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Film und Fernsehen auf dem Balkan seit 2000

Die Vierte Wand zwischen Südost und West

von Christian Voß (Autor:in)
©2026 Monographie 234 Seiten

Zusammenfassung

Dieses Buch analysiert mehr als 70 Filme und 35 Serien aus dem ex-jugoslawischen sowie bulgarischen, albanischen und griechischen Raum der letzten Jahre entlang der Themencluster Jugendperspektivlosigkeit, Liebe und Ehe sowie Kriegstrauma. Anhand des neuen Serienformats mit vielen Episoden und Staffeln, das auch Krimis und Familien-Sitcoms einschließt, fragen wir nach subversiven Positionierungen von Populärkultur gegen den nationalistischen Mainstream. Letztlich konstituiert sich ein gemeinsamer Erfahrungs- und Gedächtnisraum, der nicht (nur) als post-jugoslawisch, sondern als post-osmanisch zu begreifen ist.
In einer nach wie vor asymmetrisch-hegemonialen europäischen Kulturlandschaft wird Südosteuropa in den internationalen Streamingdiensten heute immer sichtbarer und durchbricht so die „Vierte Wand“ zum west-europäischen Publikum.

Inhaltsverzeichnis

  • Umschlag
  • Schmutztitel
  • Studies on Language and Culture in Central and Eastern Europe
  • Titelseite
  • Copyright-Seite
  • Inhalt
  • I. Einführung
  • II. Themencluster der Albtraumfabrik
  • II.1. Jugendperspektivlosigkeit und Exklusion
  • II.2. Die Institution der Ehe
  • II.3. Romeo und Julia in West-Thrakien: Die Serie Μη μου λες αντίο
  • II.4. Das Motiv von Romeo und Julia in den Jugoslawienkriegen
  • II.5. Kriegstraumata der 1990er Jahre. Therapie und Selbstkritik
  • III. Die Serialisierung Post-Jugoslawiens
  • III.1. Die Wiederauferstehung Jugoslawiens in der Mafiaserie Besa
  • III.2. „Serbische Welt“ Banja Luka. Die Serien Месо – Кости – Кожа
  • III.3. Selbstpositionierungen in Krimiserien aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien und Serbien
  • III.4. Die Lindenstraßen vom Balkan. Family-Sitcoms aus Jugoslawien, Nordmazedonien, Kosovo, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina
  • IV. Konstruktion historischer Identitäten und Alteritäten
  • IV.1. Antiosmanische Stereotype in bulgarischen, griechischen und serbischen Filmen und Serien seit den 1970ern
  • IV.2. Babylon Belgrad zwischen den politischen Attentaten 1928 und 1934: Die Serie Сенке над Балканом
  • IV.3. Das Opfer im Fernsehsessel: Geschichtsrevision im serbischen Staatsfernsehen RTS heute
  • V. Resümee
  • VI. Verzeichnis der besprochenen Serien und Filme
  • VI.1. Alphabetisch
  • VI.2. Chronologisch
  • VII. Literatur

Studies on Language and Culture in Central and Eastern Europe

Herausgegeben von Christian Voß

Band 50

Inhalt

  1. I. Einführung

  2. II. Themencluster der Albtraumfabrik

    1. II.1. Jugendperspektivlosigkeit und Exklusion

    2. II.2. Die Institution der Ehe

    3. II.3. Romeo und Julia in West-Thrakien: Die Serie Μη μου λες αντίο

    4. II.4. Das Motiv von Romeo und Julia in den Jugoslawienkriegen

    5. II.5. Kriegstraumata der 1990er Jahre. Therapie und Selbstkritik

  3. III. Die Serialisierung Post-Jugoslawiens

    1. III.1. Die Wiederauferstehung Jugoslawiens in der Mafiaserie Besa

    2. III.2. „Serbische Welt“ Banja Luka. Die Serien Месо – Кости – Кожа

    3. III.3. Selbstpositionierungen in Krimiserien aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien und Serbien

    4. III.4. Die Lindenstraßen vom Balkan. Family-Sitcoms aus Jugoslawien, Nordmazedonien, Kosovo, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina

  4. IV. Konstruktion historischer Identitäten und Alteritäten

    1. IV.1. Antiosmanische Stereotype in bulgarischen, griechischen und serbischen Filmen und Serien seit den 1970ern

    2. IV.2. Babylon Belgrad zwischen den politischen Attentaten 1928 und 1934: Die Serie Сенке над Балканом

    3. IV.3. Das Opfer im Fernsehsessel: Geschichtsrevision im serbischen Staatsfernsehen RTS heute

  5. V. Resümee

  6. VI. Verzeichnis der besprochenen Serien und Filme

    1. VI.1. Alphabetisch

    2. VI.2. Chronologisch

  7. VII. Literatur

I. Einführung

Im Jahr 2026 befinden wir uns in einer anhaltenden Krise der EU und der europäischen Idee. Die vor Jahren noch pathetisch hochgehaltene Erweiterungspolitik ist ins Stocken geraten: Die „Agenda von Thessaloniki“ 2003 und der 2014 ins Leben gerufene „Berliner Prozess“ scheinen vergessen. Selbst Putins Angriffskrieg auf die Ukraine seit 2014 bzw. 2022 hat die Brüsseler Politik nicht motivieren können, dem sog. Westbalkan eine konkrete Beitrittsperspektive anzubieten. So hat sie das „Wartezimmer der EU“1 geschaffen.

Die Region fragmentiert sich heute immer stärker, und die von Dina Iordanova, der führenden Expertin zum Balkanfilm, 2001 in Aussicht gestellte Mutuality in Progress der Südosteuropäer lässt ebenfalls auf sich warten – dies gilt insbesondere für die Länder, die in die jugoslawischen Zerfallskriege der 1990er Jahre verwickelt waren und bis auf Kroatien noch lange auf einen EU-Beitritt warten müssen: Das serbisch-kosovarische, aber auch das innerbosnische und das bulgarisch-mazedonische Verhältnis ist heute in einer Deadlock-Situation gelandet.

In einer Zeit der Auseinanderentwicklung scheinen Film und Fernsehen ein geeignetes Medium zu sein, um die europäische Peripherie in Westeuropa stärker zu popularisieren oder überhaupt sichtbar zu machen und zugleich intraregional zu gegenseitigem Kennenlernen und mehr Empathie beizutragen: „Fernsehen macht alle Ereignisse im globalen Dorf simultan“, formulierte McLuhan (1960), der dieses Oxymoron für die globalisierte, räumlich implodierte Gegenwart geprägt hat.2 Für Stuart Halls Modell der En- und Dekodierung3 erscheinen Film und Fernsehen vom Balkan als optimales Anwendungsbeispiel: Was ein westeuropäisches Publikum zu sehen erwartet und wünscht, kann durchaus (als ausgehandelter oder oppositioneller Code) divergieren von dem, was südosteuropäische Filmemacher:innen zeigen und erzählen wollen. Wir werden sehen, wie sie diese Erwartungshaltung auf der Leinwand bzw. dem Bildschirm mitprägen und uns hiermit ein faszinierendes Angebot machen.

Die Vierte Wand

Mir gefällt dieser theaterwissenschaftliche Begriff derart gut, dass ich ihn im Buchtitel führe. Er impliziert eine Dynamik zwischen West- und Südosteuropa, die ich auf einer zweiten Ebene auch verflechtungsgeschichtlich betonen möchte. Die Vierte Wand ist zunächst die (zum Zuschauerraum geöffnete und somit nicht existente) Wand jedes dreiwändigen Bühnenbildes, die eine nicht hintergehbare Distanz zwischen Darsteller:innen4 und Publikum herstellt. Eine Kontaktaufnahme zwischen diesen beiden Gruppen kann aber potenziell die Vierte Wand durchbrechen und überwinden.

Ich verstehe diese Wand zugleich als eine nach wie vor bestehende, stark asymmetrische und hierarchische Distanz, als ein Hindernis zwischen West- und Südosteuropa – im vorliegenden Fall zwischen südosteuropäischen Artefakten aus Film und Fernsehen und einem westeuropäischen Publikum. Die Vierte Wand ist in unserem Fall also aus doppeltem Glas: Es geht um die Ausverhandlung von Eigen- und Fremdwahrnehmung, wobei es Orientalismus/Balkanismus und die Inversbewegung Okzidentalismus zu umschiffen gilt. Edward Saids Buch über „Orientalismus“ von 1978 ist das wichtigste Referenzwerk der Postkolonialen Studien und hat das othering, die diskursive Alterisierung des islamischen Nahen Ostens durch die Kolonialmächte mit den Zentren in London und Paris beschrieben, mit dem eine kulturelle und moralische Inferiorität des arabischen Raums behauptet und zugleich der „Zivilisationsauftrag“ des „aufgeklärten Westens“ legitimiert wurde. Maria Todorova hat 1997 in „Imagining the Balkans“ den Balkanismus als innereuropäisches Korrelat des Orientalismus dargestellt.

Um es deutlich zu sagen: Hier geht es nicht um eine mediengeschichtliche Darstellung, mittels welcher Techniken die gläserne Wand zwischen Bühne und Publikum überwunden werden konnte und kann. Was mich vielmehr interessiert, ist das Verhältnis der Leinwand- bzw. Bildschirmrealität zu den heutigen soziopolitischen Rahmenbedingungen. Wo sind die Spezifika und Alleinstellungsmerkmale in Film und Fernsehen des europäischen Südostens, und mit welchen manifesten und latenten Themen setzen sich die dortigen, häufig traumatisierten Postkonfliktgesellschaften heute auseinander? Teilt die Region zwischen Österreich und der Türkei einen gemeinsamen Bildervorrat aus den historischen Erfahrungen zwischen Byzanz, Habsburg, Venedig und den Osmanen? In dieser Hinsicht versteht sich dieses Buch als regionalwissenschaftlicher Beitrag und als Komplement meiner Darstellung über glokalisierte Literatur aus Südosteuropa (Voß 2024).

Postjugoslawisches oder postosmanisches Raumbild

Dieses Buch unternimmt eine biographisch-zeitgeschichtliche, soziologische und letztlich kulturdiagnostische Analyse und Interpretation der südosteuropäischen Fernseh- und Filmproduktion. Es reiht sich chronologisch in die Darstellungen zum Balkanfilm ein, denn der Fokus liegt hier auf Produktionen der letzten fünf bis zehn Jahre.5 Das hier produktanalytisch ausgewertete Material von ca. 70 Filmen und 35 Serien umfasst ca. 500 Stunden, wobei ich die 1208 Episoden der sieben analysierten Family-Sitcoms (vgl. Kap. III.4.) hier nicht mitzähle.6 Ausgangspunkt für mich war das Film- und Serienangebot auf folgenden fünf Streamingdiensten: aus Bulgarien (gledam.bg), Griechenland (ertflix), Kroatien (voyo.rtl.hr), Nordmazedonien (gley.mk), Serbien (rtsplaneta.rs).

Letztlich hat sich der postjugoslawische Raum herauskristallisiert, da hier die virulenten und z.T. neuralgischen Themen (Kap. II.: Themencluster der Albtraumfabrik) am intensivsten auf der Leinwand verhandelt werden. Genauer gesagt geht es um den Westbalkan. Dieser Terminus technicus umfasst die sechs Länder Bosnien-Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Kosovo, Albanien und Montenegro. Es sind die ärmsten und auch die kleinsten Länder (Südost)Euro-pas, die hier versammelt sind. Bis auf Albanien sind alle Teil von Jugoslawien gewesen – und auch Teil des srpski svijet, d.h. einer mentalen serbischen Landkarte, die im 20. Jahrhundert diskursiv und/oder militärisch von Serbien beansprucht wurde.7 Bosnien-Herzegowina und Kosovo haben die geringsten Aussichten auf einen baldigen EU-Beitritt – ausgerechnet die beiden mehrheitlich muslimischen Länder, die am stärksten unter der genozidalen serbischen Aggression der 1990er Jahre gelitten haben.

Diese Konfliktkonstellation zwischen einem quasiimperialen Zentrum in Belgrad und einer muslimischen und/oder albanischsprachigen Peripherie in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien oder Kosovo hat einerseits die Geschichte der beiden jugoslawischen Staaten im 20. Jahrhundert geprägt, muss aber andererseits in einem größeren Kontext verstanden werden – nicht als legacy von Jugoslawien, sondern als problematische Nations- und Staatsbildung nach dem Ende des osmanischen Reichs, wozu es in großen Teilen des heutigen Westbalkans erst nach 1912/13 kam.

Den Höhepunkt der Gewalt der Jugoslawienkriege markiert der Ausspruch des bosnisch-serbischen Generals Ratko Mladić zum Genozid von Srebrenica im Juli 1995: „Endlich ist der Augenblick gekommen, an den Türken Rache zu nehmen“. Dieser Satz darf nicht nur innerbosnisch ausgelegt werden, denn er hat eine enorme historische Tiefe: Es sind zwei Diskursstränge, die in ihm zusammenlaufen, einerseits der spätjugoslawische serbische Opferdiskurs und die serbische Frustration über die Dezentralisierung der Verfassung von 1974, andererseits die im 19. Jahrhundert anerzogene Islamfeindlichkeit, Verteufelung der osmanischen Vergangenheit und Gleichsetzung aller Balkanmuslime mit „Türken“, die wir in identischer Weise in Griechenland und Bulgarien antreffen (vgl. Kap. IV.1.).

Über Themen wie Islamfeindlichkeit oder Patriarchat und Misogynie als postjugoslawische Phänomene zu sprechen, scheint mir ebenso absurd wie eine epochale Verengung eines Erklärungsansatzes für den Rechtsextremismus in Ostdeutschland auf die Regierungszeit von Angela Merkel, ohne die Hinterlassenschaft der DDR und (fehlende) Vergangenheitsbewältigung zum Zweiten Weltkrieg und Holocaust zu berücksichtigen.

Daher halte ich jede postjugoslawische Verengung der Debatten um den zentralbalkanischen Raum, die meist eine zweite Linse, nämlich nur auf die Nachfolgesprachen des Serbokroatischen, einsetzt, für nicht zielführend.8 Als Korrektiv habe ich daher albanische, griechische und bulgarische Filme und Serien einbezogen, um zu einem besseren Verständnis der Region zu kommen. Wir können so beispielsweise Bosnien-Herzegowina und auch Kosovo deessenzialisieren, indem wir zeigen, dass Konfliktkonstellationen im serbisch-montenegrinischen Sandžak oder im bulgarisch-griechischen Rhodopengebirge ähnlich sind. Den Wandel von einer offiziellen Erinnerungspolitik, die „die Türken“ als Erzfeind stilisiert hat, hin zu einem kommunikativen Gedächtnis, das auf mentale oder alltagskulturelle Gemeinsamkeiten aufbauen will, zeigt in Kap. II.3. und IV.1. anschaulich das griechisch-türkische Beispiel mit mehreren Produktionen. Aufgrund der geostrategischen Situation (NATO- und EG-Mitgliedschaft seit 1952 bzw. 1981) hat Griechenland gegenüber seinen balkanischen Nachbarn einen Liberalisierungsvorsprung von ca. 20-30 Jahren gehabt, der in der Ausgestaltung des kommunikativen Gedächtnisses spürbar geworden ist. Somit kann Griechenland (aber auch Bulgarien) als Kontrollgruppe und Korrektiv zu den Ländern fungieren, die durch das Label postjugoslawisch zwar kategorisierbar, aber nicht erklärbar werden.

Ich bin mir der Gefahr bewusst, dass mein Raumansatz als essenzialistisch abgetan werden kann. Erinnern wir uns an die im Kern substanzlose Debatte zwischen Holm Sundhaussen und Maria Todorova:9 Für seine Liste an Clustermerkmalen eines „Europa balcanica“ ist er von der bulgarischstämmigen US-Historikerin zu Unrecht angegriffen worden; Sundhaussen hatte u.a. ein byzantinisch-orthodoxes und ein osmanisch-islamisches Erbe sowie balkanische Lebensform und kulturellen Synkretismus aufgeführt.10

Die Art, wie bereits Todorova Ende der 1990er die Moralkeule des „Balkanismus“ schwingt, um Kritik aus dem Westen abzuwenden, ist bedauerlicherweise zu einem weitverbreiteten Mechanismus in Südosteuropa geworden. Da Todorovas Modell den Südosten nicht als Diskursproduzenten mitdenkt, nimmt sie ihm komplett jede Verantwortung am politischen Status quo ab. Als aktuelles Beispiel erwähne ich Lana Bastašićs populistischen Artikel aus der kroatischen Frauenzeitschrift „Elle“ 2025, wo sie den Westeuropäern klischeegesteuert fehlende Empathie und geheucheltes Interesse bei Buchlesungen und den Belgiern eine fehlende Aufarbeitung ihrer brutalen Kolonialgeschichte vorwirft und dies mit dem blockfreien, tadellos rassismusfreien Jugoslawien kontrastiert.11

Die vier Klassiker der 1990er Jahre

Cinema of Flames heißt der Klassiker der Bulgarin Dina Iordanova, der vor genau 25 Jahren erschienen ist. In diesem äußerst lesenswerten Buch fasst die Autorin u.a. die Bilderwucht der vier ikonischsten Filme zusammen: Пред дождот (Vor dem Regen; Milčo Mančevski 1994), Το βλέμμα του Οδυσσέα (Der Blick des Odysseus; Theo Angelopoulos 1995), Underground (Emir Kusturica 1995) und Lepa sela lepo gore (Dörfer in Flammen; Srđan Dragojević 1996)12. Diese Filme haben unsere visuelle Vorstellung – und mehr als das: auch ein geteiltes imaginäres historisches Wissen – vom Balkan geprägt, aber zugleich zu einer Selbstexotisierung beigetragen.13

Details

Seiten
234
Erscheinungsjahr
2026
ISBN (PDF)
9783631943717
ISBN (ePUB)
9783631943724
ISBN (Paperback)
9783631942277
DOI
10.3726/b23984
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026 (Juli)
Schlagworte
Erinnerungskultur Antiislamismus Kriegstraumata Nationalismus Subversivität Serie Film Negativstereotype Romeo-und-Julia-Motiv Gerontokratie Patriarchat Balkanismus Postkonflikt-Gesellschaft Südosteuropa
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. 234 S.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Christian Voß (Autor:in)

Christian Voß hat in Köln, Sofia und Freiburg i.Br. studiert und ist seit 2006 Professor für Südslawistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat extensiv zu Sprachpolitik, Grenz- und Minderheitenforschung auf dem Balkan publiziert und zahlreiche soziolinguistische und interdisziplinäre Drittmittelprojekte geleitet.

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Titel: Film und Fernsehen auf dem Balkan seit 2000