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Symbole des Lebenslaufes

von Ieva Reinersmann (Autor:in)
Dissertation 292 Seiten

Zusammenfassung

Dieses Buch befasst sich mit Symbolen des Lebenslaufes. Im Rahmen der Individualisierung sind die kollektiv verbreiteten Bilder des Lebenslaufes aus dem kulturellen Raum weitgehend verschwunden. Das Hauptziel der Autorin ist die empirische Erforschung aktuell verbreiteter Vorstellungen vom menschlichen Lebenslauf in Form von Bildern, Metaphern und konkreten Zeichnungen. Sie kombiniert dabei im methodischen Design qualitative und quantitative Zugänge miteinander und analysiert neben alters- und geschlechtstypischen Effekten auch kulturelle Einflüsse im Vergleich von Deutschland und Litauen zueinander.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Herausgeberangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Widmung und Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zusammenfassung
  • Abstract
  • 1 Einleitung
  • 2 Theoretischer Hintergrund
  • 2.1 Das Symbol
  • 2.1.1 Der Mensch als „animal symbolicum“
  • 2.1.2 Definition des Symbols und seine Unschärfe
  • 2.1.3 Symbol in der Psychologie
  • 2.1.4 Symbole und Bilder
  • 2.1.5 Symbole und Metaphern
  • 2.1.6 Symbole als Träger der Kultur
  • 2.1.7 Festlegung des Symbolbegriffes für diese Untersuchung
  • 2.2 Der Lebenslauf
  • 2.2.1 Lebenslauf als Forschungsobjekt
  • 2.2.2 Lebensphasen und kritische Ereignisse im Lebenslauf
  • 2.2.3 Lebensalter, Lebenszeit und Generation
  • 2.2.4 Normalbiographie und Individualisierung von Lebensläufen
  • 2.2.5 Lebenslauf und Geschlecht
  • 2.2.6 Gängige Methoden in der Lebenslaufforschung
  • 2.3 Symbole des Lebenslaufes
  • 2.3.1 Der Mensch erschafft Symbole für seinen Lebenslauf
  • 2.3.2 Frühere Lebenslaufdarstellungen und ihre Attribute
  • 2.3.3 Lebenstreppen: die alten und die modernen
  • 2.3.4 Vorstellungen über den menschlichen Lebenslauf in der baltischen Kultur
  • 2.3.5 Sinngehalt und Funktionen von symbolischen Lebenslaufdarstellungen
  • 2.3.6 Warum sind die Lebenstreppen verschwunden?
  • 2.4 Verbindung zwischen Symbol und Lebenslauf in dieser Untersuchung
  • 2.4.1 Kultur, Symbole und der eigene Lebenslauf
  • 2.4.2 Symbolische Lebenslaufdarstellungen und Lebenslaufforschung
  • 2.4.3 Symbole des Lebenslaufs als Untersuchungsgegenstand
  • 2.4.4 Forschungsstand
  • 3 Fragestellungen und Hypothesen
  • 4 Methode
  • 4.1 Erläuterung zum methodischen Vorgehen
  • 4.2 Erhebungsinstrument
  • 4.2.1 Frage nach den Wendepunkten im Leben
  • 4.2.2 Lebenszufriedenheit
  • 4.2.3 Bedeutung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  • 4.2.4 Auswahl der abstrakten Symbole für das eigene Leben
  • 4.2.5 Sprachliche Begründungen für die Wahl der Symbole für das eigene Leben
  • 4.2.6 Das Bild der Lebenstreppe
  • 4.2.7 Eigene Lebenslaufdarstellung
  • 4.3 Stichprobe
  • 4.3.1 Stichprobenauswahl
  • 4.3.2 Beschreibung der Stichprobe
  • 4.4 Durchführung der Untersuchung
  • 4.5 Datenauswertung
  • 4.5.1 Auswahl der abstrakten Symbole für das eigene Leben
  • 4.5.2 Sprachliche Begründungen für die Wahl der abstrakten Symbole
  • 4.5.3 Das Bild von der Lebenstreppe
  • 4.5.4 Eigene Lebenslaufdarstellung
  • 5 Ergebnisse
  • 5.1 Auswahl der abstrakten Symbole für das eigene Leben
  • 5.1.1 Wahl der Symbole in der gesamten Stichprobe
  • 5.1.2 Unterschiede zwischen Ländern in der Wahl der abstrakten Symbole
  • 5.1.3 Geschlechterunterschiede in der Wahl der abstrakten Symbole
  • 5.1.4 Unterschiede zwischen Altersgruppen in der Wahl der abstrakten Symbole
  • 5.2 Sprachliche Begründungen für die Wahl der abstrakten Symbole
  • 5.2.1 Labyrinth
  • 5.2.2 Das Quadrat
  • 5.2.3 Die Linie
  • 5.2.4 Die Treppe
  • 5.2.5 Die Doppelspirale
  • 5.2.6 Der Kreis
  • 5.2.7 Das Dreieck
  • 5.2.8 Die Spirale
  • 5.2.9 Interpretation der Ergebnisse über die Wahl von abstrakten Symbolen
  • 5.3 Das Bild von der Lebenstreppe
  • 5.3.1 Wahl der Lebenstreppe in der gesamten Stichprobe
  • 5.3.2 Analyse der sprachlichen Aussagen zu dem Bild der Lebenstreppe
  • 5.3.3 Bedeutung der Lebenstreppe für die ältesten Untersuchungsteilnehmer
  • 5.3.4 Vergleich zwischen der Wahl des abstrakten Bildes von der Treppe und des Gemäldes aus der Mitte des 17. Jahrhunderts
  • 5.3.5 Interpretation der Ergebnisse über das Bild der Lebenstreppe aus dem 17. Jahrhundert
  • 5.4 Eigene Lebenslaufdarstellung
  • 5.4.1 Ergebnisse der Motivanalysen von Lebenslaufdarstellungen
  • 5.4.2 Quantitative Auswertung der Zeichnungsfläche in Lebenslaufdarstellungen
  • 5.4.3 Weitere Analysen der Zeichnungen zum eigenen Lebenslauf
  • 5.4.4 Interpretation der Ergebnisse über die eigenen Lebenslaufdarstellungen
  • 5.5 Einzelfalldarstellungen
  • 5.5.1 Ein deutscher Schüler
  • 5.5.2 Eine litauische Schülerin
  • 5.5.3 Eine 38 Jahre alte deutsche Frau
  • 5.5.4 Ein 60 Jahre alter Mann aus Litauen
  • 5.5.5 Die älteste Untersuchungsteilnehmerin
  • 5.5.6 Fazit zu den Einzelfallanalysen
  • 6 Abschlussdiskussion
  • 6.1 Zusammenfassende Diskussion der Ergebnisse
  • 6.1.1 Die Lebenstreppe wurde modernisiert
  • 6.1.2 In den Lebenslaufvorstellungen dominiert eine lineare Zeitauffassung
  • 6.1.3 Symbole des Lebenslaufes sind Bilder und Metaphern
  • 6.1.4 Symbole des Lebenslaufes sind geschlechtsneutral
  • 6.1.5 Individualität ohne Ende?
  • 6.2 Methodische Diskussion
  • 6.2.1 Verbindung von quantitativen und qualitativen Methoden
  • 6.2.2 Kritische Betrachtung der Methodenanwendung
  • 6.3 Fazit und Ausblick
  • 6.3.1 Der Mensch ist ein „animal symbolicum“
  • 6.3.2 Über die Relevanz der untersuchten Symbole des Lebenslaufes
  • 6.3.3 Symbole und wissenschaftliche Psychologie passen zusammen
  • Literaturverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Series index

Ieva Reinersmann

Symbole des Lebenslaufes

Herausgeberangaben

Ieva Reinersmann studierte Psychologie an der Universität Vilnius in Litauen und an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig. Sie promovierte an der Philosophischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Über das Buch

Dieses Buch befasst sich mit Symbolen des Lebenslaufes. Im Rahmen der Individualisierung sind die kollektiv verbreiteten Bilder des Lebenslaufes aus dem kulturellen Raum weitgehend verschwunden. Das Hauptziel der Autorin ist die empirische Erforschung aktuell verbreiteter Vorstellungen vom menschlichen Lebenslauf in Form von Bildern, Metaphern und konkreten Zeichnungen. Sie kombiniert dabei im methodischen Design qualitative und quantitative Zugänge miteinander und analysiert neben alters- und geschlechtstypischen Effekten auch kulturelle Einflüsse im Vergleich von Deutschland und Litauen zueinander.

Zitierfähigkeit des eBooks

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Widmung und Danksagung

Die vorliegende Arbeit möchte ich dem Gedenken an

Prof. Dr. Werner Deutsch (4. August 1947–12. Oktober 2010)

widmen.

Bedanken möchte ich mich bei allen, die mich auf verschiedenste Art unterstützt und zum Gelingen der vorliegenden Arbeit beigetragen haben:

Mein besonderer Dank gilt Frau Prof. Dr. Elfriede Billmann-Mahecha für ihre Bereitschaft meine Arbeit nach dem Tod von Prof. Deutsch mit viel menschlichem Verständnis und wissenschaftlicher Professionalität zu betreuen.

Weiterhin möchte ich mich bei allen Teilnehmern der Untersuchung sowie den zuständigen Personen in den Schulen bedanken, die mir die Untersuchungen bereitwillig und auf unkomplizierte Art und Weise ermöglichten.

Für die Beratungen in den Fragen der Datenanalyse bedanke ich mich bei Dipl.-Psych. Alexander Teichmann. Außerdem möchte ich mich auch bei Dr. Georg Franzen für die wertvollen Hinweise in den Fragen der Symboltheorien bedanken. Ebenfalls danke ich meinen Kolleginnen Sabine Drewes und Tatjana Udina, die im Rahmen ihrer eigenen Arbeiten ein Teil des Weges bei der Durchführung der Untersuchung und Auswertung der Daten mit mir gegangen sind.

Für die geduldige Korrekturlesung gilt mein aufrichtiger Dank Heike Hidalgo.

Nicht zuletzt möchte ich mich herzlich bei meiner ganzen Familie sowohl in Deutschland als auch in Litauen für ihre emotionale und konkrete praktische Unterstützung bedanken. Besonders Clara Reinersmann hat mich kräftig bei der Fertigstellung der Fragebögen und Beurteilung der Zeichnungen unterstützt.←5 | 6→ ←6 | 7→

Details

Seiten
292
ISBN (PDF)
9783631728956
ISBN (ePUB)
9783631728963
ISBN (MOBI)
9783631728970
ISBN (Paperback)
9783631720479
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2017 (Juli)
Schlagworte
Lebenslaufvorstellungen Bilder Metapher Methodenintegration Lebenslaufdarstellungen Bildwissenschaft
Erschienen
Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. 292 S.

Biographische Angaben

Ieva Reinersmann (Autor:in)

Ieva Reinersmann studierte Psychologie an der Universität Vilnius in Litauen und an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig. Sie promovierte an der Philosophischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

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