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Say on Climate

Das Aktionärsvotum zum Klimaschutz

by Paula Haarer (Author)
©2026 Thesis XVIII, 298 Pages

Summary

Im Zusammenhang mit dem unternehmerischen Klimaschutz hat für Aktiengesellschaften das Say on Climate Einzug in den rechtwissenschaftlichen Diskurs gefunden. Unter einem Say on Climate wird die Mitsprache der Aktionäre zum unternehmerischen Klimaschutz und die Billigung eines Klimatransformationsplans verstanden. Die Arbeit stellt die Nachfrage nach einem Say on Climate vor und erarbeitet eine konzeptionelle Begriffsbestimmung. Davon ausgehend wird die gegenwärtige Rechtslage auf ein Say on Climate untersucht. Die Rechtslage und die Hauptversammlungspraxis in den USA werden dargestellt. Schließlich werden de lege ferenda Rechtssetzungs- und Regelungsmöglichkeiten des Say on Climate entwickelt und als konkrete Regelungsvorschläge diskutiert.

Table Of Contents

  • Umschlag
  • Schmutztitel
  • Europäische Hochschulschriften Recht
  • Titelseite
  • Copyright-Seite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Vorwort
  • A. Einleitung
  • I. Gegenstand der Untersuchung
  • II. Gang der Untersuchung
  • B. Grundlagen und konzeptionelle Begriffsbestimmung des Say on Climate
  • I. Hintergründe der tatsächlichen Nachfrage nach einem Say on Climate
  • 1. Nachfrage von institutionellen Investoren und Investoren-Netzwerken nach unternehmerischem Klimaschutz und einer Aktionärsbeteiligung in Klimaschutzfragen
  • 2. Inhalt der Forderungen nach einem Say on Climate
  • 3. Grundzüge des Aktionärsaktivismus mit Klimaschutzbezug
  • II. Rechtliche Begriffsbestimmung des Say on Climate
  • 1. Mitsprachemechanismus des Say on Climate
  • a) Mitsprachemechanismus nach dem Konzept der Say-on-Climate-Initiative
  • b) Rezeption des Schrifttums
  • c) Schlussfolgerungen für den Mechanismus des Say on Climate
  • 2. Inhaltsbestimmung des Say on Climate
  • a) Inhalt nach dem Konzept der Say-on-Climate-Initiative
  • b) Rezeption des Schrifttums
  • c) Schlussfolgerungen für den Inhalt des Say on Climate
  • III. Fazit
  • C. Say on Climate – de lege lata
  • I. Kompetenzrechtliche Einordnung von unternehmerischen Klimaschutzentscheidungen
  • 1. Grundlegende Kompetenzverteilung in der Aktiengesellschaft
  • 2. Unternehmerische Klimaschutzentscheidungen als Geschäftsführungsangelegenheiten
  • 3. Historische Entwicklung der Kompetenzverteilung in Geschäftsführungsangelegenheiten
  • a) Neuordnung der Machtverhältnisse durch die Aktienrechtsreform 1937
  • b) Aufrechterhaltung des Status quo in der Aktienrechtsreform 1965 sowie Bestätigung in der Gelatine-Entscheidung
  • 4. Ergebnis
  • II. Das Aktionärsvotum zum Klimaschutz
  • 1. Unmittelbar auf unternehmerische Klimaschutzentscheidungen gerichtete Hauptversammlungsbeschlüsse
  • a) Hauptversammlungsbeschluss nach Verlangen des Vorstands, § 119 Abs. 2 AktG
  • aa) Entscheidung zum Vorstandsverlangen i.S.v. § 119 Abs. 2 AktG
  • bb) Reaktionsmöglichkeiten der Hauptversammlung
  • cc) Rechtsfolge eines Hauptversammlungsbeschlusses in Geschäftsführungsfragen
  • (1) Grundsätzlich bindende Beschlusswirkung
  • (2) Ausnahme des Konsultativbeschlusses
  • (3) Zwischenergebnis
  • dd) Sonderfall: vom Vorstand verlangter Konsultativbeschluss der Hauptversammlung in Geschäftsführungsfragen
  • (1) Zulässigkeit vom Vorstand verlangter Konsultativbeschlüsse im Grundsatz
  • (2) Zulässigkeit im Einzelfall im Rahmen des Unternehmensinteresses
  • ee) Zwischenergebnis
  • ff) Einsatz durch Vorstände börsennotierter Aktiengesellschaften
  • b) Ungeschriebene Hauptversammlungskompetenz zum unternehmerischen Klimaschutz
  • aa) Bisheriger Stand der rechtswissenschaftlichen Diskussion
  • bb) Bewertung
  • cc) Zwischenfazit
  • c) Veranlassung eines Hauptversammlungsbeschlusses mittels Tagesordnungsergänzungsverlangens, § 122 Abs. 2 AktG
  • aa) Grundsatz: kein Ergänzungsverlangen in Geschäftsführungsangelegenheiten
  • bb) Sonderfall: vom Vorstand unverlangter Konsultativbeschluss der Hauptversammlung in Geschäftsführungsfragen
  • (1) Definition „unverlangter Konsultativbeschluss“
  • (2) Zulässigkeit unverlangter Konsultativbeschlüsse in Geschäftsführungsfragen
  • (a) Gesetzeswortlaut
  • (b) Systematik
  • (c) Historie
  • (d) Sinn und Zweck
  • (3) Zwischenfazit
  • cc) Zwischenergebnis
  • dd) Reaktionsmöglichkeiten des Vorstands auf unzulässige Tagesordnungsergänzungsverlangen zu unternehmerischen Klimaschutzentscheidungen
  • d) Keine neue Gewichtung der Rechtslage durch Corporate Sustainability Due Diligence-Richtlinie
  • e) Zwischenergebnis
  • 2. Mittelbare Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen in anderweitige Beschlusskompetenzen
  • a) Votum zur Vorstandsentlastung, §§ 119 Abs. 1 Nr. 4, 120 AktG
  • aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen
  • bb) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • b) Votum zum Vergütungssystem, § 120a Abs. 1 AktG
  • aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen
  • bb) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • cc) Keine neue Gewichtung des Votums zum Vergütungssystem durch die Corporate Sustainability Due Diligence-Richtlinie
  • c) Votum zur Satzungsänderung, §§ 119 Abs. 1 Nr. 6, 179 Abs. 1, 2 AktG
  • aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen
  • (1) Der Fall Volkswagen
  • (2) Inhalt der gerichtlichen Entscheidung
  • (3) Rechtliche Bewertung
  • bb) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • d) Weisungsbeschluss gegenüber Vorstand, § 83 Abs. 1 AktG
  • aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen
  • bb) Der Fall RWE/Enkraft
  • cc) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • e) Zwischenergebnis
  • III. Sonstige Mitspracherechte im Sinne des Say on Climate
  • 1. Erörterungsmöglichkeiten in der Hauptversammlung
  • a) Erörterung in der Hauptversammlung im Rahmen von gesetzlichen Tagesordnungspunkten
  • aa) Auskunfts- und Rederecht
  • bb) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen
  • b) Erörterung auf beschlusslose Hauptversammlungskonsultation des Vorstands
  • aa) Zulässigkeit der beschlusslosen Hauptversammlungskonsultation
  • bb) Inhaltliche Ausrichtung auf den unternehmerischen Klimaschutz
  • c) Beschlusslose Aussprache durch Tagesordnungsergänzungsverlangen, § 122 Abs. 2 AktG
  • d) Bewertung der Erörterungsmöglichkeiten im Sinne des Say on Climate
  • 2. Gegenantragsrecht
  • a) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen
  • b) Der Fall Siemens
  • c) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • 3. Aktionärsvorschlag bei Aufsichtsratswahlen
  • a) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen
  • b) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • 4. Bestellung eines Nachhaltigkeitsprüfers
  • a) Gegenwärtige Rechtslage und unionsrechtlicher Hintergrund
  • b) Corporate Sustainability Reporting-Richtlinie
  • c) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • 5. Zwischenergebnis
  • IV. Mitsprache nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex
  • V. Fazit zum Say on Climate nach deutschem Recht
  • D. Say on Climate in den USA
  • I. Say on Climate durch Management Proposal
  • 1. Rechtsgrundlage für Beschlussvorschläge der Verwaltung
  • 2. Einsatz von Management Proposals im Sinne des Say on Climate
  • 3. Zwischenergebnis
  • II. Say on Climate durch Shareholder Proposal
  • 1. Das Recht der Aktionäre auf einen Präsenzantrag („floor proposal“)
  • a) Rechtsgrundlage
  • b) Einfluss des Proxy-Systems auf Präsenzanträge in der Hauptversammlung
  • 2. Das Recht der Aktionäre auf einen Aktionärsantrag nach der Shareholder Proposal Rule (Rule 14a-8)
  • a) Rechtsgrundlage 17 CFR § 240.14a-8
  • b) Systematische Einbettung des Aktionärsantrags nach Rule 14a-8 in das Proxy-Verfahren
  • c) Voraussetzungen
  • aa) Anwendungsbereich der Proxy Rules
  • bb) Formelle Voraussetzungen
  • cc) Keine Ausschlussgründe
  • d) Verfahrensablauf nach der Shareholder Proposal Rule
  • aa) Nichtveröffentlichung des Aktionärsantrags
  • (1) Ausschlussverfahren und no-action process
  • (2) Rücknahme der Antragstellung
  • (3) Bundesgerichtliche Klage gegen Antragsteller
  • bb) Veröffentlichung des Aktionärsantrags in den proxy materials
  • e) Rechtsfolge: Aktionärsvotum (Shareholders Resolution)
  • aa) Bindende oder empfehlende Rechtsnatur; Zulässigkeit von Konsultativbeschlüssen
  • bb) Beschlussfassung in der Hauptversammlung
  • 3. Relevante Ausschlussgründe nach Rule 14a-8 (i) für Aktionärsanträge im Sinne des Say on Climate
  • a) Unzuständigkeit nach einzelstaatlichem Recht, Rule 14a-8 (i) (1)
  • b) Gesetzeswidrigkeit, Rule 14a-8 (i) (2)
  • c) Verstoß gegen die Proxy Rules, Rule 14a-8 (i) (3)
  • d) Fehlende Erheblichkeit, Rule 14a-8 (i) (5)
  • e) Gewöhnliche Geschäftsführungsangelegenheiten der Gesellschaft, Rule 14a-8 (i) (7)
  • (1) Uneinheitliche Anwendung von Rule 14a-8 (i) (7) durch die SEC bis 2021
  • (2) Verlautbarung der SEC in Staff Legal Bulletin Nr. 14L aus 2021
  • (3) Verlautbarung der SEC in Staff Legal Bulletin Nr. 14M aus 2025
  • f) Gegenstandslosigkeit durch wesentliche Umsetzung, Rule 14a-8 (i) (10)
  • g) Wiedervorlagen, Rule 14a-8 (i) (12)
  • h) Ergebnis zur Anwendung von Ausschlussgründen nach der Auslegungspraxis der SEC auf das Say on Climate
  • 4. Einsatz von Aktionärsanträgen im Sinne des Say on Climate
  • a) Datenlage
  • b) Umwelt- und klimawandelbezogene Aktionärsanträge in den vergangenen Hauptversammlungssaisons
  • c) Einsatz von Aktionärsanträgen als „Say on Climate“
  • aa) Verbreitete Antragsgegenstände und deren Aufkommen
  • bb) Say on Climate nach dem Ceres Engagement-Tracker
  • cc) As You Sow
  • dd) The Children’s Investment Fund Management (TCI)
  • ee) Übersicht seitens As You Sow und TCI zur Abstimmung gestellter Aktionärsanträge
  • d) Einordnung des Einsatzes von Aktionärsanträgen und Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • aa) Divergierende Zuordnung zu einem Say on Climate
  • bb) Ersuchender Antragsgegenstand („request“)
  • cc) Antragsteller
  • dd) Abstimmungsergebnisse
  • ee) Bewertung im Sinne des Say on Climate
  • 5. Rechtspolitischer Ausblick: künftig verpflichtende Berichterstattung über klimabezogene Informationen
  • III. Fazit zum Say on Climate in den USA
  • E. Vorschlag eines Say on Climate – de lege ferenda
  • I. Regelungsnotwendigkeit eines Say on Climate
  • 1. Bewertung des Say on Climate nach geltender Rechtslage
  • 2. Impuls für ein Say on Climate durch den Klimatransformationsplan nach Art. 22 CSDDD
  • a) Inhalt des Art. 22 CSDDD
  • b) Taugliche Beschlussgrundlage für ein Say on Climate
  • c) Mögliche Auswirkungen auf die Umsetzung oder Einführung eines Say on Climate
  • 3. Vorbehalte gegenüber einer gesetzlichen Einführung eines Say on Climate
  • 4. Vereinbarkeit des Say on Climate mit dem aktienrechtlichen Kompetenzgefüge
  • a) Mitwirkungsverpflichtungen des Vorstands
  • b) Auswirkungen auf den Kompetenzbereich des Vorstands
  • c) Auswirkungen auf den Kompetenzbereich des Aufsichtsrats
  • d) Organadäquanz der Hauptversammlung
  • e) Zwischenfazit
  • 5. Zweckmäßigkeit eines Say on Climate-Votums
  • a) Vorzüge eines Say on Climate-Votums gegenüber dem Ausbau einer Say on Climate-Mitsprache
  • b) Anstoß von Klimaschutzbemühungen der Aktiengesellschaften
  • aa) Erwartbarer Klimaschutz durch Aktionäre?
  • bb) Stärkung der Klimaschutzbemühungen des Vorstands
  • c) Stärkung der Hauptversammlung und der Aktionärsrechte
  • d) Kein ausschließliches Verhältnis zu anderen Regelungsansätzen
  • 6. Zwischenergebnis
  • II. Einführung eines Say on Climate-Votums zum Klimatransformationsplan
  • 1. Förderung des Say on Climate durch Deutschen Corporate Governance Kodex
  • a) Vorstandsverlangen bei qualifiziertem Verlangen der Aktionäre
  • b) Vorstandsverlangen unabhängig von einem Verlangen der Aktionäre
  • c) Kombination aus Anregung und Empfehlung
  • d) Stellungnahme zum Say on Climate im Deutschen Corporate Governance Kodex
  • 2. Obligatorisches Say on Climate-Votum durch Beschlusspflicht der Hauptversammlung
  • a) Beschlusspflicht durch zwingenden Tagesordnungspunkt
  • b) Turnus
  • c) Ausschluss der Anfechtbarkeit
  • d) Billigung und Verweigerung der Billigung
  • e) Anwendungsbereich
  • f) Verhältnis zur Corporate Sustainability Due Diligence-Richtlinie
  • g) Verhältnis zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting-Richtlinie
  • h) Formulierungsvorschlag und Regelungsort im Aktiengesetz
  • i) Stellungnahme zu einer Say on Climate-Beschlusspflicht
  • 3. Fakultatives Say on Climate-Votum durch Beschlussrecht der Hauptversammlung
  • a) Say on Climate-Beschlussrecht der Hauptversammlung zur Billigung des Klimatransformationsplans
  • aa) Beschlussrecht durch fakultativen Tagesordnungspunkt
  • bb) Initiativmöglichkeit der Aktionäre durch Tagesordnungsergänzungsverlangen nach § 122 Abs. 2 AktG
  • cc) Ausschluss der Anfechtbarkeit
  • dd) Anwendungsbereich
  • ee) Formulierungsvorschlag und Regelungsort im Aktiengesetz
  • ff) Vorteile eines Say on Climate-Beschlussrechts der Hauptversammlung zur Billigung des Klimatransformationsplans
  • b) Beschlussrecht der Hauptversammlung für Konsultativbeschlüsse zum unternehmerischen Klimaschutz jenseits der Billigung des Klimatransformationsplans
  • aa) Konsultativbeschlüsse zum unternehmerischen Klimaschutz
  • bb) Ausnahme für Gegenstände der gewöhnlichen Geschäftsführung („ordinary business operations”)
  • cc) Ausschluss der Anfechtbarkeit
  • dd) Anwendungsbereich
  • ee) Formulierungsvorschlag und Regelungsort im Aktiengesetz
  • ff) Vorteile eines Beschlussrechts der Hauptversammlung für Konsultativbeschlüsse zum unternehmerischen Klimaschutz jenseits der Billigung des Klimatransformationsplans
  • c) Stellungnahme zu einem Say on Climate-Beschlussrecht der Hauptversammlung
  • 4. Einführung des Say on Climate auf Unionsebene
  • F. Zusammenfassung in Thesen
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Europäische Hochschulschriften Recht

European University Studies in Law

Publications Universitaires Européennes de Droit

Band/Volume 6838

Inhaltsverzeichnis

  1. A. Einleitung

    1. I. Gegenstand der Untersuchung

    2. II. Gang der Untersuchung

  2. B. Grundlagen und konzeptionelle Begriffsbestimmung des Say on Climate

    1. I. Hintergründe der tatsächlichen Nachfrage nach einem Say on Climate

      1. 1. Nachfrage von institutionellen Investoren und Investoren-Netzwerken nach unternehmerischem Klimaschutz und einer Aktionärsbeteiligung in Klimaschutzfragen

      2. 2. Inhalt der Forderungen nach einem Say on Climate

      3. 3. Grundzüge des Aktionärsaktivismus mit Klimaschutzbezug

    2. II. Rechtliche Begriffsbestimmung des Say on Climate

      1. 1. Mitsprachemechanismus des Say on Climate

        1. a) Mitsprachemechanismus nach dem Konzept der Say-on-Climate-Initiative

        2. b) Rezeption des Schrifttums

        3. c) Schlussfolgerungen für den Mechanismus des Say on Climate

      2. 2. Inhaltsbestimmung des Say on Climate

        1. a) Inhalt nach dem Konzept der Say-on-Climate-Initiative

        2. b) Rezeption des Schrifttums

        3. c) Schlussfolgerungen für den Inhalt des Say on Climate

    3. III. Fazit

  3. C. Say on Climate – de lege lata

    1. I. Kompetenzrechtliche Einordnung von unternehmerischen Klimaschutzentscheidungen

      1. 1. Grundlegende Kompetenzverteilung in der Aktiengesellschaft

      2. 2. Unternehmerische Klimaschutzentscheidungen als Geschäftsführungsangelegenheiten

      3. 3. Historische Entwicklung der Kompetenzverteilung in Geschäftsführungsangelegenheiten

        1. a) Neuordnung der Machtverhältnisse durch die Aktienrechtsreform 1937

        2. b) Aufrechterhaltung des Status quo in der Aktienrechtsreform 1965 sowie Bestätigung in der Gelatine-Entscheidung

      4. 4. Ergebnis

    2. II. Das Aktionärsvotum zum Klimaschutz

      1. 1. Unmittelbar auf unternehmerische Klimaschutzentscheidungen gerichtete Hauptversammlungsbeschlüsse

        1. a) Hauptversammlungsbeschluss nach Verlangen des Vorstands, § 119 Abs. 2 AktG

          1. aa) Entscheidung zum Vorstandsverlangen i.S.v. § 119 Abs. 2 AktG

          2. bb) Reaktionsmöglichkeiten der Hauptversammlung

          3. cc) Rechtsfolge eines Hauptversammlungsbeschlusses in Geschäftsführungsfragen

            1. (1) Grundsätzlich bindende Beschlusswirkung

            2. (2) Ausnahme des Konsultativbeschlusses

            3. (3) Zwischenergebnis

          4. dd) Sonderfall: vom Vorstand verlangter Konsultativbeschluss der Hauptversammlung in Geschäftsführungsfragen

            1. (1) Zulässigkeit vom Vorstand verlangter Konsultativbeschlüsse im Grundsatz

            2. (2) Zulässigkeit im Einzelfall im Rahmen des Unternehmensinteresses

          5. ee) Zwischenergebnis

          6. ff) Einsatz durch Vorstände börsennotierter Aktiengesellschaften

        2. b) Ungeschriebene Hauptversammlungskompetenz zum unternehmerischen Klimaschutz

          1. aa) Bisheriger Stand der rechtswissenschaftlichen Diskussion

          2. bb) Bewertung

          3. cc) Zwischenfazit

        3. c) Veranlassung eines Hauptversammlungsbeschlusses mittels Tagesordnungsergänzungsverlangens, § 122 Abs. 2 AktG

          1. aa) Grundsatz: kein Ergänzungsverlangen in Geschäftsführungsangelegenheiten

          2. bb) Sonderfall: vom Vorstand unverlangter Konsultativbeschluss der Hauptversammlung in Geschäftsführungsfragen

            1. (1) Definition „unverlangter Konsultativbeschluss“

            2. (2) Zulässigkeit unverlangter Konsultativbeschlüsse in Geschäftsführungsfragen

              1. (a) Gesetzeswortlaut

              2. (b) Systematik

              3. (c) Historie

              4. (d) Sinn und Zweck

            3. (3) Zwischenfazit

          3. cc) Zwischenergebnis

          4. dd) Reaktionsmöglichkeiten des Vorstands auf unzulässige Tagesordnungsergänzungsverlangen zu unternehmerischen Klimaschutzentscheidungen

        4. d) Keine neue Gewichtung der Rechtslage durch Corporate Sustainability Due Diligence-Richtlinie

        5. e) Zwischenergebnis

      2. 2. Mittelbare Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen in anderweitige Beschlusskompetenzen

        1. a) Votum zur Vorstandsentlastung, §§ 119 Abs. 1 Nr. 4, 120 AktG

          1. aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen

          2. bb) Bewertung im Sinne des Say on Climate

        2. b) Votum zum Vergütungssystem, § 120a Abs. 1 AktG

          1. aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen

          2. bb) Bewertung im Sinne des Say on Climate

          3. cc) Keine neue Gewichtung des Votums zum Vergütungssystem durch die Corporate Sustainability Due Diligence-Richtlinie

        3. c) Votum zur Satzungsänderung, §§ 119 Abs. 1 Nr. 6, 179 Abs. 1, 2 AktG

          1. aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen

            1. (1) Der Fall Volkswagen

            2. (2) Inhalt der gerichtlichen Entscheidung

            3. (3) Rechtliche Bewertung

          2. bb) Bewertung im Sinne des Say on Climate

        4. d) Weisungsbeschluss gegenüber Vorstand, § 83 Abs. 1 AktG

          1. aa) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen

          2. bb) Der Fall RWE/Enkraft

          3. cc) Bewertung im Sinne des Say on Climate

        5. e) Zwischenergebnis

    3. III. Sonstige Mitspracherechte im Sinne des Say on Climate

      1. 1. Erörterungsmöglichkeiten in der Hauptversammlung

        1. a) Erörterung in der Hauptversammlung im Rahmen von gesetzlichen Tagesordnungspunkten

          1. aa) Auskunfts- und Rederecht

          2. bb) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen

        2. b) Erörterung auf beschlusslose Hauptversammlungskonsultation des Vorstands

          1. aa) Zulässigkeit der beschlusslosen Hauptversammlungskonsultation

          2. bb) Inhaltliche Ausrichtung auf den unternehmerischen Klimaschutz

        3. c) Beschlusslose Aussprache durch Tagesordnungsergänzungsverlangen, § 122 Abs. 2 AktG

        4. d) Bewertung der Erörterungsmöglichkeiten im Sinne des Say on Climate

      2. 2. Gegenantragsrecht

        1. a) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen

        2. b) Der Fall Siemens

        3. c) Bewertung im Sinne des Say on Climate

      3. 3. Aktionärsvorschlag bei Aufsichtsratswahlen

        1. a) Einbeziehung unternehmerischer Klimaschutzentscheidungen

        2. b) Bewertung im Sinne des Say on Climate

      4. 4. Bestellung eines Nachhaltigkeitsprüfers

        1. a) Gegenwärtige Rechtslage und unionsrechtlicher Hintergrund

        2. b) Corporate Sustainability Reporting-Richtlinie

        3. c) Bewertung im Sinne des Say on Climate

      5. 5. Zwischenergebnis

    4. IV. Mitsprache nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex

    5. V. Fazit zum Say on Climate nach deutschem Recht

  4. D. Say on Climate in den USA

    1. I. Say on Climate durch Management Proposal

      1. 1. Rechtsgrundlage für Beschlussvorschläge der Verwaltung

      2. 2. Einsatz von Management Proposals im Sinne des Say on Climate

      3. 3. Zwischenergebnis

    2. II. Say on Climate durch Shareholder Proposal

      1. 1. Das Recht der Aktionäre auf einen Präsenzantrag („floor proposal“)

        1. a) Rechtsgrundlage

        2. b) Einfluss des Proxy-Systems auf Präsenzanträge in der Hauptversammlung

      2. 2. Das Recht der Aktionäre auf einen Aktionärsantrag nach der Shareholder Proposal Rule (Rule 14a-8)

        1. a) Rechtsgrundlage 17 CFR § 240.14a-8

        2. b) Systematische Einbettung des Aktionärsantrags nach Rule 14a-8 in das Proxy-Verfahren

        3. c) Voraussetzungen

          1. aa) Anwendungsbereich der Proxy Rules

          2. bb) Formelle Voraussetzungen

          3. cc) Keine Ausschlussgründe

        4. d) Verfahrensablauf nach der Shareholder Proposal Rule

          1. aa) Nichtveröffentlichung des Aktionärsantrags

            1. (1) Ausschlussverfahren und no-action process

Details

Pages
XVIII, 298
Publication Year
2026
ISBN (PDF)
9783631943458
ISBN (ePUB)
9783631943465
ISBN (Softcover)
9783631943342
DOI
10.3726/b23206
Language
German
Publication date
2026 (June)
Keywords
Shareholder Resolutions Shareholder Proposals Rule14a-8 Initiativrecht Konsultativbeschluss Konsultativbeschlüsse Geschäftsführung Vorstand Klimapolitik Unternehmerischer Klimaschutz Aktionärsanträge Hauptversammlung Aktienrecht Aktiengesellschaft
Published
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xviii, 298 S., 5 Tab.
Product Safety
Peter Lang Group AG

Biographical notes

Paula Haarer (Author)

Paula Haarer studierte Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg und promovierte von 2022 bis 2025 an der Juristischen Fakultät.

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Title: Say on Climate