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Die Zustimmung bei Kapitalgesellschaften im Kontext der Untreue (§ 266 StGB) und eine Übertragbarkeit auf das Geschäftsherrenmodell (§ 299 StGB)

von Anna Rosebrock (Autor:in)
©2026 Dissertation XIV, 290 Seiten

Zusammenfassung

An der Schnittstelle von Straf- und Gesellschaftsrecht stellt die Frage nach Voraussetzungen und Reichweite gesellschafterlicher Dispositionsbefugnisse über das Gesellschaftsvermögen als sog. Organuntreue ein kontrovers diskutiertes Themenfeld des Wirtschaftsstrafrechts dar. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der untreuespezifischen Einverständniskompetenzen in GmbH und AG. Rechtsformdifferenzierend werden die primär im Aktienstrafrecht bestehenden Unsicherheiten in Rechtswissenschaft und Rechtsprechung offengelegt und in einem nach Kapitalgruppen differenzierenden Ansatz aufgelöst. Entscheidender Argumentationstopos ist dabei die Kontroverse um ein gesellschaftsrechtliches bzw. aktienrechtliches Eigeninteresse.
Auch behandelt die Arbeit die bisweilen nicht thematisierte Frage der Übertragbarkeit der im Untreuekontext gefundenen Ergebnisse auf eine kapitalgesellschafterliche Zustimmung im Rahmen des Geschäftsherrenmodells und generiert insoweit dogmatisch kohärente Ergebnisse.

Details

Seiten
XIV, 290
Erscheinungsjahr
2026
ISBN (Paperback)
9783631941898
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitale Eigeninteresse Existenzvernichtungshaftung Existenzgefährdung Grenzen Einwilligung Einverständnis Zustimmung Untreue Wirtschaftskorruption Geschäftsherrenmodell Kapitalgesellschaftsstrafrecht GmbH-Strafrecht Aktienstrafrecht Wirtschaftsstrafrecht
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xiv, 290 S.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Anna Rosebrock (Autor:in)

Anna Rosebrock absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften in Berlin mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsstrafrecht.

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Titel: Die Zustimmung bei Kapitalgesellschaften im Kontext der Untreue (§ 266 StGB) und eine Übertragbarkeit auf das Geschäftsherrenmodell (§ 299 StGB)