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Der Kölner Lischka-Prozess

NS-Verbrechen und Erinnerungskultur in der Bundesrepublik Deutschland und in Frankreich

von Theresa Angenlahr (Autor)
Monographie 180 Seiten

Zusammenfassung

Im Lischka-Prozess standen von Oktober 1979 bis Februar 1980 drei Mitverantwortliche für die Deportation der jüdischen Bevölkerung Frankreichs während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg vor dem Kölner Landgericht. Die kurze Verhandlungsdauer sowie die Verurteilung der Angeklagten Kurt Lischka, Herbert Hagen und Ernst Heinrichsohn zu mehrjährigen Haftstrafen heben den Prozess von den meisten anderen westdeutschen NS-Strafverfahren ab. Die Studie untersucht den Einfluss der Strafverfolgung auf die öffentliche Debatte um die Shoah in der Bundesrepublik Deutschland und in Frankreich. Mithilfe des Ansatzes der Histoire croisée analysiert sie, wie die erinnerungskulturelle Auseinandersetzung um den Lischka-Prozess in beiden Ländern geführt und wechselseitig rezipiert wurde.

Details

Seiten
180
ISBN (PDF)
9783631857090
ISBN (ePUB)
9783631857106
ISBN (MOBI)
9783631857113
ISBN (Buch)
9783631852439
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021 (Juni)
Schlagworte
Holocaust Zweiter Weltkrieg NS-Täter NS-Strafprozess Vergangenheitsbewältigung Massenmedien FFDJF Klarsfeld Bürgstadt Nationalsozialismus
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 180 S.

Biographische Angaben

Theresa Angenlahr (Autor)

<B>Theresa Angenlahr </B>studierte Geschichtswissenschaft und Französische Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Geschichte des Nationalsozialismus sowie die deutsch-deutsche und französische Sozial- und Kulturgeschichte seit 1945.

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Titel: Der Kölner Lischka-Prozess