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Sense Sensibility / Die Sinne spüren

Aesthetics, Aisthesis and Media of Embodiment / Ästhetik, Aisthesis und Medien der Verkörperung

von Sabine Flach (Band-Herausgeber:in)
Monographie 236 Seiten

Zusammenfassung

Die gegenwärtige Forschung zahlreicher Disziplinen wird in vielen ihrer Felder dominiert von Themen und Fragenstellungen, deren Grundlage als ‹Verkörperung› gekennzeichnet wird. Der Ansatz der Verkörperung substituiert den Cartesianischen Dualismus, d.h. die ontologische Differenzierung zwischen Seele, Geist und Körper durch eine Konzeption von Kognition als verkörperten und situierten Prozess.
Die Künste selbst zeigen in all diesen – häufig sehr disparaten – Ansätzen nicht nur, dass sie einen entscheidenden Anteil an dieser Theoriebildung haben sondern vielmehr, dass sie sehr spezifische Zugänge zur Theoriebildung des Embodiments leisten können, und zwar explizit aus einem Denkansatz heraus, der die praxisorientierte Umsetzung ebenso umfasst, wie materielle und performative Aspekte. Der Band versammelt Analysen, die jene der Kunst eigene Dignität und ihre je eigenen Episteme analysieren.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Title
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Danksagung
  • Acknowledgements
  • Einleitung
  • Introduction
  • Kapitel I Lament in Contemporary Art
  • “A Loss of Calm Contemplation”
  • Art as the moved mover
  • Accessories as the interplay between habitus, habitat and heredity
  • Interaction between imagination and imago, and facticity and fictionality
  • “Das Wissen von fremden Ichen – Knowledge of other Egos”
  • Kapitel II Sinn und Sinne
  • Environments als Sensorien
  • Sinnerzeugung durch Sinneserfahrung
  • Installationen als Laboratorien der Sinne
  • „Your intuitive surroundings versus your surrounded intuition“
  • Einübungen ins Sehen oder „Today I feel Prismatic“
  • „phenomena-producers“ oder: „Seeing yourself Sensing“
  • Kapitel III Feel the Feeling – Fühle das Gefühl: Sympathie und Empathie im Kunstwerk
  • Die Interaktion von Imagination und Imago, bzw. Faktizität und Fiktionalität
  • The loudest scream
  • „Accessories“ als Zusammenspiel von Habitus und Habitat mit Heredität
  • „Das Wissen von fremden Ichen“
  • Kapitel III Feel the Feeling – Media-Installations as Laboratories of Senses
  • Hyperseeing
  • Providing “someone a rear eye”
  • Contextualization or: “My work is very muchabout positioning the subject”
  • “Today I feel Prismatic”
  • “To see yourself seeing and to sense yourself sensing”
  • Epilogue
  • Kapitel IV Walking on Broken Glass
  • ‚Walking on Broken Glass‘ – Kunstwerke als Szenarien von Ereignen und Erfahren
  • Spinnen
  • Berühren
  • Fremdkörper
  • Kapitel V Answer Me. Anri Sala
  • Breathing and Running
  • Experience and Memory
  • Resonances
  • Answer Me
  • The Present Moment
  • Entre Chien et Loup
  • Kapitel VI Teilnahmslosigkeit
  • Scansion of Consciousness: Beschäftigte und unbeschäftigte Körper
  • ‚Wahrnehmung stilisiert schon‘
  • „Perception over time equals thought.“
  • Please pay attention please
  • Kapitel VI On Twilight
  • Prologue
  • “Perception indeed stylizes”
  • Perception over time equals thought
  • Mental exercises – Please pay attention please
  • Epilogue
  • Kapitel VII Absence, Withdrawal, Concealment and Lack
  • The Radical Specification of Negation in Contemporary Art
  • Kapitel VIII „‚Bildlichkeit im Sinne der perzeptiven Phantasie‘. Imagination, Phantasie und Bildbewusstsein in der Gegenwartskunst am Beispiel von Carsten Höllers ‚SOMA‘ und Matthew Barneys ‚Cremaster‘“
  • „Bildlichkeit im Sinn der perzeptiven Phantasie“ oder „Die Welt ist das, was wir wahrnehmen“
  • „Bevölkerte Räume“ Bilder zwischen Szene und Szenario
  • „We see more than we can ever notice or attend to“ – Sehen wider die Sichtbarkeit
  • Einbildner – Transformation der Imagination ins Sichtbare
  • Kapitel VIII Negotiations and Metamorphosis: Carsten Höller’s SOMA and Matthew Barney’s Cremaster
  • “Representativeness in the sense of the perceptive fantasy” or “The world is what we perceive”
  • “Bevölkerte Räume” – Being in the Image Itself
  • “We see more than we can ever notice or attend to” – Seeing against pure visibility
  • Einbildner – Transformation of the Imagination into Visibility
  • Kapitel IX There’s No Accounting for Taste – Eating, Thinking, and Debating in Contemporary Art
  • Appetizer
  • Course I – Gastronopticum
  • Course II – Poh-Piah
  • Course III – A Call for Action or “Collaboration as a Way to Deal with Difference”
  • Digestive
  • Quellen der Originaltexte
  • Abbildungsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Series Index

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Danksagung

Die in dieser Publikation versammelten Beiträge gehen zurück auf das For-schungsprojekt Habitus in Habitat, das ich in den Jahren 2008– 2010 am Zent-rum für Literatur-und Kulturforschung (ZfL) gemeinsam mit Jan Söffner sowie Kollegen und Kolleginnen der Forschergruppe Bildakt und Verkörperung der Humboldt Universität zu Berlin sowie der Berlin School of Mind and Brain durchführen konnte. Seither bilden Fragestellungen zu Ästhetik und aistheti-scher Verfasstheit des Embodiment in der künstlerischen Praxis und kunsttheo-retischen Reflexion einen kontinuierlichen Forschungsschwerpunkt.

Ich danke meinen ehemaligen Berliner Kollegen und Kolleginnen und insbesondere Jan Söffner für die Zusammenarbeit und die inspirierenden und ertragreichen Diskussionen, Lesegruppen und Tagungen, die wir über Jahre gemeinsam durchgeführt haben.

Seit meiner Zeit an der School of Visual Arts in New York City ist es vor allem Suzanne Anker, mit der mich das Interesse an der Analyse von Verkörpe-rungsprozessen im und als Kunstwerk verbindet; einen ersten Höhepunkt fand dieses seither geteilte Interesse bereits im Jahr 2011 mit der Konferenz Embodied Fantasies. From Awe to Artifice.

Suzanne Anker, Gary Sherman und Shirley Irons danke ich für Ihre auf-richtige Freundschaft, unzählige gemeinsame Besuche in Galerien und Museen, Reisen zu Konferenzen und Ausstellungen und gemeinsame glückliche Abende mit sorgsamen, klugen Diskussionen über Kunst und Künstler, Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Ich danke meinen Kollegen und Kolleginnen der SVA für fort-währende Gespräche über Kunst.

Seit meiner Berufung an die Karl-Franzens-Universität in Graz hat die-ses Thema seinen Niederschlag nicht nur in einem weiteren Forschungsprojekt gefunden, sondern vor allem auch in Seminaren und Vorlesungen. Ich danke auch hier meinen Kollegen und Kolleginnen für anregende Fachdiskussionen. Vor allem danke ich allen meinen Studierenden sehr herzlich für anregende, erfrischende Gespräche mit klugen Ideen und Überlegungen zu den vielfältigen Erscheinungen von Verkörperungsprozessen in den Künsten.

Einige der hier versammelten Aufsätze liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bereits vor, andere wurden für die Drucklegung dieser Publikation über-arbeitet. Zudem finden sich Essays, die als Vorträge gehalten, aber bislang noch nicht gedruckt wurden.

Eine Publikation wie diese ist nicht möglich ohne großzügige finanzielle und organisatorische Unterstützung.

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Ich danke vor allem der Karl-Franzens-Universität Graz, die meine For-schungsvorhaben großzügig und mit Vertrauen begleitet. Für die Drucklegung bin ich zudem dem Vizerektorat für Forschung für die finanzielle Unterstützung verpflichtet.

Ich bedanke mich sehr herzlich für finanzielle Unterstützung beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 8 Gesundheit, Pflege und Wissen-schaft, Referat Wissenschaft und Forschung.

Ich bin sehr dankbar für die große Hilfe von Heike Schweiger und Ursula Winkler für Ihre unschätzbaren Fähigkeiten und die Genauigkeit bei der Edi-tierung der Texte. Ich danke sehr herzlich Olumoroti Gbemiro Abejide für die Akkuratesse des Korrekturlesens der englischen Texte und vor allem der fei-nen und Freude bereitenden Überlegungen und Gespräche für den Buchtitel. Ich danke vor allem Lisabeth Haas für ihre engagierte, kenntnisreiche und professio-nelle Bearbeitung und Edierung des Manuskripts und ihre sorgfältige, zuverläs-sige Begleitung der Drucklegung.

Und ich bin jenen Künstlern/Innen und Institutionen zu Dank verpflichtet, die die Erlaubnis erteilten, die Bilder zu verwenden, die den Aufsätzen beiliegen. Ich danke insbesondere Maureen Jeram für jahrelange, beständige Freundschaft über Kontinente hinweg und Ihre Großzügigkeit, mir eines Ihrer Kunstwerke für die Coverabbildung zu überlassen.

Graz/New York City, April 2020

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Acknowledgements

The contributions collected in this publication go back to the research project Habitus in Habitat, which I carried out in 2008 – 2010 at the Center for Literary and Cultural Research (Berlin) together with Jan Söffner and colleagues from the research group Image Act and Embodiment of the Humboldt Universität zu Berlin and the Berlin School of Mind and Brain. Since then, questions relating to aesthetics and aisthetic composition of the embodiment in artistic practice and art-theoretical reflection have been a constant focus of research.

I would like to thank my former colleagues in Berlin, and especially Jan Söffner, for the cooperation and the inspiring and fruitful discussions, reading groups and conferences that we have held together over the years.

Since my time at the School of Visual Arts in New York City, it has been Suzanne Anker with whom I share the interest in the analysis of processes of embodiment in and as a work of art; This shared interest found its first high point in 2011 with the „Embodied Fantasies conference: From Awe to Artifice“.

I would like to thank in particular Suzanne Anker, Gary Sherman and Shirley Irons for their sincere friendship, countless visits to galleries and museums, trips to conferences and exhibitions and joyful evenings together with careful, smart discussions and insights about art and artists, art history and art theory. I thank my colleagues at SVA for ongoing discussions about art.

Since my appointment at the Karl-Franzens-University in Graz, this topic has not only found expression in another research project, but above all in seminars and lectures. I would also like to thank my colleagues for stimulating specialist discussions. Above all, I would like to thank all of my students very warmly for stimulating, refreshing conversations with clever ideas and considerations on the diverse manifestations of body processes in the arts.

Some of the articles collected here are already available in German or English, others have been revised for the printing of this publication. There are also essays that have been given as lectures but have not yet been printed.

A publication like this is not possible without generous financial and organizational support.

I would like to thank the Karl-Franzens-University Graz in particular, who generously and confidently accompanies my research projects. For printing, I am also obliged to the Vice Rectorate for Research for financial support.

I would like to thank you very much for financial support from the State of Styria, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 8 Gesundheit, Pflege und Wissenschaft, Referat Wissenschaft und Forschung.

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I am very grateful for the great help from Heike Schweiger and Ursula Winkler for their invaluable skills and the accuracy in editing the texts. Thank you very much to Olumoroti Gbemiro Abejide for the accuracy of the proofreading of the English texts and especially the fine and joyful considerations and discussions for the book title. I would especially like to thank Lisabeth Haas for her dedicated, knowledgeable and professional processing and editing of the manuscript and her careful, reliable support during the printing process.

And I am indebted to those artists and institutions who have given permission to use the images that accompany the essays. I would like to thank Maureen Jeram in particular for years of constant friendship across continents and for her generosity in letting me use one of your artworks for the cover image.

Graz/New York City, April 2020

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Einleitung

Ästhetik, Aisthesis und Medien der Verkörperung

I

„Die Inszenierung von Körperlichkeit ist essentiell und auf sehr ambivalente Weise ganz offensichtlich mit dem Videomedium verknüpft.“ So charakterisiert Siegfried Zielinski1 eine medial dominierte künstlerische Praxis, die sich durch eine besondere Präsenz des Körpers oder Körperbildes auszeichnet.

Ebenso wird die gegenwärtige Forschung zahlreicher Disziplinen in vielen ihrer Felder dominiert von Themen und Fragenstellungen, deren Grundlage als ‚Verkörperung‘ gekennzeichnet wird. Der Ansatz der Verkörperung substituiert den Cartesianischen Dualismus, d.h. die ontologische Differenzierung zwischen Seele, Geist und Körper durch eine Konzeption von Kognition als verkörperten und situierten Prozess.

Der Einsatz des Körpers oder seiner Bilder in der Kunst ist an sich nicht neu – neu ist die Art und Weise, in der der Körper und seine ästhetischen Funkti-onen und Bedeutungen in einer künstlerischen Arbeit umgesetzt werden.

Zeichneten sich die Körperdarstellungen bislang häufig durch eine enge Verwobenheit mit einer ikonografischen Herleitung, im Sinne eines ihm vorgän-gigen Textes oder diente seine Darstellung der Erkundung anatomischer, medizi-nischer Phänomene, so ist die Behandlung des Körpers in der Gegenwartskunst kategorial anders. Verhandelt wird nicht mehr ein – scheinbar – ganzheitliches Körperbild, sondern der Körper selbst, die Unmittelbarkeit einer konkreten kör-perlichen Erfahrung, die Prozessualität körperlicher Handlungen und Gesten im Raum lassen ihn selbst zum Medium der Kunst werden. Zudem ist eine Diskus-sion über das Bild des Menschen in Gang gekommen, das diesen mit Aspekten der Fremdheit versehen thematisiert, um genau jene Distinktion zwischen Frem-dem und Bekanntem zu unterlaufen und infrage zu stellen.2

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I.1 Embodiment

Die Gestalt unseres Körpers determiniert die Erfahrungen, die wir mit ihm überhaupt machen können. Wenn Sie einen anderen Körper hätten, würden Sie die Welt auch ganz anders wahrnehmen. Machen Sie doch einmal folgendes Gedankenexperiment: was würde passieren, wenn man die so genannte „menschliche Seele“ aus dem menschlichen Körper herausnehmen und einem Frosch einpflanzen würde? Hätten Sie dann wohl noch die glei-che Sicht der Welt? Ich würde sagen: natürlich nicht! Denn das Auge oder das Gehirn des Frosches sind so anders gebaut und so spezifisch an die Umwelt dieses Tieres angepasst, dass sich die Welt des Frosches und des Menschen gravierend voneinander unterscheiden,3

schreibt Shaun Gallagher und weiter

In regard to embodiment (we have) to explore to what extent and in what way an awareness of my body enters into the content of my conscious experience? To what degree and in what situations am I, as an experiencing subject, aware or unaware of my own body? Does intentional action, for example, involve an explicit or implicit awareness of the body?4

Es zeigt sich also: Theorien der Körperlichkeit gewinnen in den sciences den humanities und den Künsten immer mehr an Gewicht. Die Künste selbst zeigen in all diesen – häufig sehr disparaten – Ansätzen nicht nur, dass sie einen ent-scheidenden Anteil an dieser Theoriebildung haben sondern vielmehr, dass sie sehr spezifische Zugänge zur Theoriebildung des Embodiments leisten können, und zwar explizit aus einem Denkansatz heraus, der die praxisorientierte Umset-zung ebenso umfasst, wie materielle und performative Aspekte. Es ist also die der Kunst eigene Dignität und ihre je eigenen Episteme, die einen grundlegenden neuen Zugang zur Reflexion über Verkörperungen schaffen.

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Denn in der Kunst wird eines deutlich: es geht hier immer schon um eine Untersuchung der Geschichte, Medialität und Prozessualität des Körpers in der Kunst selbst, denn hier markieren sich die Verflechtungen, die zwischen einem visceralen, materiellen Körper auf der einen Seite, der jenseits der Geschichte steht und seinen vielfältigen, sich ständig verändernden Präsentationen in der kulturellen Praxis auf der anderen Seite ergeben. Zudem existiert der Körper nie vorgängig und unabhängig von den Dispositiven und Diskursen der Gesell-schaft, sondern die sozialen, politischen, historischen, kulturellen und räumli-chen Konstruktionen entwerfen erst seine Konstitution und legen ihn im Kontext fest. Die aus diesen Prozessen entstehenden Kodierungen und Figurationen kon-stituieren eigentlich erst den Körper. Daraus ergibt sich, dass es keine historisch einheitlichen Bilder vom Körper und der mit ihm eng verknüpften Subjektivi-tät geben kann, sondern dass diese auch bedingt sind durch die verschiedenen Zeitdiskurse. Das Körperbild ist dabei jedoch nicht nur als ein gesellschaftlicher Prozess zu verstehen, sondern seine Verortung ist komplexer.5

Details

Seiten
236
ISBN (PDF)
9783034342957
ISBN (ePUB)
9783034342964
ISBN (MOBI)
9783034342971
ISBN (Paperback)
9783034335621
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021 (Mai)
Schlagworte
Habitus in Habitat Wahrnehmung Gegenwartskunst Installation Performance Objektkunst
Erschienen
Bern, Berlin, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 236 S., 20 farb. Abb., 26 s/w Abb.

Biographische Angaben

Sabine Flach (Band-Herausgeber:in)

Sabine Flach ist Professorin für Moderne und Gegenwartskunst an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sie ist Leiterin des Instituts für Kunstgeschichte und Leiterin des Zentrums für GegenwartsKunst. Die Autorin war Professorin an der School of Visual Arts, New York City und Leiterin der Forschungsabteilung ‹WissensKünste› am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin (ZfL).

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Titel: Sense Sensibility / Die Sinne spüren