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Die zivilrechtliche Haftung von Shortseller-Aktivisten aus der vormitgliedschaftlichen Treuepflicht

von Yusuf Ziya Karaman (Autor:in)
©2025 Dissertation XVI, 188 Seiten

Zusammenfassung

Shortseller-Aktivitäten haben in den letzten Jahren zunehmend gesellschaftliche und rechtliche Diskussionen ausgelöst. Hierbei geht es um eine Strategie, bei der Leerverkäufe und kritische Veröffentlichungen Aktienkurse erheblich beeinflussen können. Unternehmen wie Ströer, Aurelius oder ProSiebenSat.1 Media waren bereits Ziel solcher „Angriffe“. Diese Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen von Shortseller-Aktivitäten in Deutschland und Europa, mit besonderem Fokus auf eine mögliche zivilrechtliche Haftung. Im Zentrum steht die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Haftung aus gesellschaftsrechtlicher Treuepflicht – auch im vormitgliedschaftlichen Verhältnis – begründet sein kann. Dabei werden Kapitalmarktmechanismen, regulatorische Vorgaben und haftungsrechtliche Lücken systematisch analysiert. Ziel ist es, tragfähige dogmatische Grundlagen für eine fundierte juristische Diskussion zur Shortseller-Haftung zu schaffen.

Inhaltsverzeichnis

  • Umschlag
  • Schmutztitel
  • Europäische Hochschulschriften Recht
  • Titelseite
  • Copyright-Seite
  • Widmung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Danksagung
  • Einleitung
  • Teil 1 Untersuchungsgegenstand
  • § 1 Einführung und Grundlagen
  • I. Shortseller-Aktivismus – ein kurzer Überblick
  • II. Kreis der Shortseller
  • III. Definition des Leerverkaufs in Finanzinstrumente
  • 1. Leerverkaufsdefinitionen im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
  • 2. Der Leerverkauf nach der Europäischen Leerverkaufsverordnung VO (EU) Nr. 236/2012
  • a) Ausnahmen vom Leerverkaufsbegriff nach der LeerverkaufsVO
  • b) Ausnahmen vom Leerverkaufsbegriff nach der Delegierte Verordnung (EU) Nr. 918/2012
  • 3. Fazit zur Leerverkaufsdefinition
  • 4. Der Leerverkauf aus ökonomischer Betrachtung
  • a) Die short-Position als wertvariable Verbindlichkeit
  • b) Die long-Position
  • IV. Erscheinungsformen des Leerverkaufs
  • 1. Der Leerverkauf mittels zwischenzeitlichen Kaufs – Alternative 1 (coverbuy)
  • 2. Der Leerverkauf mittels Wertpapierdarlehen – Alternative 2 (security lending)
  • 3. Ausgestaltung als Kassa- oder Termingeschäft
  • V. Gedeckter und ungedeckter Leerverkauf
  • 1. Gedeckter Leerverkauf (covered short sale)
  • 2. Ungedeckter Leerverkauf (naked short sale)
  • 3. Das Verbot ungedeckter Leerverkäufe
  • a) Entwicklung
  • b) Die Verbotstatbestände
  • aa) § 30h WpHG (Verbot ungedeckter Leerverkäufe in Aktien und bestimmten Schuldtiteln) – in der vor dem 16.11.2012 geltenden Fassung (a.F.)
  • bb) Das Leerverkaufsverbot nach Art. 12 Abs. 1 LeerverkaufsVO
  • (1) Ausnahme für Market-Making-Tätigkeiten, Art. 17 Abs. 1, 5 und 9 LeerverkaufsVO
  • (2) Ausnahme für Stabilisierungsmaßnahmen, Art. 17 Abs. 4 LeerverkaufsVO
  • (3) Rechtsfolgen von Verstößen gegen Art. 12 Abs. 1 LeerverkaufsVO
  • c) Insiderhandelsverbot, Art. 14 MMVO
  • VI. Vertragsparteien
  • § 2 Zusammenfassung
  • Teil 2 Haftungsfragen und Annäherung an die Treuepflichtfrage
  • § 1 Bestehen eines Schadens
  • I. Schaden der Zielgesellschaft
  • II. Schaden der Aktionäre der Zielgesellschaft
  • 1. Schadensermittlung nach der Differenzhypothese
  • 2. Schadensminderung durch spätere Kurserholung
  • 3. Irrelevanz von Kurserholungen
  • 4. Schadensbegrenzungspflicht
  • § 2 Ansprüche geschädigter Aktionäre nach aktueller Rechtslage
  • I. § 280 Abs. 1 BGB
  • 1. Vertragliche Haftung aus § 280 Abs. 1 i.V.m. § 241 Abs. 2 BGB wegen fehlerhafter oder irreführender Berichterstattung
  • 2. Vorvertragliche Sachwalterhaftung aus §§ 280 Abs. 1 i.V.m. § 311 Abs. 3 BGB
  • 3. Vertragsähnliche Haftung aus § 280 Abs. 1 i.V.m. § 241 Abs. 2 BGB i.V.m. den Grundsätzen des Vertrages mit Schutzwirkung zugunsten Dritter wegen fehlerhafter oder irreführender Berichterstattung
  • 4. Vertragliche Haftung aus § 280 Abs. 1 i.V.m. § 241 Abs. 2 BGB i.V.m. den Grundsätzen der Drittschadensliquidation wegen fehlerhafter oder irreführender Berichterstattung
  • 5. Vertragsähnliche Haftung aus c.i.c. bzw. culpa post contractum finitum gem. §§ 280 Abs. 1, 311 Abs. 2, 241 Abs. 2 BGB
  • II. § 823 Abs. 1 BGB
  • III. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 12 MMVO bzw. § 20a WpHG a.F. (Marktmanipulation)
  • 1. Vorliegen eines Verstoßes gegen Art. 12 MMVO
  • a) Marktmanipulation nach Art. 12 Abs. 1 MMVO
  • aa) Falsche oder irreführende Informationen, Art. 12 Abs. 1 lit. a) - lit. c) MMVO
  • bb) Anforderungen an das subjektive Element der Marktmanipulation
  • cc) Das subjektive Element der Marktmanipulation bei Shortseller-Attacken
  • b) Marktmanipulation nach Art. 12 Abs. 2 lit. d MMVO („Scalping“)
  • c) Beweisschwierigkeiten
  • 2. Schutzgesetzeigenschaft des Marktmanipulationsverbotes
  • a) § 20a WpHG (Verbot der Marktmanipulation) – in der vor dem 02.07.2016 geltenden Fassung (a.F.)
  • b) Art. 12 MMVO
  • IV. § 823 Abs. 2 i.V.m. Art. 12 LeerverkaufsVO bzw. § 30h WpHG a.F. (ungedeckte Leerverkäufe)
  • 1. Schutzgesetzeigenschaft des § 30h WpHG (Verbot ungedeckter Leerverkäufe in Aktien und bestimmten Schuldtiteln) – in der vor dem 16.11.2012 geltenden Fassung (a.F.)
  • 2. Schutzgesetzeigenschaft des Art. 12 LeerverkaufsVO
  • V. § 823 Abs. 2 i.V.m. § 120 Abs. 6 Nr. 3 WpHG (Ordnungswidrigkeitenrecht)
  • VI. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 20 MMVO (Anlageempfehlungen)
  • 1. Vorliegen einer Anlageempfehlung i.S.d. Art. 20 MMVO
  • 2. Schutzgesetzeigenschaft des Art. 20 MMVO
  • VII. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 14 lit. a), Art. 8 MMVO (Insidergeschäfte)
  • 1. Vorliegen eines Insidergeschäfts i.S.d. MMVO
  • 2. Schutzgesetzeigenschaft des Art. 14 MMVO
  • 3. Kausalität des Schadenseintritts
  • VIII. § 826 BGB (Sittenwidrige Schädigung)
  • 1. Tatbestandsvoraussetzungen
  • 2. Haftung für eine in Gewinnerzielungsabsicht herbeigeführte Drucksituation
  • 3. Haftung für schädigende Unternehmensbewertung
  • 4. Haftung in Anlageberatungsfällen
  • 5. Leerverkaufsspezifische Besonderheiten
  • IX. § 824 BGB (Kreditgefährdung)
  • X. § 117 Abs. 1 Satz 2 AktG (Benutzung des Einflusses auf die Gesellschaft)
  • § 3 Ansprüche der Zielgesellschaft
  • I. § 117 Abs. 1 Satz 1 AktG (Benutzung des Einflusses auf die Gesellschaft)
  • II. § 824 BGB (Kreditgefährdung)
  • III. § 823 Abs. 1 BGB (Eingerichteter und ausgeübter Gewerbebetrieb)
  • 1. Grundsätzliches
  • 2. „Warentest“-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
  • 3. Haftung von Rating-Agenturen
  • 4. Haftung von Shortseller-Aktivisten nach den Grundsätzen für vergleichende Warentests und Unternehmensratings
  • IV. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 12, 15 MMVO
  • V. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 186 StGB
  • VI. § 826 BGB (Sittenwidrige Schädigung)
  • § 4 Ansprüche abgeleitet aus der Treuepflicht
  • I. Gesellschaftsrechtliche Treuepflicht und Shareholder-Aktivismus
  • II. Übertragbarkeit der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht auf Shortseller-Aktivisten
  • § 5 Zwischenergebnis
  • Teil 3 Grundlagen und gesetzliche Ausprägung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht
  • § 1 Einführung und Begriffsbildung
  • § 2 Grundlagen: Existenz und Umfang der gesellschaftsrechtlichen Treuepflichten
  • I. Rechtsfunktionelle und rechtsdogmatische Grundlagen
  • 1. Das Bestehen eines vom gegenseitigen Vertrauen getragenen Gemeinschaftsverhältnisses (Organisationsvertrag) als Rechtsgrund
  • a) Personengesellschaftsrecht
  • aa) Reine Anwendbarkeit auf das personenbezogene Gemeinschaftsrecht
  • bb) Eingeschränkte Übertragbarkeit auf Verhältnisse zu juristischen Personen
  • b) Kapitalgesellschaftsrecht
  • c) Aus dem Gemeinschaftsverhältnis folgender Inhalt der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht
  • 2. Ableitung aus der mitgliedschaftlichen Zweckförderungspflicht
  • a) Personengesellschaftsrecht
  • b) Kapitalgesellschaftsrecht
  • aa) GmbH-Recht
  • bb) Aktienrecht
  • c) Begriffliche Unterscheidung zwischen „Treuepflicht“ und der weiter reichenden „mitgliedschaftlichen Förderpflicht“
  • 3. Rechtsformunabhängige Ableitung aus dem Gesichtspunkt der Einwirkungskontrolle
  • 4. Rechtsformunabhängige Ableitung aus der Sonderverbindung
  • a) Funktion des § 242 BGB
  • b) Merkmal der Sonderverbindung
  • c) Sonderverbindung zwischen den Gesellschaftern
  • d) Kritik
  • 5. Die Satzung als Grundlage der Treuepflicht
  • 6. Die gesellschaftsrechtliche Treuepflicht als (rechtsformunabhängige) Generalklausel des Richterrechts
  • II. Die Entwicklung in der Rechtsprechung
  • 1. „ITT“-Entscheidung
  • a) Das Bestehen einer Treuepflicht unter den Gesellschaftern
  • b) Zur gesetzlichen Grundlage der Treuepflicht
  • 2. „Linotype“-Entscheidung
  • a) Geltung von Treuepflichten in der Aktiengesellschaft
  • b) Rechtsformübergreifende Geltung von Treuepflichten
  • c) Rechtsgrundlage der Treuepflicht
  • 3. „Girmes“-Entscheidung
  • 4. Bundesgerichtshof: „Sanieren oder Ausscheiden“
  • 5. Zusammenfassung und abschließende Ausführungen
  • III. Stellungnahme
  • § 3 Inhaltliche Reichweite der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht
  • § 4 Gesetzliche Ausprägungen der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht
  • Teil 4 Begründung vormitgliedschaftlicher Treuepflichten
  • § 1 Der gordische Knoten zwischen Mitgliedschaft und Treuepflicht
  • § 2 Erstreckung von Treuepflichten auf den außergesellschaftlichen Bereich
  • § 3 Erstreckung von Treuepflichten auf (Noch-)Nichtmitglieder
  • I. Das allgemeine Zivilrecht mit vor- und nachwirkenden Treuepflichten
  • II. Vorvertragliche Haftung aus culpa in contrahendo
  • III. Vorvertragliche Haftung im Gesellschaftsrecht aus vorauswirkender Treuepflicht
  • 1. Die prozessuale Betrachtungsweise des Mitgliedschaftserwerbs
  • 2. Haftung aus c.i.c. aus dem Gesichtspunkt der Vertragsanbahnung
  • 3. Gesellschaftsrechtsspezifische Grenzen vorvertraglicher Haftung
  • 4. Quasigesellschafterliche Bindung von (Noch-)Nichtgesellschaftern
  • a) Sichere Erwartung einer künftigen Mitgliedschaft
  • b) Einseitiges Zugriffsrecht
  • c) Mitgliedschaftserwerb im Wege öffentlicher Übernahmeangebote
  • d) Individuelle Vertragsverhandlungen
  • e) Übertragung auf Shortseller-Aktivisten
  • § 4 Zusammenfassung
  • Teil 5 Resümee, Ergebnisse und Überlegungen de lege ferenda
  • Literaturverzeichnis

Europäische Hochschulschriften Recht

European University Studies in Law

Publications Universitaires Européennes de Droit

Band/Volume 6833

Meinen Eltern, meiner Frau sowie meinem Sohn und meinen Geschwistern Iyi ki varsınız!

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung

  2. Teil 1 Untersuchungsgegenstand

    1. § 1 Einführung und Grundlagen

      1. I. Shortseller-Aktivismus – ein kurzer Überblick

      2. II. Kreis der Shortseller

      3. III. Definition des Leerverkaufs in Finanzinstrumente

        1. 1. Leerverkaufsdefinitionen im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)

        2. 2. Der Leerverkauf nach der Europäischen Leerverkaufsverordnung VO (EU) Nr. 236/2012

          1. a) Ausnahmen vom Leerverkaufsbegriff nach der LeerverkaufsVO

          2. b) Ausnahmen vom Leerverkaufsbegriff nach der Delegierte Verordnung (EU) Nr. 918/2012

        3. 3. Fazit zur Leerverkaufsdefinition

        4. 4. Der Leerverkauf aus ökonomischer Betrachtung

          1. a) Die short-Position als wertvariable Verbindlichkeit

          2. b) Die long-Position

      4. IV. Erscheinungsformen des Leerverkaufs

        1. 1. Der Leerverkauf mittels zwischenzeitlichen Kaufs – Alternative 1 (coverbuy)

        2. 2. Der Leerverkauf mittels Wertpapierdarlehen – Alternative 2 (security lending)

        3. 3. Ausgestaltung als Kassa- oder Termingeschäft

      5. V. Gedeckter und ungedeckter Leerverkauf

        1. 1. Gedeckter Leerverkauf (covered short sale)

        2. 2. Ungedeckter Leerverkauf (naked short sale)

        3. 3. Das Verbot ungedeckter Leerverkäufe

          1. a) Entwicklung

          2. b) Die Verbotstatbestände

            1. aa) § 30h WpHG (Verbot ungedeckter Leerverkäufe in Aktien und bestimmten Schuldtiteln) – in der vor dem 16.11.2012 geltenden Fassung (a.F.)

            2. bb) Das Leerverkaufsverbot nach Art. 12 Abs. 1 LeerverkaufsVO

              1. (1) Ausnahme für Market-Making-Tätigkeiten, Art. 17 Abs. 1, 5 und 9 LeerverkaufsVO

              2. (2) Ausnahme für Stabilisierungsmaßnahmen, Art. 17 Abs. 4 LeerverkaufsVO

              3. (3) Rechtsfolgen von Verstößen gegen Art. 12 Abs. 1 LeerverkaufsVO

          3. c) Insiderhandelsverbot, Art. 14 MMVO

      6. VI. Vertragsparteien

    2. § 2 Zusammenfassung

  3. Teil 2 Haftungsfragen und Annäherung an die Treuepflichtfrage

    1. § 1 Bestehen eines Schadens

      1. I. Schaden der Zielgesellschaft

      2. II. Schaden der Aktionäre der Zielgesellschaft

        1. 1. Schadensermittlung nach der Differenzhypothese

        2. 2. Schadensminderung durch spätere Kurserholung

        3. 3. Irrelevanz von Kurserholungen

        4. 4. Schadensbegrenzungspflicht

    2. § 2 Ansprüche geschädigter Aktionäre nach aktueller Rechtslage

      1. I. § 280 Abs. 1 BGB

        1. 1. Vertragliche Haftung aus § 280 Abs. 1 i.V.m. § 241 Abs. 2 BGB wegen fehlerhafter oder irreführender Berichterstattung

        2. 2. Vorvertragliche Sachwalterhaftung aus §§ 280 Abs. 1 i.V.m. § 311 Abs. 3 BGB

        3. 3. Vertragsähnliche Haftung aus § 280 Abs. 1 i.V.m. § 241 Abs. 2 BGB i.V.m. den Grundsätzen des Vertrages mit Schutzwirkung zugunsten Dritter wegen fehlerhafter oder irreführender Berichterstattung

        4. 4. Vertragliche Haftung aus § 280 Abs. 1 i.V.m. § 241 Abs. 2 BGB i.V.m. den Grundsätzen der Drittschadensliquidation wegen fehlerhafter oder irreführender Berichterstattung

        5. 5. Vertragsähnliche Haftung aus c.i.c. bzw. culpa post contractum finitum gem. §§ 280 Abs. 1, 311 Abs. 2, 241 Abs. 2 BGB

      2. II. § 823 Abs. 1 BGB

      3. III. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 12 MMVO bzw. § 20a WpHG a.F. (Marktmanipulation)

        1. 1. Vorliegen eines Verstoßes gegen Art. 12 MMVO

          1. a) Marktmanipulation nach Art. 12 Abs. 1 MMVO

            1. aa) Falsche oder irreführende Informationen, Art. 12 Abs. 1 lit. a) - lit. c) MMVO

            2. bb) Anforderungen an das subjektive Element der Marktmanipulation

            3. cc) Das subjektive Element der Marktmanipulation bei Shortseller-Attacken

          2. b) Marktmanipulation nach Art. 12 Abs. 2 lit. d MMVO („Scalping“)

          3. c) Beweisschwierigkeiten

        2. 2. Schutzgesetzeigenschaft des Marktmanipulationsverbotes

          1. a) § 20a WpHG (Verbot der Marktmanipulation) – in der vor dem 02.07.2016 geltenden Fassung (a.F.)

          2. b) Art. 12 MMVO

      4. IV. § 823 Abs. 2 i.V.m. Art. 12 LeerverkaufsVO bzw. § 30h WpHG a.F. (ungedeckte Leerverkäufe)

        1. 1. Schutzgesetzeigenschaft des § 30h WpHG (Verbot ungedeckter Leerverkäufe in Aktien und bestimmten Schuldtiteln) – in der vor dem 16.11.2012 geltenden Fassung (a.F.)

        2. 2. Schutzgesetzeigenschaft des Art. 12 LeerverkaufsVO

      5. V. § 823 Abs. 2 i.V.m. § 120 Abs. 6 Nr. 3 WpHG (Ordnungswidrigkeitenrecht)

      6. VI. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 20 MMVO (Anlageempfehlungen)

        1. 1. Vorliegen einer Anlageempfehlung i.S.d. Art. 20 MMVO

        2. 2. Schutzgesetzeigenschaft des Art. 20 MMVO

      7. VII. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 14 lit. a), Art. 8 MMVO (Insidergeschäfte)

        1. 1. Vorliegen eines Insidergeschäfts i.S.d. MMVO

Details

Seiten
XVI, 188
Erscheinungsjahr
2025
ISBN (PDF)
9783631934005
ISBN (ePUB)
9783631934012
ISBN (Paperback)
9783631933343
DOI
10.3726/b22688
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2025 (Oktober)
Schlagworte
Aktivistische Aktionäre Wirecard Shortselling Leerverkaufsattacken Leerverkauf Shortseller-Aktivismus
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2025. xvi, 188 S.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Yusuf Ziya Karaman (Autor:in)

Yusuf Ziya Karaman ist Rechtsanwalt und berät zu nationalem und internationalem Steuerrecht sowie ausgewählten zivilrechtlichen Themen. Er studierte in Münster und Köln und absolvierte mehrere LL.M.-Programme.

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