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Kein hoffnungsloser Fall

Gott und Mensch bei Eugen Biser. Eine Einführung

von Thomas Brose (Autor:in)
Monographie 134 Seiten

Zusammenfassung

Wer bin ich? Wohin gehe ich? Was prägt meine Existenz? Die Frage nach dem Menschen, seiner Würde und Sinnbestimmung, stellt sich im 21. Jahrhundert – nach Weltkriegen und Diktaturen – mit größter Dringlichkeit.
Angesichts von «ozeanischem» Atheismus und religiösem Fundamentalismus weist Eugen Biser darauf hin, dass sich der christliche Glaube wieder auf seinen «Ursprung» und seine «Mitte» zu besinnen hat: die heilsame Selbstmitteilung Gottes.
Wer aber kann diese Botschaft ergreifen? Für den Religionsphilosophen ist es jener Mensch, der «zur Annahme seiner selbst» (Romano Guardini) fähig ist – durch die existentielle Einsicht, dass das Christentum von seinem Ursprung her eine „therapeutische" Religion ist, in der ihm Jesus Christus etwas nie Dagewesenes zuspricht: die Gotteskindschaft.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Abstract
  • Vorwort
  • 1. Was ist der Mensch?
  • 1.1 Zur Relevanz der Theologie für das Leben
  • 1.2 Glaube als sich selbst tragender Verstehensakt
  • 1.3 Der Mensch als uneingelöstes Versprechen
  • 2. Zur Signatur von Bisers Religionsphilosophie: Den Glauben besser verstehen durch Nietzsches Fundamentalkritik
  • 2.1 Nietzsche zur Stellung des Menschen: Homo est animal rationale?
  • 2.2 Neu gedeutet: Theologie begegnet Atheismus
  • 2.3 Philosophische Anthropologie: Max Scheler, Arnold Gehlen und Helmuth Plessner
  • 3. Menschsein als uneingelöstes Versprechen: Die Conditio humana zwischen Selbstermächtigung und Geschöpflichkeit
  • 3.1 Bisers Nietzsche: Zerstörer und Erneuerer des Christentums
  • 3.2 Nietzsches Selbstermächtigung: Potenz zur Verwandlung in Kamel, Löwe und Kind
  • 3.3 Zielpunkt christlicher Anthropologie: „Gotteskindschaft“
  • 4. Sprachbarrieren – Kommunikation – Kirchenkrise
  • 4.1 Sprachbarrieren
  • 4.2 Kirchenkrise als gestörte Kommunikation
  • 4.3 Gegen den „Geist der Schwere“
  • 5. Therapeutische Theologie
  • 5.1 Arzt kontra Priester: Albert Camus’ Die Pest
  • 5.2 Preis der Freiheit: Die Angst des Menschen
  • 5.3 Homo patiens: Von der Diagnose zur Therapie
  • 6. Mit Paulus auf dem Weg zu Jesus Christus
  • 6.1 Von kaum zu überschätzender Bedeutung: Der Apostel Paulus
  • 6.2 „Der Helfer ist die Hilfe“: Jesus Christus
  • 6.2.1 Mit Rückgriff auf Søren Kierkegaard
  • 6.2.2 Abschied vom ambivalenten Gott
  • 6.2.3 Der bedingungslos liebende Gott
  • 7. Eugen Biser in Dokumenten
  • Dokument 1 Interview mit Thomas Brose
  • Dokument 2 Laudatio von Hanna-Renate Laurien
  • Dokument 3 Begrüßung zu den Guardini-Lectures durch Georg Kardinal Sterzinsky
  • Dokument 4 Begrüßung zu den Guardini-Lectures durch Wolf Krötke
  • Dokument 5 Gedanken anlässlich der erstmals stattfindenden Guardini-Lectures
  • Dokument 6 Die Guardini-Lectures: Einweisung ins Christentum
  • Dokument 7 Nachruf in der Neuen Zürcher Zeitung von Thomas Brose
  • Literatur
  • Abbildungen

Thomas Brose

Kein hoffnungsloser Fall

Gott und Mensch bei Eugen Biser

Eine Einführung

Autorenangaben

Thomas Brose, Religionsphilosoph, Projektleiter am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie in Erfurt; Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Forschungen zum Schwerpunkt Anthropologie und Theologie.

Über das Buch

Wer bin ich? Wohin gehe ich? Was prägt meine Existenz? Die Frage nach dem Menschen, seiner Würde und Sinnbestimmung, stellt sich im 21. Jahrhundert – nach Weltkriegen und Diktaturen – mit größter Dringlichkeit.

Angesichts von „ozeanischem“ Atheismus und religiösem Fundamentalismus weist Eugen Biser darauf hin, dass sich der christliche Glaube wieder auf seinen Ursprung und seine Mitte zu besinnen hat: die heilsame Selbstmitteilung Gottes.

Wer aber kann diese Botschaft ergreifen? Für den Religionsphilosophen ist es jener Mensch, der „zur Annahme seiner selbst“ (Romano Guardini) fähig ist – durch die existentielle Einsicht, dass das Christentum von seinem Ursprung her eine „therapeutische“ Religion ist, in der ihm Jesus Christus etwas nie Dagewesenes zuspricht: die Gotteskindschaft.

Zitierfähigkeit des eBooks

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Abstract

Details

Seiten
134
ISBN (PDF)
9783631757949
ISBN (ePUB)
9783631757956
ISBN (MOBI)
9783631757963
ISBN (Paperback)
9783631757932
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018 (Oktober)
Schlagworte
Gesellschaft im 21. Jahrhundert Atheismus-Fundamentalismus Glaubensgeschichtliche Wende Seelische Gesundheit und Krankheit Resilienz und Glaube Gotteskindschaft Therapie und Glaube Lebenshilfe Nächstenliebe Christus Paulus Pascal Nietzsche Kierkegaard Freud Religionsdialog Nachbarschaftsforschung Europäische Werte Guardini
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2018. 133 S., 4 s/w Abb.

Biographische Angaben

Thomas Brose (Autor:in)

Thomas Brose, Religionsphilosoph, Projektleiter am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie in Erfurt; Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Forschungen zum Schwerpunkt Anthropologie und Theologie.

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Titel: Kein hoffnungsloser Fall