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Gesprochene Sprache im chinesischen DaF-Lehrwerk «Studienweg Deutsch»

Inszenierte Mündlichkeit in den Lehrwerksdialogen

von Jing Dong (Autor:in)
Dissertation 262 Seiten

Zusammenfassung

Schon seit einiger Zeit vermehrt sich die Kritik an den simulierten Lehrwerksdialogen mit schriftnaher Ausdrucksweise. Die Autorin greift diese Kritik auf und befasst sich mit der Frage, wie inszenierte, für didaktische Zwecke aufbereitete Mündlichkeit in dem in China weit verbreiteten DaF Lehrwerk „Studienweg Deutsch" sich zu authentischer Mündlichkeit verhält. Ferner wird eruiert, inwiefern Erkenntnisse der Gesprochenen-Sprache-Forschung für den (chinesischen) DaF-Unterricht und die Erhöhung kommunikativer Kompetenz von (chinesischen) Deutschlernenden genutzt werden können. Die Arbeit versteht sich als Beitrag zur Vernetzung zwischen der Gesprochenen-Sprache-Forschung und Fremdsprachenvermittlung.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Herausgeberangaben
  • Ãœber das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1. Einleitung
  • Zum Aufbau der Arbeit
  • 2. Gesprochene Sprache
  • 2.1 Theoretische und methodische Ansätze der Erforschung der gesprochenen Sprache
  • 2.1.1 Gesprochene-Sprache-Forschung
  • 2.1.2 Conversation Analysis
  • 2.1.3 Interaktionale Linguistik
  • 2.2 ‚Gesprochene Sprache‘ vs. ‚geschriebene Sprache‘
  • 3. Gesprochene Sprache und DaF
  • 3.1 Gesprochene Sprache im DaF-Unterricht bzw. in DaF-Lehrwerken
  • 3.1.1 Einfluss der Gesprochene-Sprache-Forschung auf den DaF-Unterricht
  • 3.1.2 ‚Standarddeutsch‘ im DaF-Unterricht
  • 3.1.3 Zur Integration des gesprochenen Deutsch in den DaF-Unterricht
  • 3.1.4 Rolle und Funktionen von Lehrwerken im DaF-Unterricht
  • 3.1.5 Gesprochene Sprache in Lehrwerksdialogen: inszenierte Mündlichkeit im didaktischen Kontext
  • 3.2 Stand der Integration der gesprochenen Sprache im DaF-Unterricht
  • 3.2.1 Gesprochenes Deutsch in DaF-Lehrwerken
  • 3.2.2 Gesprochenes Deutsch im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen
  • 3.2.3 Gesprochenes Deutsch in Grammatiken19
  • 3.3 Stand der Integration der gesprochenen Sprache im chinesischen DaF-Unterricht
  • 3.3.1 Forschungsstand der Vermittlung des gesprochenen Deutsch im chinesischen DaF
  • 3.3.2 Gesprochenes Deutsch im Rahmenplan für das Grundstudium im Fach Deutsch an Hochschulen und Universitäten in China
  • 3.3.3 Umfrage: Vermittlung des gesprochenen Deutsch im chinesischen DaF-Unterricht bzw. im Studienweg Deutsch
  • 4. Untersuchungsgegenstand, Untersuchungsperspektive und Datenkorpora
  • 4.1 Über den Untersuchungsgegenstand Studienweg Deutsch
  • 4.2 Untersuchungsperspektive
  • 4.3 Datenkorpora
  • 4.3.1 Korpus von Lehrwerksdialogen und deren Darstellung
  • 4.3.2 Korpus von authentischen Dialogen und deren Darstellung
  • 5. Explizite Thematisierung der gesprochenen Sprache im Lehrwerk Studienweg Deutsch
  • 5.1 Bezeichnungen für gesprochene Sprache im Lehrwerk
  • 5.2 Sprechsprachliche Phänomene im Lehrwerk
  • 5.3 Gesprochene Sprache in den Übungen
  • 6. Verschriftlichungsmöglichkeiten gesprochener Sprache im Lehrwerk
  • 6.1 Verschriftlichungsmöglichkeiten zur Repräsentation gesprochener Sprache bzw. mündlicher Gespräche im Studienweg Deutsch
  • 6.2 Graphische Zeichen zur Darstellung der gesprochenen Sprache im Studienweg Deutsch
  • 6.2.1 Funktionen des Gedankenstrichs: Abkehr vom Gesprächsfluss
  • 6.2.2 Funktionen von Auslassungspunkten: Anzeigen einer Unvollständigkeit
  • 6.3 Zusammenfassung
  • 7. Analyse der Lehrwerksdialoge hinsichtlich der Gesprächspartikeln am Beispiel von ja
  • 7.1 Gesprächspartikeln in der linguistischen Forschung
  • 7.2 Gesprächspartikeln und Deutsch als Fremdsprache
  • 7.3 Gesprächspartikeln in den Lehrwerksdialogen: ja als Beispiel
  • 7.3.1 Ja als Antwortpartikel
  • 7.3.2 Ja als Startsignal62
  • 7.3.3 Ja als Haltesignal
  • 7.3.4 Ja als Beendigungssignal
  • 7.3.5 Ja als Vergewisserungssignal
  • 7.3.6 Ja als Hörersignal
  • 7.3.7 Ja als Erkenntnisprozessmarker
  • 7.4 Zusammenfassung
  • 8. Analyse der Lehrwerksdialoge hinsichtlich der Turn-Organisation
  • 8.1 Die Turn-Organisation
  • 8.2 Turn-Organisation und Deutsch als Fremdsprache
  • 8.3 Turn-Organisation in den Lehrwerksdialogen67
  • 8.3.1 Der Mechanismus des Sprecherwechsels
  • 8.3.2 Der Turn als gemeinsame Hervorbringung
  • 8.4 Zusammenfassung
  • 9. Analyse der Lehrwerksdialoge hinsichtlich der kommunikativen Muster: Gesprächseröffnung und -beendigung
  • 9.1 Kommunikative Muster
  • 9.2 Das kommunikative Muster der Gesprächseröffnung bzw. -beendigung und Deutsch als Fremdsprache
  • 9.3 Kommunikative Muster in den Lehrwerksdialogen
  • 9.3.1 Telefonische Gesprächseröffnungen in den Lehrwerksdialogen
  • 9.3.2 Telefonische Gesprächsbeendigungen in den Lehrwerksdialogen
  • 9.4 Zusammenfassung
  • 10. Fazit
  • Anhänge
  • I. Fragebogen für Studierende
  • II. Übersetzung: Fragebogen für Studierende
  • III. Fragebogen für Lehrende
  • IV. Übersetzung: Fragebogen für Lehrende
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Literaturverzeichnis

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1. Einleitung

Gesprochene Sprache ist die grundlegende Form der menschlichen Sprache, aber erst seit den 1960er Jahren wird sie als ein eigener Forschungsgegenstand der Sprachwissenschaft in stärkerem Maße untersucht (vgl. Schwitalla 2006: 18). Heutzutage ist die Auffassung unter LinguistInnen weit verbreitet und allgemein akzeptiert, dass die gesprochene Sprache spezifische Eigenschaften aufweist, die sich von der geschriebenen Sprache unterscheiden (vgl. Fiehler et al. 2004; Hennig 2006; Eisenberg 2007; Günthner 2007a; Schwitalla 2006). Die Entwicklung der Gesprochene-Sprache-Forschung bleibt nicht nur eingeschränkt auf den linguistischen Kreis. Auch der Deutsch-als-Fremdsprache-(Abkürzung: DaF)-Bereich wird von der Gesprochenen-Sprache-Forschung tief beeinflusst und profitiert seit den 1970er Jahren von deren Forschungsergebnissen (vgl. Steger et al. 1971; Weijenberg 1976). Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern die Erkenntnisse aus der Gesprochenen-Sprache-Forschung für den DaF-Unterricht und für die Erhöhung der mündlichen Kompetenz der Deutschlernenden genutzt werden können (vgl. Günthner 2000a; Hennig 2005; Imo 2009a, 2011a; vgl. auch die Sammelbände von Reeg et al. 2012, Moraldo/Missaglia 2013, Imo/Moraldo 2015). Während das Thema in den letzten Jahrzehnten immer mehr Aufmerksamkeit von Inlands- und AuslandsgermanistInnen gewonnen hat (vgl. Okamura 1999; Hegedüs 2002; Durrell 2006; Moraldo/Missaglia 2013), steht es in der DaF-Forschung bzw. der Erforschung chinesischer DaF-Lehrwerke1 noch am Anfang (Liu 2012; Lu 2013). Es fehlt eine tiefere Auseinandersetzung mit den Eigenschaften des gesprochenen Deutsch sowie mit den Integrationsmöglichkeiten der gesprochenen Sprache in den chinesischen DaF-Unterricht. Dies nehme ich zum Anlass, die Integration gesprochener Sprache in den chinesischen DaF-Unterricht, genauer gesagt, den Vermittlungsstand des gesprochenen Deutsch in chinesischen DaF-Lehrwerken zu erforschen, weil DaF-Lehrwerke2 ←15 | 16→innerhalb des Deutschlernprozesses der chinesischen DaF-Lernenden einen sehr hohen Stellenwert einnehmen und als der wichtigste Input dienen (vgl. Guan 2007: 187f.; siehe Kap 3.3.3).

Das Thema ‚gesprochene Sprache in DaF-Lehrwerken bzw. in Lehrwerksdialogen‘ wird bislang vor allem von zwei Monographien aufgegriffen: a) Die Arbeit von Weijenberg (1980) dient als eine Pilotarbeit, die Lehrwerkstexte mit authentischen Dialogen3 direkt konfrontiert und die beiden Korpora systematisch vergleicht. Die untersuchten Lehrwerksdialoge und authentischen Dialoge werden bei der Präsentation nach Sprechintention bzw. Kommunikationssituation, nach Dauer und Themenbereichen weiter untergliedert. Die Sprachauthentizität der Lehrwerksdialoge wird durch den Vergleich auf der phonetisch-phonologischen Ebene, der syntaktisch-morphologischen Ebene und der semantisch-pragmatischen Ebene (1980: 51) ausführlich geprüft. Die Arbeit entstand Ende der 1970er Jahre, sodass die Begriffsverwendung, die Auswahl der Analyse-Elemente sowie die Erkenntnisse der sprechsprachlichen Phänomene in dieser Arbeit verständlicherweise nicht mehr dem heutigen Stand der Forschung entsprechen. Beispielsweise unterscheidet der Autor damals drei Funktionen des Elements ja und versucht, das ja in den Korpora nach den drei herausgestellten Funktionen zu ordnen, was aus heutiger Sicht eher problematisch ist (siehe Kap. 7.3). b) Al-Nasser (2011) geht den Eigenschaften sprechsprachlicher Phänomene in DaF-Lehrwerken nach. Einerseits transkribiert der Autor die Audiodateien seiner untersuchten Lehrwerksdialoge und analysiert diese bezüglich der Eigenschaften und Merkmale der gesprochenen Sprache (Prosodie, Operator-Skopus-Struktur und Sprecherwechsel). Andererseits wird untersucht, inwieweit solche Eigenschaften der gesprochenen Sprache in den DaF-Lehrwerken geübt werden. Diese Arbeit gilt als die erste Studie, die Lehrwerksdialoge mithilfe der Gesprächsanalyse untersucht. Trotzdem fehlt darin eine Konfrontation mit authentischen Dialogen, die die Analyse der Eigenschaften der Lehrwerksdialoge hinsichtlich gesprochener Sprache präzisieren könnte. Dass ich keine Audiodateien der Lehrwerksdialoge transkribiere und solche Transkripte untersuche, liegt vor allem daran, dass die Audiodateien sekundäre ←16 | 17→Objektivierungen und Realisierungen der gedruckten Version in den Interpretationen der Vorlesenden sind, und in gewissem Maße eine Umsetzungsfreiheit der Vorlesenden genießen4. Außerdem spielt m.E. die sekundäre Mündlichkeit auch eine bedeutende Rolle bei der Darstellung gesprochener Sprache im Lehrwerk (siehe Kap. 3.1.5).

In der vorliegenden Arbeit werden die in Lehrwerken abgedruckten Dialoge mit authentischen Dialogen (siehe Kap. 4.3) verglichen und die beiden Korpora basierend auf den aktuellen Erkenntnissen der Gesprochenen-Sprache-Forschung analysiert. Es wird eine ‚linguistische Lehrwerkanalyse‘ (Ahrenholz 2007) zum gesprochenen Deutsch im Studienweg Deutsch durchgeführt. D.h., das Lehrwerk wird „als Korpus und Teil des Inputs für die Lerner“ (Ahrenholz 2007: 317) betrachtet. Untersucht wird einerseits „die explizite Präsentation [des gesprochenen Deutsch] im Rahmen der vom Lehrwerk gebotenen kognitiven Lernhilfen und Übungen“ (Ahrenholz 2007: 317). Andererseits – als Hauptteil des empirischen Teils – wird der implizite Input, nämlich sprechsprachliche Phänomene in Lehrwerksdialogen, analysiert. Um die Eigenschaften des gesprochenen Deutsch und ihre Realisierung bzw. Vermittlung im Lehrwerk genauer zu betrachten und die Unterschiede zu authentischen Gesprächen aufzuzeigen, werden als Vergleich auch authentische Dialoge herangezogen. Das zu untersuchende Studienweg Deutsch ist ein DaF-Lehrwerk, das sich an chinesische Germanistikstudierende5 in den ersten zwei Jahrgängen richtet und in den meisten ←17 | 18→Deutsch-Fakultäten in China6 eingesetzt wird. Unter ‚Lehrwerksdialogen‘ werden in der vorliegenden Arbeit die nach didaktischen Gesichtspunkten konstruierten oder adaptierten, in erster Linie medial schriftliche Dialoge im Lehrwerk verstanden (siehe Kap. 4.3.1). Sie imitieren durch den Gebrauch bestimmter sprachlicher Mittel bzw. graphischer Zeichen mündliche Interaktion, was gleichzeitig als Instrument der Initiierung und Förderung des DaF-Lernens gilt. Das Vergleichskorpus von authentischen Dialogen entstammt vor allem der linguistischen Audio Datenbank (lAuDa) des Forschungslabors für gesprochene Sprache (siehe Kap. 4.3.2). In dieser Arbeit wird die in den Lehrwerksdialogen präsentierte gesprochene Sprache als eine für didaktische Zwecke inszenierte Mündlichkeit betrachtet. Über welche Merkmale diese Mündlichkeit verfügt und wie sie von didaktischen Erwägungen, medialer Schriftlichkeit sowie anderen Faktoren bei der Gestaltung eines DaF-Lehrwerks geprägt ist (siehe Kap. 3.1.5), ist ein Forschungsschwerpunkt meiner Studie, der bisher kaum in den relevanten Studien untersucht wird.

In der vorliegenden Arbeit wird vor allem folgenden Fragestellungen nachgegangen:

Wie wird der Begriff gesprochene Sprache im chinesischen DaF-Unterricht bzw. im Lehrwerk Studienweg Deutsch konzipiert?

Welche sprechsprachlichen Phänomene werden im Lehrwerk thematisiert bzw. geübt?

Inwiefern und mit welchen Mitteln sind mündliche Interaktion bzw. sprechsprachliche Phänomene im medial schriftlich vermittelten Lehrwerk realisiert?

In welcher Hinsicht unterscheiden sich die Lehrwerksdialoge von den authentischen Dialogen? Gibt es spezifische Merkmale der Lehrbuchinteraktion?

Von welchen Faktoren wird die inszenierte Mündlichkeit der Lehrwerksdialoge beeinflusst oder eingeschränkt?

Welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen, damit gesprochene Sprache besser ins Lehrwerk integriert wird?

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Die vorliegende Arbeit zielt nicht darauf ab, Kritik am Lehrwerk zu üben, sondern den Integrationsstand gesprochener Sprache im Studienweg Deutsch zu ermitteln, Merkmale der inszenierten Mündlichkeit der Lehrwerksdialoge in diesem Lehrwerk zu charakterisieren, ihre multikausalen Bedingtheiten aufzudecken und schließlich bei der Optimierung der Behandlung und Vermittlung der gesprochenen Sprache im Lehrwerk zu helfen. Zudem versteht sich die Arbeit im weiteren Sinn als Beitrag zur Vernetzung zwischen der Gesprochen-Sprache-Forschung und Fremdsprachenvermittlung.

Zum Aufbau der Arbeit

In Kapitel 2 werden zunächst die theoretischen und methodischen Ansätze der Erforschung der gesprochenen Sprache, vor allem der Konversationsanalyse und Interaktionalen Linguistik, auf deren Methoden sich der empirische Teil der Arbeit stützt, erläutert. Daran anknüpfend wird ein Blick in die Auseinandersetzung mit dem Begriffspaar ‚gesprochene Sprache‘ und ‚geschriebene Sprache‘ geworfen. Anschließend wird in Kapitel 3 die Relevanz gesprochener Sprache für den DaF-Unterricht dargestellt, indem der Forschungsstand über die Vernetzung der Gesprochene-Sprache-Forschung mit DaF erläutert, die Debatte zur Integration gesprochener Sprache im DaF-Unterricht präsentiert sowie ein Überblick über den Integrationsstand des gesprochenen Deutsch in den heutigen DaF-Unterricht bzw. chinesischen DaF-Unterricht geliefert wird. Kapitel 4 widmet sich einer genaueren Erläuterung des Untersuchungsgegenstandes sowie der Darstellung der Datenkorpora. In Kapitel 5 wird die gesprochene Sprache im Lehrwerk durch ihre Bezeichnungen, das Vorkommen sprechsprachlicher Phänomene sowie deren kognitive Vermittlung in den Übungen und Lernhilfen untersucht. Danach folgt eine Präsentation der Möglichkeiten, mündliche Interaktion im Lehrwerk zu verschriftlichen (Kap. 6). Anschließend folgt die empirische Analyse von Lehrwerksdialogen in Hinblick auf Gesprächspartikelgebrauch (Kap. 7), Turn-Organisation (Kap. 8) und kommunikative Muster (Kap. 9). Gefragt wird hierbei im Detail nach Merkmalen didaktisch fundierter konstruierter Mündlichkeit in den medial schriftlich vermittelten Lehrwerksdialogen. Dem empirischen Teil folgen Schlussbetrachtungen (Kap 10.), in denen die möglichen Konsequenzen der Untersuchungsergebnisse aufgezeigt werden und diskutiert wird, wie die Integration gesprochener Sprache im Studienweg Deutsch und allgemeiner im chinesischen DaF-Unterricht optimiert werden kann.

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1 Hinsichtlich der Lehrwerkerstellung der chinesischen DaF-Lehrwerke siehe Zhu (2000), Wang (2007). Zur allgemeinen Entwicklung der DaF-Lehrwerksanalyse in China siehe Wang (2007). Die Anwendung der DaF-Lehrwerke im chinesischen Unterricht untersuchen Qi (2007), Li (2008). Zu Lehrwerkanalysen, die Grundstudium Deutsch bzw. Studienweg Deutsch untersuchen, siehe Yu (2004), Wang (2011).

Details

Seiten
262
ISBN (PDF)
9783631779903
ISBN (ePUB)
9783631779910
ISBN (MOBI)
9783631779927
ISBN (Paperback)
9783631772102
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019 (März)
Schlagworte
Deutsch lernen Gesprochene Sprachforschung aufbereitete Mündlichkeit
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien. 2019. 262 S., 2 farb. Abb., 2 s/w Abb., 4 s/w Tab.

Biographische Angaben

Jing Dong (Autor:in)

Jing Dong ist Lektorin an der Tongji Universität China, wo sie Germanistik studierte. An der Westfälische Wilhelms-Universität Münster erfolgte Ihre Promotion.

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