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Oder-Odra. Blicke auf einen europäischen Strom

Unter Mitarbeit von Mateusz J. Hartwich und Karl Konrad Tschäpe

von Karl Schlögel (Band-Herausgeber:in) Beata Halicka (Band-Herausgeber:in)
Sammelband 428 Seiten

Zusammenfassung

Die Oder war bis zum großen Oderhochwasser des Jahres 1997 ein Grenzfluß, ein Fluß im Abseits. Seit der Erweiterung der Europäischen Union ist die Oder ein Strom mitten in Europa geworden. Die Forschung zum Oderraum als einer europäischen Grenzlandschaft ist neu in Gang gekommen. Sie läßt sich der Sache nach nur grenzüberschreitend und in Zusammenarbeit der Disziplinen bewältigen. Hier liegt die erste Studie zur Oder vor, die eine nur nationale Sicht auf diesen Strom hinter sich läßt. In den Beiträgen der deutschen, polnischen und tschechischen Wissenschaftler wird der Versuch gemacht, einen mehrschichtigen, überaus komplexen und in der Vergangenheit auch umkämpften Kulturraum gedanklich neu zusammenzusetzen.

Details

Seiten
428
ISBN (Hardcover)
9783631561492
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007. 427 S., zahlr. Abb., Kartentasche

Biographische Angaben

Karl Schlögel (Band-Herausgeber:in) Beata Halicka (Band-Herausgeber:in)

Die Herausgeber: Karl Schlögel, geboren 1948, ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Schwerpunkte seiner Arbeit sind Kulturgeschichte Rußlands, Städte in Osteuropa, Geschichte von Zwangsmigration in Europa im 20. Jahrhundert sowie die theoretischen Probleme der Geschichtsschreibung. Beata Halicka, geboren 1972, ist Germanistin und Kulturwissenschaftlerin sowie Projektmitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Sie betreibt Forschungen zu europäischen Zwangsmigrationen im 20. Jahrhundert, deutsch-polnischen Beziehungen und Identitätsfragen in Grenzregionen.

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Titel: Oder-Odra. Blicke auf einen europäischen Strom