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Ein Friedensprozeß ohne Versöhnung

Der Israelisch-Palästinensische Konflikt und die Oslo-Verhandlungen als Beispiel für die Probleme des Konfliktmanagements

von Reiner Meyer (Autor:in)
Dissertation 252 Seiten
Reihe: Internationale Sicherheit, Band 3

Zusammenfassung

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Veränderung des Konfliktmanagements in den neunziger Jahren. In dieser Zeit rückten neue Ansätze in den Vordergrund, wie das Modell der Wahrheitskommission und der Aspekt der «reconciliation» (Versöhnung). Anhand dieser neuen Konzepte erfolgt eine Analyse des Israelisch-Palästinensischen Friedensprozesses von Oslo dahingehend, ob das Scheitern der mangelhaften Versöhnungsarbeit zuzurechnen ist. Neben der empirischen Arbeit wurde Kontakt mit den Beteiligten von Oslo und des Israelisch-Palästinensischen Konfliktes aufgenommen, um die Meinung der Betroffenen in Erfahrung zu bringen. Das Ergebnis der Arbeit zeigt, daß die neuen Erkenntnisse des Konfliktmanagements in und nach Oslo kaum Eingang in die Konfliktarbeit gefunden haben.

Details

Seiten
252
ISBN (Paperback)
9783631524442
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2004. 252 S., zahlr. Graf.

Biographische Angaben

Reiner Meyer (Autor:in)

Der Autor: Reiner Meyer, geboren 1967 in Bayreuth; Studium der Politikwissenschaften, Geschichte, Geographie, öffentliches Recht und Philosophie in Heidelberg, Passau und Wien; Abschluß des Studiums in Wien 2000 und Beendigung der Dissertation 2003 in Wien, zur Zeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Institut für Internationale Politik in Wien mit einem Forschungsprojekt zum Thema der Weiterentwicklung des «reconciliation»-Ansatzes im Konfliktmanagement und des Wissenstransfers von der Theorie in die Praxis.

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Titel: Ein Friedensprozeß ohne Versöhnung