggelassen)

12. OLG-Rat Dr. Neumann: Rechtzeitige Hofabgabe

13. Einzelbesprechungen der Arbeitsgemeinschaften Arbeitsgemeinschaft: Zum neuen Recht der Ehegattenerbhöfe (Leitsätze und Aussprache)

14. Kameradschaftsabend. LG-Dir. Schaffer: Deutschtum und Tschechentum, der Volkskampf im sudetendeutschen Raum im Laufe der Jahrhunderte

15. SenPräs. Starcke: Erweiterte Zuständigkeit der Anerbenbehörden←XI | XII→

16. AG-Rat von Schenck: Konzentration des Verfahrens in der Anerbengerichtspraxis

I. Allgemeines

II. Die Führungsaufgabe des Vorsitzers des Anerbengerichts

17. Arbeitsgemeinschaft: Konzentration des Verfahrens in der erbhofrechtlichen Praxis: Leitsätze und Aussprache

18. Arbeitsgemeinschaft: Stellung der Witwe und der Kinder des zum Anerben in Aussicht genommenen und später gefallenen Sohnes: Leitsätze und Aussprache

19. Arbeitsgemeinschaft: Die Rechtsgeschäfte in der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung, ihre Durchführung und Abwicklung: Leitsätze und Aussprache

20. Arbeitsgemeinschaft: Nähere Ausgestaltung der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung durch die Praxis in sonstiger Hinsicht: Leitsätze und Aussprache

21. Arbeitsgemeinschaft: Der Verzicht auf die bäuerliche Verwaltung und Nutznießung: Leitsätze und Aussprache

22. Arbeitsgemeinschaft: Die Konkurrenz zwischen der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung der EHFV und den Güterständen des bürgerlichen Rechts im Altreich und in den Alpen- und Donau-Reichsgauen: Leitsätze und Aussprache

23. Arbeitsgemeinschaft: Zur Frage der Verlautbarung der bäuerlichen Verwaltung und Nutznießung im Güterrechtsregister in der Erbhöferolle, im Grundbuche und im Erbschein und Hoffolgezeugnis: Leitsätze und Aussprache

24. Erfahrungsbericht für den Herrn Minister: Zweite Erbhofrechtliche Arbeitstagung vom 18. bis 21. Juli 1944 auf der Reichsburg Kochem

X. Projektierte Arbeitstagung mit Hochschullehrern vom 30.7.–1.8.1944 in der Reichsburg Kochem über „Wandlungen der Privatrechtsordnung“

1. Schreiben des RJM (MinDir. Altstötter) vom 27.6.1944 an Praktiker (Bitte um skizzenartige Aufzeichnung zu dem Thema: „Wandlungen der Privatrechtsordnung“)←XII | XIII→

Details

Seiten
XLIV, 532
Jahr
2018
ISBN (PDF)
9783631751558
ISBN (ePUB)
9783631751565
ISBN (MOBI)
9783631751572
ISBN (Hardcover)
9783631749739
DOI
10.3726/b13712
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018 (November)
Schlagworte
Reichsjustizministerium 1942-1945 Reichsjustizminister Thierack NS-Juristenausbildung Ehescheidungsrecht Sondergerichte Erbhofgesetz
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2018. XLIV, 531 S.

Biographische Angaben

Werner Schubert (Band-Herausgeber:in)

Werner Schubert war bis 2001 Professor für Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Rechtsgeschichte der Neuzeit an der Universität zu Kiel. Er ist Herausgeber diverser Rechtshistorischer Quellen- und Nachschlagewerke.

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Titel: Das Reichsjustizministerium unter Otto Thierack (1943–1945)